Wohngeld und Bafög

  • Hallo!


    Ich habe mal eine Frage, ich bin fast 22, beziehe Bafög in Höhe von 37 euro, habe einen Minijob in dem ich 400 Euro verdiene und kriege Kindergeld in Höhe von 184 Euro.
    Habe dann Ausgaben für Wohnung 380 Euro (wohne alleine demnächst) zusätzliche kosten werden dann ncoh so rund 50 euro sein, für Strom und Internet (welches ich für die schule auch echt brauche!) dann noch mein Bus und Bahn ticket für 38 euro und Schulkosten von 240, und so 100 euro für essen alles Monatlich versteht sich.


    nun fehlen mir ca 202 euro im monat um die Miete zu zahlen, daher hatte ich mir überlegt wohngeld zu beantragen, aber geht das überhaupt? Wäre grausam wenn nciht aber ich traue diesem Land alles zu ^^.


    Wenn nicht gibt es nciht doch eine Möglichkeit dennoch etwas zu kriegen? oder andere Mittel zu beantragen? Wäre doch echt ein witz wenn nicht.


    Danke Euch schonmal
    LG
    Madeleine

  • Wenn Du alleine lebst, scheidet WG aus (außer bei Bankdarlehensförderung).


    Was wird denn auf den BAföG-Satz angerechnet? Das Einkommen Deiner Eltern? Bekommst Du die angerechneten Unterhaltsbeträge? Wenn nein, was ist denn mit einem Vorausleistungsantrag?


    Ansonsten fiele mir noch der Bildungskredit vom BVA ein. Aber vllt nicht so zu empfehlen.....

  • Hallo Snowblind!


    Nein ich kriege die Unterhaltbeträge nicht, da ich das auch nicht wollte, ich habe ja mit meinem Freud zusammen gelebt und konnte mir so noch alles leisten und hatte bei guter Einteilung des Essensgeldes sogar ncoh 50 bis 70 Euro im Monat übrig. Aber da ich nun ausziehen werde, habe ich leider nichtmehr genug Geld. Ich wollte meine Eltern nicht belasten, da sie nicht grad viel Geld haben, auch wenn das Bafög Amt so tut (wahrscheins weil siue ein Haus haben, allerdings muss das doch auch erstmal abbezahlt werden XD) Einen Bildungskredit möchte ich nur seeehr ungern aufnehmen, da ich nciht weiß wie ich später Arbeit haben werde um diesen auch zurückzuzahlen. Wenn wirklich nichts anderes geht werde ich wohl einen zweiten Nebenjob annehmen, allerdings kommt da glaube nur Zeitungen austragen infrage, weil ich neben dem Minijob nurnoch 205 Euro zuverdienen darf (da ich Schule zahlen muss kann ich einen Antrag auf einen Freitbetrag von weiteren 205 Euro stellen) vielleicht kennt noch jemand andere gute Jobs wo man sich selbst die Zeit einteilen kann und so an die 200 Euro verdient, muss eben drauf achten, dass das nicht mit meinem Job bei einen Fast Food Restaurant beißt.
    Wenn nichts mehr geht kann und werde ich auch meine Eltern um Hilfe bitten, aber angenehm ist mir das nicht. Werde sie schon um einiges bitten müssen für den Umzug die Kaution, Möbel usw.


    Ähm falls einer Tipps bezüglich eines Jobs hat, dann bitte per PN, ist ja nicht der richtige Thread bzw Forum dafür.


    LG
    Madeleine

  • Hmm dann ist es seltsam. Ich muss nochmal mit meiner Ma sprechen, die meinte auch damals sie hätte die Steuererklärung noch net gemacht und kann sein dass ich deswegen ncihts krieg oder weniger... na mal gucken irwie muss man ja mehr rausschlagen können 37 euro bafög sind ein Witz ^^ und ein schlechter noch dazu.


    LG

  • Hallo,


    ehrlich gesagt ist mir so einiges hier unklar - insbesondere Dein, vorsichtig gesagt, Anspruchsdenken, wenn Du


    Zitat

    Wäre grausam wenn nciht aber ich traue diesem Land alles zu ^^.


    oder


    Zitat

    37 euro bafög sind ein Witz ^^ und ein schlechter noch dazu.


    schreibst.


    Wie Du selbst angibst, verdienst Du 400 € in einem Minijob und bekommst Kindergeld in Höhe von 184 €. Letzteres übrigens eine Leistung von "diesem Land", wobei der Begriff "Steuerzahler" besser passen würde. Zusätzlich erhälst Du 37 € BaföG. Zwar sind diese 37 € tatsächlich wenig, resultieren aber aus Deinem eigenen Verdienst und dem Einkommen Deiner Eltern. Je höher diese Einkommen sind, um so niedriger das BaföG. Eigentlich logisch, aber für Dich nicht weiter erwähnenswert.


    Weiter schreibst Du


    Zitat

    Nein ich kriege die Unterhaltbeträge nicht, da ich das auch nicht wollte


    und


    Zitat

    Ich wollte meine Eltern nicht belasten, da sie nicht grad viel Geld haben


    Dir scheint es also wesentlich sinnvoller zu sein, nicht Deine Eltern, sondern den Steuerzahler in Anspruch zu nehmen und dann zu schimpfen, wenn Dir "das Land"/der Steuerzahler/die Allgemeinheit nicht die Verpflichtungen Deiner Eltern abnimmt. Selbst das Angebot des Bildungskredites ist Dir zu viel - am liebsten ist es natürlich, daß Du alles von mir (und nicht von deinen Eltern oder aufgrund eines Kredites) finanziert bekommst. Seltsame Ansicht....


    Zitat

    Ich wollte meine Eltern nicht belasten, da sie nicht grad viel Geld haben, auch wenn das Bafög Amt so tut (wahrscheins weil siue ein Haus haben, allerdings muss das doch auch erstmal abbezahlt werden XD)


    Deine Eltern wußten vor dem Hauskauf, daß sie eine Tochter haben, der gegenüber sie unterhaltspflichtig sind. Jetzt zu erwarten, daß die durch den Hauskauf entstandenden Schulden (die ja auch zugleich eine Vermögensbildung darstellen) berücksichtigt und damit der Allgemeinheit berechnet werden ist irgendwo ziemlich egoistisch.


    Zitat

    Das Vermögen Deiner Eltern - z.B. ein Haus - wird nicht aufs BAföG angerechnet.


    Richtig. Aber gleichzeitig werden Schulden aus dem Hauskauf auch nicht auf das BaföG angerechnet.


    Sei mir nicht böse - ich glaube Dir gerne, daß das Dir zur Verfügung stehende Geld nicht für den Lebensunterhalt reicht. Die fehlende Deckung nun aber mit Bemerkungen wie


    Zitat

    na mal gucken irwie muss man ja mehr rausschlagen können 37 euro bafög sind ein Witz ^^ und ein schlechter noch dazu


    zu kommentieren halte ich angesichts des freiwilligen Verzicht auf den Unterhalt für mehr als verwerflich und ziemlich daneben.


    Gruß!

  • Nein ich hab natürlich nicht geschrieben das ich letzendlich wenn ich keinen weitern job kriege oder mehr Bafög meine eltern natürlich darum beten werde -.- *ironie*


    Warum ich auf den Unterhalt bisher verzichtet habe, hatte ich bereits erklärt, denn weil cih ncoh mit meinem Freund zusammen wohnte (momentan noch wohne) habe/hatte ich nur die Hälfte der Mietkosten zu tragen, und hatte also genug Geld im Monat, was mit einer eigenen Wohnung dann aber anders wird, nachvollziehbar?


    Das Haus mussten wir theoretisch kaufen, da wir darin erst zur miete wohnten und die vermieter es dann verkauften, tja und da lag es nahe es zu nehmen, da es einfach klüger war und damals war auch noch nciht klar, dass ich so shcnell ausziehen werde, weil ich es nimmer aushalte daheim (war außerdem relativ günsig da es sehr runtergekommen ist). Außerdem ist das abbezahlen genauso "teuer" wie die Miete zahlen, nur dass es irgendwann vorbei ist.


    Ich muss auch sagen, dass meine Eltern mir 600 Euro im Monat zahlen müssten, wenn ich keinen Minijob hätte (welcher nciht in die Berechnung des Bafögs einbezogen wird, da man einen Freibetrag von 400 Euro hat).
    Habe mal gelesen dass es eigentlich unzumutbar wäre bei einer Vollzeit Schule noch einen Minijob machen zu müssen, da es sich auf die Leistungen niederschlagen würde. Was mir mittlerweile auch aufgefallen ist, aber ich komm noch damit klar.
    600 Euro Unterhalt im Monat wären doch wirklich zu viel oder seh ich das falsch, grad bei -3000 aufm konto, wo sind meine Eltern dann also in drei Jahren? -100000? Aber genau das setzen sie voraus, theoretisch. Darum geht es mir vor allem, wenn ich sage dass es grausam wäre wenn es da keine Unterstützung gäbe.


    Außerdem was ist schlimmer, Hartz 4 Empfänger die ihre 1000 euro kriegen und dabei zwei Häuser haben und zwei Mercedes fahren, oder eine Schülerin die Ihre Ausbildung finanzieren möchte wirklich kein Geld hat und vllt 150 bis 200 Euro bekommt(was mir schon reichen würde, meine Eltern müssten dann immernoch was zuzahlen aber keine 220 Euro mehr). Ich will nur sehen dass ich alles beantragen kann was geht, ohne Tricks, nur das was mir wirklich zusteht.


    Ein Kredit ist mir echt zu unsicher, man muss ja mehr zurückzahlen als man bekommt und wenn ich dann nen Job habe in dem ich echt wenig verdiene, hab ich schonwieder Geldsorgen. Habe aber auch schon oft drüber nachgedacht, da ich das nächste Schuljahr ohne Minijob auskommen wollte, da es dann echt stressig werden wird, laut der Klasse über mir, allerdings ist die Grenze da 300 Euro und dass muss man dann auch zurückzahlen mit zinsen -.-
    Werde also meinen Minijob weiterhin ausführen.
    Ich würde gern Schuldenfrei bleiben solange es geht.


    Frage mich warum du überhaupt die Statements überlesen hast, wo ich meinte, dass ich mir notgedrungen nen zweiten Job verschaffen werde oder wenn das auch nicht geht eben doch meine Eltern bitten werde, wahrscheinlich weil du es nicht wolltest um mich als Schmarotzer dastehen zu lassen. Aber leider muss ich dir sagen, dass dies nicht so ist und dass ich nicht vorhabe ewig Geld von Staat zu beziehen, ich versuche einfach nur alles was jeder versuchen würde und bin somit nur ein normaler Mensch, der seine Chancen nutzen möchte.


    Würde mir so schnell kein Urteil erlauben nur weil leider viele Menschen auf Kosten des Staates mit voller Absicht und ohne Grund leben.


    Trotzden Liebe Grüße (in der Hoffnung, dass deine Antwort nur ein Affekt auf deine Unkenntnis meiner Lage und Absichten, so geworden ist, so wie meine Antwort ein Affekt auf den Angriff auf mich und meine angeblichen Absichten ist, will dir nicht als Mensch auf den Schlips treten der vllt ganz nett ist)


    Madeleine

  • Hallo Madeleine,


    das kann ich alles nachvollziehen......


    Eine Debatte so nach dem Motto "Steuerzahler vs. Sozialleistungsempfänger" ist nicht nach meinem Sinn. Mit dem BAföG sollen die Bildungsreserven ausgeschöpft werden; es gibt nicht umsonst einen Rechtsanspruch.


    Ich bin auch weit davon entfernt, Deine Eigenleistungen für das Erreichen des Ausbildungsziels gering zu schätzen.


    Aber Deine Staatsbeschimpfungen haben auch mich sehr irritiert.


    Mal angenommen, es bleibt bei den 37 € mtl. Oder es wird nicht viel mehr, falls bei der Berechnung nichts weiter zu machen ist. Dann hast Du - wie gesagt - die Möglichkeit, einen Vorausleistungsantrag zu stellen und so zu dem erforderlichen Geld zu kommen, falls die Eltern nicht zahlen. Zahlen sie zu Unrecht nicht, werden sie entsprechend in Anspruch genommen. Zahlen sie zu Recht nicht, passiert nichts weiter. Der Staat stellt Dir hier also was Reelles zur Verfügung.


    Es gibt gute Gründe, auf den Staat zu schimpfen; das Stichwort "Vorratsdatenspeicherung" mag da genügen. Aber Du schimpfst, obwohl Du eine Möglichkeit zur Abhilfe hast. Auf die Du offenbar verzichtest. Aus für mich nachvollziehbaren Gründen. Aber Du verzichtest. Das ist Deine Entscheidung, nicht die des Staates.


    By the way:


    Zitat

    Außerdem ist das abbezahlen genauso "teuer" wie die Miete zahlen, nur dass es irgendwann vorbei ist.


    Dann sehe ich da auch keine besondere Belastung Deiner Eltern im Vergleich zu anderen Familien.

  • Also tut mir leid, das ist keine Antwort sondern eine Frage, die dämlich erscheinen mag, aber: Wie bitte um alles in der Welt verfasst man hier einen neuen Beitrag???? Ich finde nirgendwo einen Button "Beitrag verfassen" oder ähnliches!