Frage zur Vermögensanrechnung

  • Hallo!


    Ich habe im Wintersemester 2007 angefangen zu studieren. Damals war mein Vermögen noch zu hoch um BaföG zu bekommen.


    Mittlerweile hat sich mein Vermögen aber dezimiert, weil ich unter anderem ausgezogen bin, Studien- und Semestergebühren zu zahlen hatte, Lernmaterialen, Möbel und vor kurzen einen neuen PC kaufen musste (der alte ist kaputt gegangen). All diese Ausgaben kann ich auch über Rechnungen, Quittungen etc. belegen und sie erstrecken sich wie gesagt über einen Zeitraum von 2 1/2 Jahren.


    Laut BaföG Rechner würde mir mein aktuelles Vermögen mit -200€ angerechnet werden (denn ich liege noch immer über den 5200€) und ich hätte angeblich einen Anspruch auf 340€ BaföG...vorausgesetzt der Rechner stimmt


    Könnte ich nun Probleme bekommen wenn ich BaföG beantrage? Habe das Vermögen ja nicht auf einen Schlag verprasst oder an meine Eltern übertragen um den Staat zu bescheißen sondern musste es wohl oder übel ausgeben.


    Momentan sieht es bei mir nur finanziell eben nicht so rosig aus, da ich auch in meinem Nebenjob nicht viel verdiene und ich könnte BaföG echt gut gebrauchen.


    Deshalb meine Frage, es wäre nett, wenn mir jemand sagen könnte, ob ich unter gegebenen Tatsachen etwas zu befürchten habe oder nicht. Möchte eben ungern wegen Betrugsversuch vor dem Staatsanwalt landen...

  • Nein, du hast nichts zu befürchten. Wenn du "Vermögen" hast und es für sinnvolle Sachen einsetzt (wie du sagst, hast du Belege), wird dir keiner vorwerfen, dass du dein Vermögen verschwendet hast. Wenn dir 200€ angerechnet werden, hast du also ein Vermögen das 2400€ über dem Freibetrag liegt.


    Ob der Bedarf von 340€ stimmt, kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß, mit welchen Informationen du den Rechner gefüttert hast.


    Klausi