Wechsel im 3. von BWL zu Psychologie

  • Hallo,
    auch ich hab eine Frage zum Wechsel im 3./ nach dem 3. Semester.


    Und zwar studier ich zurzeit BWL an der Uni im 3. Semester. Ich würde gerne zu Psychologie wechseln. Ich hab mich bereits zum letzten WS für Psychologie beworben, und leider keinen Platz erhalten, nächste Möglichkeit erst wieder Wintersemester 10/11. Bevor ich nun nix mache, hab ich BWL weitergeführt, was ich jetzt ein wenig bereue. Mich interessiert BWL auch weiterhin, und ich könnt mir auch im Beruf später eine Kombi aus beiden Fächern vorstellen. Dennoch fasziniert mich Psychologie mehr, so dass ein Wechsek zu Debatte steht.
    Ich bin nun am hin und her überlegen, ob ich BWL weiter mache (sind dann ja nur noch 2 Semester bis zum BA), und danach Psychologie als Zweitstudium (ich weiß, dann kein Anspruch mehr…) belege, oder ob ich jetzt alle Zelte abbreche.


    Wenn ich das richtig verstanden hab, ist ein Wechsel bis Ablauf des 3. mit Begründung möglich. Aber nur mit Begründung, oder?? Allerdings ist das mit der Begründung so ne Sache. Ich interessiere mich sehr für psychologische Themen, befürchte aber nicht glaubhaft darstellen zu können, warum ich BWL nicht weiter machen möchte. Ich hab nämlich vorher schon ne Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht, 1 Jahr im Marketing gearbeitet (beides mit Top Referenzen) und hab auch mehr oder weniger super Noten jetzt im Studium.
    Sowas wie Neigungswandel ist daher z.B. schwer zu begründen…


    Und werden dann wirklich alle Semester angerechnet? Als wg Wechsel nach dem 2. Beim Bafög Amt war, meinte der Typ, dass das 2. Nicht mit zählt, wenn ich mich bis 30. 9. Exmatrikuliere, d.h. nur das letzte verzinsliches Darlehen gewesen wäre…


    Freu mich über Tipps!
    LG


  • Und werden dann wirklich alle Semester angerechnet? Als wg Wechsel nach dem 2. Beim Bafög Amt war, meinte der Typ, dass das 2. Nicht mit zählt, wenn ich mich bis 30. 9. Exmatrikuliere, d.h. nur das letzte verzinsliches Darlehen gewesen wäre…


    Das verstehe ich nicht ganz?! Wenn du wechselst, werden dir die anderen Semester, die du bereits im ersten Studium hattest, angerechnet. Diese werden dann über der Förderungshöchstdauer hinaus nur noch als verzinsliches Bankdarlehen gewährt und nicht mehr zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Darlehen.


    Wie du schon selbst sagst, sind deine Noten prima und das Studium macht dir auch Spaß. Auch deine Vorbildung lässt darauf schließen, dass dir das Thema gut liegt. Da du schon über die Hälfte geschafft hast, wäre es unklug, das an den Nagel zu hängen. Ein Psychologiestudium kannst du ja später immer noch aufnehmen.

  • Das mit dem Wechsel und der Anrechnung hat mich damals auch irritiert, aber so hat mir mein Bafög Betreuer das erklärt. Wichtig ist dabei wohl, dass man sich bis 29.9. exmatrikuliert (Wenn das SS bis zum 30.9.) geht. Wie auch immer, ist bei mir jetzt ja auch egal, doch vllt als Tipp für andere zum weiter forschen...


    Problem an der Sache ist, dass ich jetzt gehört habe, dass ein Zweitstudienplatz bei Psychologie so gut wie unmöglich ist. Heißt, das kann man sich abschminken. Nur 2% der Plätze werden an Zweitstudienbewerber vergeben, und das muss beruflich begründet sein. Und da haben BWLer meist wenig Chancen. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, im Master Psycholigie als Nebenfach zu belegen (Wirtschaftspsychologie gibt es nur als Bachelor..) Und sollte ich mit Psycho doch in eine ganz andere Richting wollen, muss ich BWL abbrechen, um überhaupt eine Chance auf nen Platz zu haben.


    Wie auch immer, bin immer noch nicht viel weiter... die Entscheidung darf eigentlich eh nicht vom Geld (also Bafög) abhängig gemacht werden. Von daher mal schauen...