Nach Abbruch für Therapie noch/wieder BafÖg?

  • Hallo........
    ich habe zum Wintersemester mein Studium begonnen und gleichzeitig meine sozialpädagogische Betreuung abgebrochen, obwohl mir meine Betreuerin dazu geraten hat erstmal eine Therapie zu machen und zu mir zu finden. Ich dachte, dass ich das schon packen werde und im Studium die Motivation zum Bewältigen des Alltags wiederkommen wird. Dazu muss ich sagen, dass ich vor dem Studium 5 Monate frei hatte und in der Zeit wieder ziemlich viel gekifft habe und mich zu Hause vergraben habe. Ich quäle mich im Moment alle paar Tage dazu aus meinem Zimmer raus zu kommen. Dann gehe ich zur Hochschule, lerne danach ein paar Stunden, wozu ich mich sehr zwingen muss, besorge mir meist noch was zu rauchen und tauche wieder unter oder rauche mit anderen zusammen. Da ich das so aber ncith will, ist es eine ziemliche Belastung für mich. Ich würde nun doch gerne eine Therapie machen und dann in einer anderen Stadt ncohmal von vorn anfangen, habe jedoch Bedenken, dass ich danach keinen Anspruch mehr auf Bafög habe, wenn ich das Studium neu beginne. Ich denke, dass es mir zu stressig werden würde die verpassten Klausuren nach der Therapie zusätzlich nachzuholen.
    Kann mir vielleciht einer sagen, ob ich nach einer therapie wieder Anspruch auf Bafög habe, wenn ich das Studium von vorn beginnen will? Oder ist es prinzipiell vielleicht sogar garnciht möglich ein Studium nochmal von neuem zu beginnen?


    Danke schonmal im Voraus für die Antwort(en).

  • An Deiner Stelle würde ich versuchen, mich sofort beurlauben zu lassen (evtl. mit psychologischem Attest, frag bei Deiner Uni nach- ohne genaue Gründe anzugeben, muß ja nicht jeder wissen, daß Du ein Problem mit dem Kiffen hast). Später ist das nichtmehr möglich, und falls Du irgendwann doch weiterstudieren willst, wirst Du in ein höheres Semester eingestuft. Wenn Du Dich beurlauben lässt, bekommst Du zwar für die Urlaubssemester kein Bafög, aber Du bleibst so viel ich weiß immatrikuliert und kannst entscheiden, was Du tun willst, wenn es Dir besser geht.
    Auch, wenn Du Dich kaum aufraffen kannst, erledige das Nötige, sonst wird alles nur noch schlimmer.