Gewährung für 3 Jahre und jetzt Geld zurück

  • Folgendes:Mein KG wurde auf Grund vom zu erwartenden Einkommens meiner Tochter-durch den Ausbildungsbetrieb erstellt- (damals 17 )für die gesamte Lehrzeit von 3 Jahren bewilligt.Am Ende der Ausbildung musste der Betrieb soein Schreiben nochmal ausfüllen.Und da wichen die Zahlen über das erhaltene Einkommen vom 1. Schreiben so enorm ab das ich jetzt für zwei Jahre 3.500 € zurückzahlen soll.
    Aber meine Tochter ist zum einen in der Ausbildung volljährig geworden so das ich überhaupt nicht die Möglichkeit habe in ihr Einkommen ohne ihre Einwilligung Einblick zu bekommen - es geht mich ja nichts an! Sie lebte ausserdem die meinste Zeit im Wohnheim - wie soll ich da an ihre Gehaltsabrechnung HEIMLICH kommen ?
    Zum anderen der Ausbildungsbetrieb nicht verpflichtet ist mich als Mutter einer erwachsenen Tochter zu informieren das es eine interne Tariferhöhung gab. Von der man zu Beginn der Ausbildung noch nichts wusste.
    Weiss noch nicht wie es ausgeht habe aber riesen Bammel da Harzt IV und ich das Geld niemlals im Leben im Ganzen (wie gefordert wenn es dazu kommt) zurückzahlen kann.
    Also ? Strick nehmen??;)

  • Hast du in den vergangenen Jahren eine Steuererklärung abgegeben?
    Wurde das Kindergeld auf das ALG II angerechnet?
    Gehört(e) deine Tochter zu deiner Bedarfsgemeinschaft?


    Also ? Strick nehmen??;)


    Schon geschaut, ob die Tochter Werbungskosten über 920 € hatte.


    Folgendes:Mein KG wurde auf Grund vom zu erwartenden Einkommens meiner Tochter-durch den Ausbildungsbetrieb erstellt- (damals 17 )für die gesamte Lehrzeit von 3 Jahren bewilligt.


    Bis zum 18. Geburtstag spielen die Einkünfte und Bezüge keine Rolle.


    Aber meine Tochter ist zum einen in der Ausbildung volljährig geworden so das ich überhaupt nicht die Möglichkeit habe in ihr Einkommen ohne ihre Einwilligung Einblick zu bekommen - es geht mich ja nichts an! Sie lebte ausserdem die meinste Zeit im Wohnheim - wie soll ich da an ihre Gehaltsabrechnung HEIMLICH kommen ?


    Kein Argument um der Rückforderung zu entgehen.


    Was vielleicht helfen könnte ist die DA-Ü vom Bundeszentralamt für Steuern. Darin heißt es:
    Die Prognose über die Einkünfte und Bezüge eines über 18-jährigen Kindes ist grundsätzlich für die voraussichtliche Dauer der Berufsausbildung zu erstellen.


    Wenn die Einkünfte und Bezüge des Kindes in der Prognose einen Jahresbetrag von 6.500 Euro nicht übersteigen, kann die abschließende Prüfung der Einkünfte und Bezüge nach dem Ende der Berufsausbildung erfolgen. Die Familienkasse prüft in diesem Fall nach Ablauf des letzten Ausbildungsjahres die Einkünfte und Bezüge der vorausgegangenen Jahre.


    Die Einkünfte und Bezüge des Kindes sind jährlich zu prüfen, wenn sie voraussichtlich den Betrag von 6.500 Euro im Kalenderjahr übersteigen.




    Lagen die Einkünfte und Bezüge also bereits zu Beginn der Ausbildung über 6.500 € (Brutto minus Sozialversicherungsbeiträge minus Pauschbetrag) oder war das Überschreiten des Grenzbetrages von Anfang an absehbar, hätte die Familienkasse schon viel eher prüfen müssen (bzw. gar nicht erst das Kindergeld auszahlen dürfen) und darf jetzt nicht mehrere Jahre zurückfordern.


    Lag deine Tochter zu Beginn der Ausbildung in der Prognose unter den 6.500 € und kommt jetzt über de Grenzbetrag (7.680 €) ist es euer verschulden. Das Einkommen deiner Tochter hat sich dann immerhin um über 100 € brutto im Monat erhöht. Das hättet ihr bemerken und der Familienkasse mitteilen müssen.


    Um hier genaueres sagen zu können, müsste man aber alle Zahlen aus den beiden Bescheinigungen des Arbeitgebers, sowie ggf. weitere Einkünfte und Bezüge, kennen.


    Zum anderen der Ausbildungsbetrieb nicht verpflichtet ist mich als Mutter einer erwachsenen Tochter zu informieren das es eine interne Tariferhöhung gab. Von der man zu Beginn der Ausbildung noch nichts wusste.


    Der Ausbildungsbetrieb nicht, aber deine Tochter hätte es dir mitteilen müssen und du dann der Familienkasse.