Tochter ausgezogen und erhält das Kindergeld ohne meine Einwilligung

  • Meine 19 jäh.Tochter ist vor 8 Wochen ausgezogen und nun bekommt sie das kindergeld überwiesen von der kindergeldkasse.Ohne meine Einwilligung.meine tochter geht noch zur Schule und macht ihr fachabitur.Zudem bekommt Sie Unterhalt vom Vater.darf man Ihr ohne meine Zustimmung das kindergeld überweisen?

  • da meines Wissen nach das Kindergeld den Eltern ,nicht den Kindern zusteht.Dies geht auch aus vielen anderen Berichten hervor.Sie ist noch in einer Ausbildung .Und auch wenn sie nicht im Haushalt eines Elternteils lebt soll das KG den Eltern zustehen.Ich muss ja auch vorrerst hier die Miete in vollem Umfang weiter zahlen.

  • Pikary schrieb:

    warum solltest du denn das kindergeld bekommen, wenn deine tochter nicht mehr bei dir wohnt und du sie nicht mehr unterhälst???



    genau so ist es.nur wenn sie noch bei dir wohnt und du sie unterhälst, steht dir das geld zu, sonst nicht.

  • Mit Eintritt der Volljährigkeit steht dem Kind selbst das Kindergeld zu - auch wenn das volljährige Kind noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteiles wohnt. Auch zu diesem Zeitpunkt hätte deine Tochter benatragen können, daß das Kindergeld zu ihren und nicht zu deinen Händen gezahlt wird. Im Gegenzug hättest du von diesem Kindergeld dann anteilig Mite etc. von ihr verlangen können. Gruß, Chiemsee

  • Vielen Dank für Eure Antworten,
    ich habe heute vom Vormundschaftsgericht den Bescheid bekommen das trotz Auszug meiner Tochter aus der Elterlichen Wohnung die Mutter anspruch auf das Kindergeld hat, nicht das ausgezogene volljährige Kind Da ich hier weiterhin alle Mietkosten tragen muss und mein Kind ohne weiteres mitten in der Ausbildung nicht einfach ausziehn kann.

  • Das dürfte so nicht zutreffend sein. Würde mich freuen, wenn du mal die Begründung, die sich aus dem Bescheid ergibt, zitieren könntest. Komme dann gern noch einmal auf die Sache zurück. Wieso überhaupt besteht eine Vormundschaft für deine Tochter ? Bis dann. Gruß, Chiemsee

  • Dass das Vormundschaftsgericht entschieden hat, heißt ja, dass bei euch ein "Zusammentreffen mehrere Ansprüche" erfolgte und keine Einigung stattgefunden hat.


    Hier mal ein Auszug aus dem BKKG:


    Zitat

    § 3 Zusammentreffen mehrerer Ansprüche BKKG


    § 3 Abs. 2 Nr. 3
    Wird eine Bestimmung nicht getroffen, bestimmt das Vormundschaftsgericht auf Antrag den Berechtigten.


    § 3 Abs. 3 Nr. 1
    Ist das Kind nicht in den Haushalt einer der Personen aufgenommen, die die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, wird das Kindergeld derjenigen Person gewährt, die dem Kind eine Unterhaltsrente zahlt.


    Diese Regelung setzt aber auch voraus, dass der Unterhalt, den du an deine Tochter leistest, höher ausfällt als der Unterhalt, den der Vater an deine Tochter leistet, da ihm ansonsten das Kindergeld zugesprochen würde.


    Ich hoffe ich habe das gerade so aufgeschrieben, wie ich es meine, eine andere Begründung in diesem Sachverhalt sehe ich leider nicht:(

  • Ich habe keine Ahnung warum das Vormundschafts-Gericht eingeschaltet wurde.Ich habe lediglich den Bescheid bekommen in dem drinn steht das man mir weiterhin das Kindergeld überweisen wird.Ich habe das Gericht nicht eingeschaltet.Meine Tochter ist von einer Sekunde auf die andere ausgezogen ohne Vorankündigung,es ist auch kein Streit vorher gewesen.Im Moment bekommt sie auch vom Amt kein Geld.Sie macht Ihr fachabitur und es war auch keine Notwendigkeit ohne Einkommen auszu ziehen,da sie bei mir ja versorgt worden ist.Aus diesem Grund muss sie laut Gesetz bis zum 25.Lebensjahr zu Hause bleiben,es sei denn sie kann finanziell selber für sich sorgen.Und das kann sie nicht.