erbe von der großtante

  • ich habe folgendes problem:
    meine großtante hat eine große summe (5stellig) geld auf meinen namen schreiben lassen, eher um eigene vorteile daraus zu ziehen (zb. wegen der jährlichen zinsen, die sie bekommt und auch um uns von ihr abhängig zu machn und uns so unter druck zu setzen), als mich zu unterstützen.
    diese tante ist aber eine garstige, alte, fast boshafte person und will mir höchstens 200euro pro monat für mein studium geben, was allerdings, da ich auch ausziehen will, nicht reichen würde für studiengebühren, wohnung etc.
    bei meiner älteren schwester war es damals das gleiche problem, dass sie aufgrund des geldes von unserer großtante kein bafög bekommen konnte, und uns wurde damals gesagt, dass man das konto zwei jahre bevor man studiert auflösen müsste...


    da es vor drei jahren so aussah, als würde ich nicht wegziehen wollen, haben wir auch bei mir diesen termin verpennt, auch wegen meiner großtante das konto nicht auflösen wollten, weil sie wie gesagt vorteiel daraus zieht und das nciht gerne gesehen hätte


    jetzt haben wir sie soweit, dass sie das geld auf ihren eigenen namen wieder überschrieben hat.
    ich will aber im WS 2010 anfangen zu studieren.
    jetzt ist meine frage, ob ich dann bafög beantragen kann, obwohl ich mal viel geld auf meinem namen hatte, was ich allerdings nie gesehen hab?


    hoffentlich kann mir jemand helfen


    mfg

  • Wenn es auf deinen Namen gelaufen ist, hast du rein rechtlich auch einen Anspruch darauf. Wenn jetzt plötzlich 5-stellige Summen von deinem "Vermögen" verschwinden, wirft das schon Fragen auf. Ich kann mir gut vorstellen, dass das mit BAföG zum WS 2010 nichts wird. Wie du aber selbst sagtest, habt ihr diesen Termin "verpennt"...was jetzt teuer werden kann.


    Es ist sehr schwierig nachzuweisen, dass das Geld tatsächlich deiner Tante gehört, auch wenn sie es jetzt transferiert hat. Das Amt kann dies so auslegen, als ob es ein Gefallen unter Familienangehörigen" wäre.

  • danke für die schnelle antwort


    also ich dachte mir, weil das bei uns quasi ein familienstreit ist, dass man das den leuten vom bafög dann so erklären kann?


    und stimmt das wirklich, dass man das hätte zwei jahre vorher auslösen müssen?


    liebe grüße