Unterhaltsvorschuss bei eheähnlichem Verhältnis

  • Hallo, mein Exmann zahlt kein Unterhalt für unsere gemeinsame Tochter und bekomme daher Unterhaltsvorschuss.
    Nun beabsichtige ich mit meinem Freund zusammen zuziehen, bekomme ich dann trotzdem noch von der Unterhaltsvorschusskasse den Kindesunterhaltsvorschuss?
    Und wenn ich wieder neu heirate, wie ist das dann?


    Vielen Dank


    Hermine

  • Ja das steht dir auch wenn du verheiratet bis im vollem Maße zu.(max. 7Jahre, max. bis zum 12. Lebensjahr des Kindes)


    Nur eins ist zu beachten bei der Heirat, falls dein neuer Partner dein Kind adoptiert, ist dein Unterhalstanspruch gegenüber dem Kindesvater erloschen.

  • Danke, für die Antwort, ja das mit Adoption weiß ich.


    Bei einer Freundin war es so, dass sie seit dem sie neu verheiratet ist keinen Unterhaltsvorschuss mehr bekommt von der Kasse. Und sie meinte auch, dass das auch so ist wenn man zusammen zieht?


    Hermine

  • Also, das kann sehr gut sein, das es in diesem Fall wegfallen kann, da der UV für alleinerziehnde bestimmt ist.


    Genaueres, kan ich dir jetz auch nicht sagen, ich denke es wird da auf eine Einzelfallentscheidung hinauslaufen.
    Ambesten du klärst das nochmal mit dem Jugendamt ab, du als Frau und Mutter wirst dort bestimmt gut beraten.:o

  • Vielen Dank, Theo!


    Hey Sky 1212, ich als Frau und Mutter werde überhaupt nicht gut beraten. Mein Ex zahlt keinen Unterhalt, hat seine Tochter 8 Monate nicht sehen wollen, als ich dann den Antrag auf alleiniges Sorgerecht stellt, stellt man mich hin, als wäre ich eine böse Frau, die einem Mann das Kind wegnehmen möchte.
    Nachdem er dann jetzt gemerkt hat, was das bedeutet, meint er mal wieder unsere Tochter sehen zu müssen. Was er aber der Kleinen damit antut, danach fragt kein Mensch. Leider ist das Jugendamt hier bei uns nicht so kooparativ.


    Lg Hermine

  • Hi Hermine,


    mh kann ich kaum vorstellen, da es meist doch so ist, das die Frauen alle unter einer decke stecken.:) Ist jetz nicht so ernst zu nehmen.


    Ich wolte auch mal eine facheliche Auskunft haben, und die wirst es nicht glauben, es hat eine gute 3/4 Stunde am Telefon gedauert, bis ich eine Kompetente Person zu sprechen bekam. Dabei musst ich mir einen Tonfall gefallen lassen, als hätte ich einen Weltuntergang verursacht. Alle anderen haben abgewiegelt, wollten die Namen von Mutter und Kind wissen mir wahrscheilnlcih gleich eins reinbraten zu können.
    Viele anderen Männer geht es genauso mit dem JA, die bekommen da einfach keine Auskünfte, noch nicht mal fachliche, wenn es darum geht nochmal die Unterhaltsberechnung zu erklären. Da bekommt man einfach den hinweis man solle sich doch an seinen Anwalt wenden, der für einen etwaige Auskünfte beim JA einholt. Das finde ich schon sehr beschämenend, das wir Männern da größtenteils abgefertig werden, wie die letzen, die nur das vögeln im Kopf hatten und sich jetzt nicht um das Kind kümmern wollen. So gehts dort wirklich zu meiner Meinung nach.


    Das stellt sich für mich die Frage, was das soll, da gerade diese vom Gesetzgeber festgelegten Fakten, für alle da sind, warum kommt man dann beim JA auf die Idee, solche konkreten Auskünfte einfach zu verschweigen? Das finde ich schon sehr seltsam, was da abgeht.