Ausbildung in Österreich

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  • Meine Freund wusste seit Frühjahr, dass er seine Ausbildung in Österreich machen wird, da es seine Ausbildung sonst nur noch an einer Schule in Deutschland (ca.500km von zu Hause entfernt) gibt. Hat sich aber für Österreich entschieden weil er damit, dank des Rufes der Schule, später bessere Berufschancen haben wird.
    Wir haben dann gleich nach der Zusage, erstmal verzweifelt versucht rauszufinden, welche Förderung ihm zusteht, leider fühlte sich keiner Zuständig, bis wir den ne nette Dame bei uns im Stadthaus sagte, dass wir uns beim BafögAmt München melden sollten.


    Das passte den auch, da die für Österreich zuständig sind.
    Die sagten uns,wir müssten alle Antragsblätter ausfüllen und zuschicken.
    Das Problem war aber, dass die Schule nichts ausstellt oder ausfüllt bevor die Schüler sich nicht am ersten Schultag noch mal extra Eingetragen. Also noch mal in München angerufen, die sagten dann sollten wir, wenn ALLES zusammen ist, es losschicken. Gemacht und getan nach Erhalt der Schulbescheinigung.
    Letzte Woche hat er den dann einen Brief bekommen, dass er nicht anrufen oder ne Email schreiben soll, um nachzufragen wannn der Antrag fertig bearbeitet sei, da es länger dauern würde, aber es stand nicht drin mit welcher Zeit man rechnen kann.
    Er wartet schon 9 Wochen, Kindergeld, und Halbwaisenrente lassen auch auf sich warten.Er weiss jetzt nicht wie er die nächste Miete zahlen soll,und von was er leben soll, da dass Geld ausgeht, dass er angespart hatte für Notfälle.


    Unsere Frage ist wie lange wird es wohl dauern? Da uns im Vorfeld gesagt wurde man müsste mit 4 bis 6 Wochen rechnen, aber die sind ja schon um.
    Oder kann man sowas wie Härtefall beantragen?
    Oder kann es sogar sein, dass er kein bafög bekommt, und dann Bildungkredit afnehmen muss?


    Vielleicht sollte man noch wissen, dass seine Ma zu Zeit arbeitslos ist, sodass da kein Anspruch bestehen kann.
    Und dass die Schule eine reine schulische Ausbildung ist.

  • So eine Halbes Jahr ist um,und man hat immer noch nichts vom Amt gehört.
    Zu den Servicezeiten wird bei denen nicht abgenommen,bzw nach kurzen Freizeichen ein Besetztzeichen.....
    Auf Emails mit personenbezogene Anfragen antworten sie grundsätzlich nicht, laut der Hp,daher wurden 2 Briefe verschickt,auf die es auch keine Antwort gibt.


    Er hat zwar jetzt Halbwaisenrente und Kindergeld, aber nach Abzug von Miete bleiben ihm knapp 110€ über, davon muss er essen und Schulmaterial kaufen. Die Bearbeiter müssen doch sehn, dass er Halbwaise ist und seine Mutter nicht für ihn aufkommen kann.


    Weiss jemand einen Rat oder weiss jemand wo man sich beschweren kann?Die Bafög-Hotline konnte uns schon mal nicht helfen.

  • Was anderes als beschweren fiele mir auch nicht ein:


    - Beim Bay. Wissenschaftsministerium,


    - beim Bundesministerium für Bildung und Forschung,


    - beim Petitionsausschuss des Bundestags (online möglich?).


    Oder 'ne Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht: Gerichtskostenfrei, kein Anwaltszwang.

  • Hallo Kath,
    ich hoffe du liest das noch und kannst mir sagen was das für eine Schulausbildung in Österreich ist?


    Meine Tochter möchte nämlich in 1 Jahr auf eine HTL nach Österreich und ohne Bafög ist das finanziell für mich nicht machbar da ich alleinerziehend (und auch allein finanzierend) bin und schon seit geraumer Zeit in Kurzarbeit!


    Die Schule selbst kostet nichts aber da eine Heim/ Internatsunterkunft notwendig wird und zusätzlich weil die Wohnheime am Wochenende geschlossen sind wöchentlich eine Hin- und Heimfahrt fällig wird benötigen wir eine finanzielle Unterstützung.