Unterhaltsforderung wg. 2. Bildungsweg volljähriger Tochter

  • Hallo,
    ich könnte Hilfe gebrauchen und hoffe dass sich vl. jemand hiermit auskennt. Haben zwar eine RS-Vers. die aber keine Schadensnr. rausrückt m damit beim Anwalt ein Gespräch zu führen (aber das ist ein anderers Thema )


    Meine Tochter (23 jahre) aus 1. Ehe hat nach einer Ausbildung gearbeitet und nun kommt ein Brief vom Anwalt, der mitteilt, dass sie nun einen 2. Bildungsweg eingeschlagen hat der mit dem ersten in Verbindung steht. Deswegen soll ich nach Abzug des wieder gewährten Kindergeldes 476,00 € zahlen, da sie Anspruch bis zum 27. Lebensjahr darauf hat.


    Sie besitzt eine eigene Wohnung, mehr weiß ich nicht von ihr.
    Ihre Mutter kann nicht zahlen lt. Anwalt, da dise nach SGB II lebt.


    Meine jetzige Frau hat durch eine Erkrankung eine volle Erwerbsminderung. Wir haben ein Haus in dem meine Frau lebt, weil sie da die Unterstützung ihrer eigenen Tochter hat, die in der Nähe wohnt, währenddessen ich unter der Woche eine kleine Wohnung gemietet habe, wg. der Nähe zum Arbeitsplatz, da es vom Haus sonst ca. 200 km - einfach- wären und in meinem Alter ich bei einem Umzug selbst dann arbeitslos würde (keine Chance auf einen Arbeitsplatz)


    Durch das Haus haben wir noch ein paar Jahre Zinsen zu zahlen, für die Hinterlegung von LV`s bei der Bank zur Finanzierung. In dem Haus ist eine kleine Wohnung, in der die ältere Vorbesitzerin lebt für ganz wenig Miete.


    Da wir das Haus zur Altersabsicherung gekauft haben und somit gerade über die Runden kommen, weiß ich nicht, wie ich das Geld bezahlen soll, da es wirklich nicht zur Verfügung steht. Also nicht dass jemand denkt, ich will nicht, sondern ich kann einfach nicht - weil wir selbst wirklich aufpassen müssen.


    Hat bitte irgendjemand eine Info für mich - Danke im voraus.

  • hat sie vorher mitgeteilt das sie einen weiteren bildungsweg einschlagen will?
    wie hoch ist in etwa dein einkommen?
    hat deine tochter BAB beantragt?
    ich schätze solche informationen bräuchte man um in dem fall was klares sagen zu können.


    wenn du wirklich nicht fähig bist zu zahlen solltest du das dem gegnerischem anwalt mit nachweisen über deine kosten mitteilen, denn niemand kann zur zahlung gezwungen werden, wenn nichts zum zahlen da ist. vor gericht würden die besonderen umstände in denen ihr euch befindet auf jeden fall berücksichtigt werden und sich auch auf den unterhalt auswirken.

  • zu 1. NEIN sie hat die Anmeldung zur Schule zwischen Sept. 2008 und März 2009 gehabt um zum 1.09.2009 die Weiterbildung zu erhalten. Informiert wurde ich erst Anfang Nov. 2009 durch den RA.


    Ich habe keine Adresse von Ihr, keine Tel.nr. und ich weiß nicht ob sie BAFÖG was möglich ist lt. Zulassung die beigelegt wurde) beantragt hat.


    Da ich mit so wenigen Infos nicht weiter komme, habe ich jetzt einen RA-Termin demnächst zur Prüfung.


    Danke nochmals