Freibetrag für ausländischen studierenden Ehepartner

  • Hallo sehr geehrte Forummitglieder,


    ich stehe vor der folgenden Frage:


    Meine Freundin und ich studieren beide. Vor 2 Monaten haben wir geheiratet.


    Ich bekomme wie vorher ganz normal Bafög, meine Ehepartnerin aber nicht, da sie in Deutschland erst seit einem Jahr studiert und daher keinen Anspruch auf Bafög hat.


    Vor kurzem habe ich erfahren, dass ich als verheirateter Student nun deutlich mehr als 400 EUR im Monat verdienen darf, ohne dass etwas vom Bafög abgezogen werden müsste. Es gelte aber, wenn sich der Ehepartner in keiner förderungsfähiger Ausbildung befinde.


    Wie ist in unserem Fall der Ausdruck "sich in förderungsfähiger Ausbildung zu befinden" zu interpretieren?


    Meine Ehepartnerin studiert als ausländische Studentin an einer normalen Universität, hat aber keinen Anspruch auf Bafög, da sie noch nicht lange genug in Deutschland ist. Ist aber ihr Studium trotzdem als "förderungsfähig" zu verstehen?


    Ich würde mich auf Ihre fundierten Meinungen sehr freuen.

  • § 23 BAföG - Freibeträge vom Einkommen des Auszubildenden



    Im Gesetz steht nicht, dass die Ausbildung des Ehegatten gefördert werden muss sondern nur, dass wenn die Ausbildung gefördert werden kann. Wenn deine Frau also studiert, befindet sie sich in einer Ausbildung, die mit BAföG gefördert werden kann (aber nicht wird). Demnach steht dir dieser Freibetrag nicht zu.