Nachträglich angerechnetes Vermögen

  • Hallo,


    habe ein großes Problem und hoffe mir kann jemand weiterhelfen.


    vor ungefähr 3 monaten bekam ich von der Bafög-stelle einen Brief, in dem es um den Datenabgleich von Vermögen ging. Dabei hat sich herausgestellt, dass ich 532 € Zinsen erhalten habe. nachdem ich alle unterlagen geprüft habe ist mir aufgefallen, dass mir mein Vater vom 1.7 - 11.8.2004 einen hohen betrag auf mein konto überwiesen hatte; die zinsen betrugen 532 €. Das Geld musste mein Vater aus langjährigen Privaten Gründen ausgeben.... heute habe ich noch ein Brief von der Bafög-stelle auf Rückzahlung bekommen, mit dem Rückforderungsgrund: Ihr nachträglich angerechnetes Vermögen am jeweiligen Antragstag (§45 Abs. 2, 50 Abs. 1 SGH X)
    am 10.2004 habe ich mein ersten Bafög-Antrag gestellt, d.h. zu diesem Zeitpunkt besaß ich das Vermögen meines Vaters nicht mehr, das ich im Förderungsantrag angeben müsste! Nun verlangt das bafög-amt von mir, dass ich alle erbrachten Leistungen (zu 100%) zurück erstatte!!! die Rückforderung beträgt 18.058 €, welches ich ab 01.09.2009 bis spätestens 29.09.2009 überweisen soll!!!!!!!!


    seit märz bin ich mit meinem studium fertig und bin auf jobsuche und empfange zur zeit hartz4 !


    ich weiß nicht, was das soll und was ich tun kann...


    bitte um schnelle hilfe :(
    danke im voraus
    nixda

  • Hallo,


    Zitat

    Nachdem ich alle unterlagen geprüft habe ist mir aufgefallen, dass mir mein Vater vom 1.7 - 11.8.2004 einen hohen betrag auf mein konto überwiesen hatte;


    Sei mir nicht böse - aber wenn ich über einen Zeitraum von 2 Monaten einen verdammt hohen Betrag mit daraus resultierenden Zinsen von 532 € (!) überwiesen bekomme, kann ich mich nicht auf Unwissenheit oder ähnlichem rausreden. Das ist unplausibel und kaum nachvollziehbar. Insofern dürfte die Rückforderung berechtigt sein, da Du dieses Einkommen wahrscheinlich niemals angegeben hast und das Argument


    Zitat

    Das Geld musste mein Vater aus langjährigen Privaten Gründen ausgeben....


    kaum irgendwo gelten dürfte (im Gegenteil: mit einiger Böswilligkeit (oder auch Gründlichkeit) könnte man auch solche Begriffe wie Geldwäsche, Betrug u.ä. anbringen).


    Für die BaföG-Stelle zählt nur das (nicht angegebene) Einkommen und damit verbunden die Unrechtmäßigkeit des BaföG-Bezuges.


    Zitat

    seit märz bin ich mit meinem studium fertig und bin auf jobsuche und empfange zur zeit hartz4 !


    Das hilft nicht vor der Rückzahlung. Ich würde Dir raten, 1. mit der BaföG-Stelle eine Ratenzahlung zu vereinbaren und 2. Dich auf der Suche nach einem Fachanwalt zu machen, da nach Deinen Schilderungen hier ein echtes zivil- und strafrechtliches Problem bestehen könnte.


    Gruß!

  • Dabei hat sich herausgestellt, dass ich 532 € Zinsen erhalten habe. nachdem ich alle unterlagen geprüft habe ist mir aufgefallen, dass mir mein Vater vom 1.7 - 11.8.2004 einen hohen betrag auf mein konto überwiesen hatte; die zinsen betrugen 532 €.


    Wenn in knapp einem Monat Zinsen in Höhe von 532€ gutgeschrieben werden, dann muss es sich ja um mehrere 10.000€ oder gar über 100.000€ (Ich kenne den Zinsspiegel aus 2004 nicht:rolleyes:)gehandelt haben. Wenn es auf deinem Konto war, dann hättest du es angeben müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dir das Amt abnimmt, solch eine Stange Geld unwissentlich auf dem Konto gehabt zu haben.


    Klausi