Zwickmühle durch langjährigen Sparvertrag!

  • Hallo zusammen,


    ich bin in einer Zwickmühle und hoffe, ihr könnt mir helfen.
    Bisher hat das Einkommen meiner Eltern für meinen Unterhalt (Studentin) gerade so gereicht (wobei ich auch hier schon Erspartes eingebracht und soweit es ging gejobbt habe), allerdings hat sich die Einkommenssituation nun sehr stark ins Negative geändert, sodass ich theoretisch Anspruch auf BAföG hätte. Nun zum Problem: Vor einer halben Ewigkeit wurde ein Sparvertrag auf meinen Namen geschlossen (> 7500 €), der leider immer noch länger als 1 Jahr läuft. Ich lebe schon seit Jahren sehr sparsam um irgendwann endlich die Zinsen zu bekommen und darüber hinaus eben eine kleine finanzielle Absicherung zu haben. Außerdem habe ich inzwischen verschiedene kleine Häufchen Schulden, insbesondere bei meinem Freund. Ziel war immer, den Vertrag weiterhin halten zu können um die Zinsen nicht zu verlieren. Allerdings weiß ich nicht inwieweit ich diese "Schulden bei Freunden" (z. B. Mietkaution, neuer Fernseher) einbeziehen bzw. von meinem Vermögen abziehen kann? Ich kann einfach diesen Vertrag nicht kündigen um davon zu leben, weil 1. anderen Leuten Geld davon zusteht und 2. ich schon auf so viel verzichtet habe und nicht kurz vor Schluss die ganzen Zinsen aufgeben kann, zumal ich kaum über der Höchstgrenze von 5200 € liege.
    Könnt ihr mir helfen bzgl. der Anrechnung der Schulden bzw. welche Möglichkeiten ich habe?
    Vielen Dank!!

  • Das mit den Schulden wirst du so nicht durchbekommen, da ja dann jeder sagen könnte, hat zwar Vermögen aber auch gleichzeitig Schulden bei Freunden/ Familie. Das würde nur funktionieren, wenn du einen ordentlichen Kreditvertrag mit den Personen geschlossen hättest.


    Klausi