Haus der Eltern läuft auf mich, nach Umschreibung Probleme beim Bafög-Antrag?

  • Hi Leute,


    ich habe eine Frage bzgl. der Vermögensanrechnung.


    Mit meiner Freundin wohne ich in einer eigenen Wohnung, meine Eltern in einer Doppelhaushälfte, ich bin im Grundbuch "verewigt". Meine Eltern haben ein - notariell beglaubigtes - lebenslanges Wohnrecht. Ich habe absolut keinen Vorteil daraus, ich erziele damit keine Mieteinnahmen oder sonstiges. Laut meinem Verständnis des Bafög-Gesetzes trifft hier die "nicht rechtliche Verwertbarkeit" ein.


    Würde ich das Haus umschreiben lassen, z. B. auf meine Schwester, hätte dies negative Folgen auf einen Bafög-Antrag? Ich habe da so meine Zweifel, dass dies einfach ohne Probleme geht, wenn man so liest, dass manche schon mit der Abhebung größerer Bargeldsummen Probleme haben. Würde die Umschreibung dieses Jahr stattfinden, und mein Bafög Antrag nächstes Jahr stellen, könnte dies zu Problemen führen?


    Wer kann mir darüber Auskunft geben? Hat jemand schonmal ein Urteil darüber gelesen, selbst Erfahrungen gemacht, eine nähere Beschreibung/Kommentar zum entsprechenden Bafög-Gesetz?


    Vielen lieben Dank für eure Hilfe,
    Gruß,
    Michael

  • Ich würde damit argumentieren, dass du nach deiner Ausbildung nicht ausschließt, wieder zu deinen Eltern zurück zu ziehen. Bei einem guten Bekannten war es genauso, jedoch hatte der Auszubildende nur einen Teil des Hauses auf seinen Namen. Da er dort nicht wohnte, sondern am Ausbildungsort gemeldet war, sollte der Teil als Vermögen angerechnet werden.


    Er argumentierte, dass er nicht ausschließt, wieder zurück in das Haus zu ziehen und der ständige Aufenthalt bei den Eltern ist (unabhängig von der Meldung am Ausbildungsort), womit auch die Anrechnung eine unbillige Härte darstellen würde.


    Mit der Umschreibung auf deine Schwester ist es auch nicht so einfach und würde sicherlich Fragen aufwerfen.