Antrag abgelehnt -.-

  • hallo,


    vorab:
    bin noch 19 jahre alt, wohne bei meiner mutter in meppen(vater lebt in berlin) bin nicht verheiratet


    will unbedingt mein abitur machen, war vor 2 jahren bei einem allgemeinbildendem gymnasium und mir wurde gesagt ich soll meinen erweiterten realschulabschluss nachmachen, den habe ich dann auf der volkshochschule erworben, weil ich den auf der normalen realschule nicht machen konnte, da ich nichtmehr schulpflichtig bin.
    als ich wieder zu dem gymnasium gegangen bin und mich beworben hab, wurde ich abgelehnt weil ich bei beginn des schuljahres (6.08.) 20jahre alt bin. am 4.8. vollende ich das 19. lebensjahr, bin also 3 tage zu alt.
    hab mich dann bei dem fachgymnasium technik beworben, da kann ich ja die allgemeine hochschulreife auch absolvieren. war also dort, hab meine unterlagen mitgehabt und mir wurde vom schulleiter versichert das ich es garnicht versuchen brauch, da er zu viele bewerber hat und zu wenig platz um alle unter zu bringen, vor allem sind viele noch schulpflichtig.
    er sagte mir das ich mich in lingen (ca. 40km entfernt) bei dem fachgymnasium bewerben soll, das wurde erst vor 1 oder 2 jahren gebaut. dies hab ich auch gemacht, hab auch eine zusage bekommen. allerdings sind die bus und bahn verbindungen so schrecklich das ich jeden tag 45 minuten zu spät zum unterricht erscheinen würde.
    hab also gedacht: beantrag ich mal wohngeld, wurde allerdings abgelehnt weil meine mutter hartz 4 bekommt.
    danach bin ich zum bafög amt gegangen und hab mir einen antrag besorgt bei dem ich schon so meine probleme hatte, war zwischendurch ein paar mal bei dem amt und hab ein paar fragen gestellt, unter anderem hab ich als antwort bekommen das ich von der schule in meppen eine schriftliche absage benötige, bin also dort wieder hingefahren und hab erst eine freistellung bekommen, diese reichte dem lieben herren vom amt allerdings nicht aus und er wollte eine konkrete absage haben, die hab ich dann auch besorgt, hat immer noch nicht gereicht, er wollte in der absage stehen haben: "trotz rechtzeitiger anmeldung wurde ihre anmeldung abgelehnt, usw".
    also bin ich wieder hin zur schule, hab mir erneut eine absage geben lassen in der konkret dies drin steht, der schulleiter konnte sich (zu meinem glück) noch an mich erinnern. bin dann wieder hin zum bafög amt und der liebe herr meinte das würde immer noch nicht ausreichen, da auf der absage ein datum steht welches nicht zur anmelde frist passt, er sagte aber auch das ich den antrag trotzdem abgeben solle und hoffen solle das es bewilligt wird, aber optimistisch bin ich auf jeden fall nicht mehr.
    wenn es nicht klappt, dann bleibt mir nix anderes übrig um doch noch die schule zu besuchen.
    wohngeld bekomm ich nicht weil meine mutter hartz 4 bekommt, ich selber bekomme kein hartz 4 weil ich noch unter 25 bin, gegen meinen vater läuft gerade eine unterhaltsklage, da bekomm ich auch nichts.


    hab ich eigentlich noch ne chance wollt ich jez fragen doch bafög zu bekommen? eine art härtefall oder desgleichen? oder muss ich jez ein jahr warten und mich nächstes jahr erneut bewerben bei den schulen?


    mfg steve hagen

  • im nachhinnein sind mir noch ein paar sachen eingefallen die ich jez dazuschreiben werde:
    bin derzeit geringfügig am arbeiten bei mc donalds, verdiene ca. 160€ pro monat, von denen darf ich ca. 112€ behalten, auch wenn ich zB 400 verdienen würde.
    habe ein gesamtvermögen von weit unter 5200€, keinen führerschein und natürlich auch kein auto.



    als ich erst bei dem allgemeinbildendem gymnasium war und abgelehnt wurde habe ich rausgefunden das es bei härtefällen eine ausnahmeregelung gibt, undzwar wenn man zB kranktheitsbedingt erst später antritt. das ist bei mir der fall gewesen, hatte ende des 1. halbjahres der 10. klasse in der realschule die diagnose krebs und wurde operiert, dadurch hab ich jeglichen lebensmut verloren weswegen ich auch den erweiterten nicht geschafft habe. danach hab ich bgj-elektrotechnik gemacht, wobei mir klar geworden ist, dass ich immer noch lebe und es noch immer zu was bringen kann, also wollt ich abi machen, was dann passiert ist hab ich ja im 1. beitrag schon erklärt.
    jedenfalls wurd ich trotzdem abgelehnt, weil dieser punkt die schule nicht dazu verpflichtet mich aufzunehmen, war dann bei einem privatgymnasium in meppen, wo mir gesagt wurde das ich 4 jahre lang die 2. fremdsprache nachholen müsse um dan einzusteigen, das finde ich fast unmöglich, abgesehen davon hätte ich auch kein geld um die kosten für die fremdsprache und dann für die schule zu zahlen.



    irgendwas muss man doch machen können, das kann doch nicht sein das ich jetzt kein abitur machen kann.