Mindestbetrag und Berechnung

  • Hallo,


    ich habe vorhin mal mit dem Wohnungsamt telefoniert und mich im Anschluss daran hier schlau gemacht. Ich wohne in einer 2er WG und absolviere eine 2. Ausbildung an einer Privatschule (nicht staatlich, d.h. nicht BaFÖG-gefördert). Mein Einkommen beschränkt sich auf Kindergeld, einen Bildungskredit und etwas Geld von meinen Eltern, die Berechnung, die ich jetzt vorgenommen habe gestaltet sich wie folgt (monatlich):


    300 € Bildungskredit
    164 € Kindergeld
    ca. 180 € von meinen Eltern (Betrag schwankt nach Bedarf)


    332,50 € Miete



    d.h. mein Einkommen = 644 €.
    Regelsatz: (351 € + Miete (332,50)) * 80% = 546,80 €


    Somit könnte also ich Wohngeld erhalten?
    Wie sind die 80% zu verstehen?


    Soweit ich jetzt in Erfahrung gebracht habe, muss ich für die Beantragung (logischerweise) alles belegen, d.h. auch eine Erklärung meiner Eltern, inwieweit sie mich unterstützen, dabeilegen. Meine Schule bezahle ich übrigens vom Ersparten - wird da ebenfalls ein Nachweis gefordert oder besagtes Erspartes (was sehr viel ist) in irgendeiner Form mit eingerechnet?

  • Ich habe vergessen anzufügen, dass ich diesen Monat noch ca. 170 € durch einen Gelegenheitsjob bekomme. Allerdings zählt dies wirklich nur für diesen Monat, danach nicht mehr.
    Wie sieht es zukünftig mit solchen Nebenjobs o.ä. aus? Muss der Betrag dann jedes Mal neu berechnet werden?

  • Deine Berechnung stimmt, jedoch glaube ich nicht, dass der Bildungskredit als Einkommen zur Sicherung des Lebenunterhalts angesehen wird. Dieser wird wohl aus der Berechnung hinausfließen, so dass du den Mindestbetrag nicht erreichst. Ein Bildungskredit ist kein Einkommen sondern wie der Name schon sagt ein Kredit. Hast du zu diesem Thema schon mit dem Wohngeldamt gesprochen?


    Vermögen musst du nicht belegen. Es hat eh keine Auswirkungen, wenn es 60000€ nicht übersteigt. Die Zinsen darauf sind aber Einkommen und müssen nachgewiesen werden.


    Wie das mit dem Nebenjob aussieht, musst du mit dem Amt abklären. Entweder du sagst von vorne herein, du hast ca. X monatlich im Nebenjob, so dass das Eohngeld erst einmal gekürzt wird und anschließend wieder korrigiert wird (am Jahresende) oder eben andersherum, so dass du am Jahresende vllt. etwas zurückzahlen musst.


    Klausi

  • hallo,


    ich bin studentin und werde ab oktober aufgrund eines fehlenden leistungsnachweise kein bafög mehr erhalten.
    nun bin ich dabei mich überdas wohngeld zu informieren, aber blicke einfach nicht mehr durch....überall steht was anderes. besonders dieses öminöse mindesteinkommen ist verwirrend und die kosten für heizung und warmwasser...


    meine letzte information ist:


    80% vom sozialhilferegelsatz und warmmiete= mindesteinkommen.


    hieße bei mir : kaltmiete 284 euro + 55 euro nebenkosten + 50 euro heizkosten/warmwasser = (339 euro miete + 359 euro regelsatz )x 0,8 = 558 mindesteinkommen


    zu meinem verdienst: 300 aus meinem mini-job übers jahr gerechnet (ist immer sehr, sehr unterschiedlich), 164 kindergeld (weitergeleitet durch meine mutter) + oblulus durch meinen stiefvater von 100 euro, d.h. ich hab etwa 564 euro monatlich zur verfügung.

    laut wohngeldtabelle erhält man bei 360-370 euro monatseinkommen und einer miete von 330-340 euro,dann 129 euro wohngeld.


    hieße dann: (300+164+100+129)- 339= 354 euro !!! dies ist aber nicht der regelsatz, heißt dies, dass ich einfach 5 euro pro monat mehr verdienen muss, um auf die 359 euro zu kommen, da ich sonst kein wohngeld erhalten würde? könnte ich notfalls solch einen differenzbetrag nicht einfach von meinem sparbuch abheben?


    fragen über fragen....für eine aufschlussreiche antwort wäre ich sooooooo dankbar
    vielen dank bereits im voraus


    gruß tinti