hab ich anspruch? ziemlich viele abbrüche!!

  • hallo, hab ein paar Fragen zum Schülerbafög:


    erst einmal meine Geschichte:


    Ich habe 2006 eine ausbildung zur Sozialassistentin gemacht (schulisch 192€ Bafög) und sie aufgrund eines Umzuges mit meinen Freund nach Bayern abgebrochen.


    Dort habe ich dann mein Abi angefangen bin dort aber nicht klar gekommen (notenmäßig) und hab auch dieses abgebrochen. hatte dort bafög beantragt wurde aber abglehnt da abi wohl nicht förderungsfähig ist. (Hab aber kein abgangszeugnis, da ich vor dem ersten halbjahreszeugnis abgebrochen habe. brauch ich das??)


    Dann habe ich 2 Monate ein EQJ angefangen im Bürobereich, dies brach ich ab weil ich wieder nach Berlin ziehen wollte mit meinen Freund, und dort eine Ausbildungsstelle (betrieblich) gefunden hatte. Diese habe ich nach 10 Monaten gekündigt wegen Mobbing.


    Nun möchte ich eine schulische Ausbildung als Bürokauffrau machen. Steht mir aufgrund der vielen abbrüche denn überhaubt noch Schülerbafög zu????


    ich weiß ich hab vieles Falsch gemacht, will endlich mein leben auf die reihe bekommen, und der bürobereich ist auf jeden fall mein ding. wenn das mobbing nicht gewesen wär hätt ich die ausbildung dort auch beendet.


    ganz liebe grüße

  • siehe hierzu § 7 Abs. 3 BAföG


    Zitat


    (3) Hat der Auszubildende


    1. aus wichtigem Grund oder
    2. aus unabweisbarem Grund


    die Ausbildung abgebrochen oder die Fachrichtung gewechselt, so wird Ausbildungsförderung für eine andere Ausbildung geleistet; bei Auszubildenden an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen gilt Nummer 1 nur bis zum Beginn des vierten Fachsemesters. Ein Auszubildender bricht die Ausbildung ab, wenn er den Besuch von Ausbildungsstätten einer Ausbildungsstättenart einschließlich der im Zusammenhang hiermit geforderten Praktika endgültig aufgibt. Ein Auszubildender wechselt die Fachrichtung, wenn er einen anderen berufsqualifizierenden Abschluss oder ein anderes bestimmtes Ausbildungsziel eines rechtlich geregelten Ausbildungsganges an einer Ausbildungsstätte derselben Ausbildungsstättenart anstrebt. Beim erstmaligen Fachrichtungswechsel oder Abbruch der Ausbildung wird in der Regel vermutet, dass die Voraussetzungen nach Nummer 1 erfüllt sind; bei Auszubildenden an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen gilt dies nur, wenn der Wechsel oder Abbruch bis zum Beginn des dritten Fachsemesters erfolgt. Bei der Bestimmung des nach den Sätzen 1 und 4 maßgeblichen Fachsemesters wird die Zahl der Semester abgezogen, die nach Entscheidung der Ausbildungsstätte aus der ursprünglich betriebenen Fachrichtung auf den neuen Studiengang angerechnet werden.


    Du hast weder einen wichtigen, noch einen unabweisbaren Grund gehabt, die Ausbildung aufzugeben, als du mit deinem Freund nach Bayern gezogen und dann wieder zurück nach Berlin gezogen bist. Eine Weiterförderung durch BAföG wirst du aus diesem Grund nicht mehr erhalten.

  • aber ich hatte bisher nur einen Abbruch bei denen ich Bafög erhalten habe. oder gelten betriebliche ausbildung auch? ein fachrichtungswechsel darf ich mir ja laut gesetz erlauben! und fürs abi, eqj und betrieblicher ausbildung habe ich ja kein Bafög bekommen.


    danke und gruß

  • Aber im Prinzip habe ich doch nur 2 Ausbildungen abgebrochen.


    die erste Ausbildung zur Sozialassistentin brach ich ab wegen Umzug nach Bayern. Ich kann doch nix dafür das es in Bayern diesen Beruf nicht gibt sonst hätte ich ihn doch an einer geeigneten Fachschule Weitergeführt. Mein Freund hatte in Berlin keine Arbeit bekommen und so hätten wir unseren Lebensunterhalt nicht mehr länger Finanzieren können (nur mit ALG 2 was auf dauer keine Lösung war) er hatte sich Deutschlandweit beworben und in Bayern eine Arbeit bekommen, daher der Umzug.


    Das Abi brach ich aufgrund schlechter Noten ab. ein Abschluss war nicht in sicht. Ausserdem wird das überhaupt als abgebrochene Ausbildung gewertet? denn es vermittelt ja keinen Berufsqualifizierten abschluss.


    Beim EQJ das gleiche: Es vermittelt keinen Berufsqualifizierten abschluss. gilt also wenn ich mich nicht täusche auch nicht beim Bafög als Abgebrochene AUsbildung oder??


    Ausserdem habe ich das EQJ im Bürobereich ja nur abgebrochen, da ich eine betriebliche Ausbildung bekommen hatte und diese geht natürlich vor, denn das EQJ war ja nur Zeit zur Überbrückung bis ich eine Ausbildung gefunden hab. ich wäre dort nicht Übernommen worden und hätte dann nach beendigung des EQJ's wieder ohne ausbildung da gestanden. Mein EQJ wäre sowiso nur 6 Monate lang gewesen.


    Die betriebliche Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation brach ich ja nun auf Anraten des Arztes ab, wegen Mobbing hab dazu auch ein Attest.


    Nun hab ich mich für eine Schulische Ausbildung als Bürokauffrau entschieden.
    Hab ich wenigstens eine Chance keine Ablehnung beim Bafög zu bekommen?
    Muss ich bei der Antragsabgabe ein Schreiben machen indem ich begründe, warum ich was abgebrochen hab oder brauch ich dies erst mal nicht?


    Denn wie gesagt im Prinzip waren es ja nur 2 ausbildungsabbrüche: sozialassistent (ein Fachrichtungswechsel ist ja erlaubt)und die betriebliche, dort habe ich ja ein wichtigen grund (Mobbing).


    Also kann ich mir doch ein schreiben sparen oder? Was meint ihr??


    Liebe Grüße