Wohngeld und Mindesteinkommen

  • Hallo,


    Zitat

    Es ging mir dabei nur um den Fakt einer angemessenen Wohnung den du angesprochen hast. Das ggf ein Umzug in eine kleinere Wohnung "angemessener" wäre.


    Naja - bei einem Einkommen von 600 € ist eine Miete von 395 € ziemlich, nun ja, unsinnig. Und im Normalfall auch nicht als "angemessen" zu betrachten.


    Gruß!

  • Hallo


    Leider bin ich trotz Internetrecherche zu keinem abschließendem Ergebnis über meinen Wohngeldanspruch und evtl Höhe gekommen.
    Ich bin 25, nach einem späten Studiengangwechsel nicht mehr Bafög berechtigt, Negativ-Bescheinigung liegt vor.
    1. Knackpunkt: Finanzieren tue ich jedoch mein Studium über persönliche Rücklagen/Grundsicherung. Diese liegen seit jeher nachweislich auf meinem Tagesgeldkonto, also keine Leihgabe oder ähnliches um einen Anspruch zu konstruieren. Von Juni bis einschließlich Juli hatte ich zusätzlich noch eine Anstellung auf 400€-Basis.
    2. Knackpunkt: Ich wohne in einer WG (Mitbewohner nicht verwandt oder verschwägert) alle stehen im Mietvertrag, jeder hat aber sein eigenes Zimmer und zahlt seinen festen Anteil. Meine 2 Mitbewohner sind nicht Wohngeld berechtigt (einmal Bafög, einmal bereits im Berufsleben).


    Die Daten:
    Kaltmiete: 285€ (also mein Anteil an der Gesamtmiete)
    Nebenkosten: 80€
    Mietstufe: 4
    GKV + Pflege: ~80€ (zahlen meine Eltern)
    Zuschuss Eltern: 150€
    Rücklagen: 14.000€


    Besteht ein Wohngeld Anspruch und wenn ja gibt es bzgl der Grundsicherung etwas zu beachten? Einer der online Rechner hat einen Anspruch von ca 250€ ausgegeben, ist dieser Wert realistisch?


    Gruß

  • Hallo,


    Zitat

    Grundsicherung


    Vermögen ist keine "Grundsicherung".


    Zitat

    Besteht ein Wohngeld Anspruch


    Könnte vorhanden sein.


    Zitat

    Einer der online Rechner hat einen Anspruch von ca 250€ ausgegeben, ist dieser Wert realistisch?


    Vollkommen unrealistisch. Nach Deinen Angaben wären es um die 100 €.


    Gruß!

  • Hallo ihr Lieben,


    sicher stehts auch schon hundertmal, überall...und dann wieder hundertmal anders... ich frag deswegen hier nochmal speziell für meinen Fall: bin 24, bekomme kein bafög (zu spät das Fach gewechselt), habe also einen Ablehnungsbescheid. Lebe momentan von meinem Kindergeld (184euro was ich von meinen Eltern überwiesen bekomme) und ca. 630euro KfW Studienkredit.


    Jetzt steht überall was anderes zu diesem mindesteinkommen und co.


    auf der Seite: https://asta.uni-saarland.de/index.php/wohngeld steht zb:


    "Einkommensnachweise der vergangenen zwölf Monate und/oder aktueller Arbeitsvertrag, außerdem formlose Bestätigungen über Unterhalt; auch ein Studienkredit zählt als Einkommen, wird jedoch nicht auf dieses angerechnet"


    Heißt das jetzt ja, oder nein? oder beides?! (Ich komme aus Dresden, ist es hier anders als im Saarland?)
    Ich habe den kfw Kredit ja nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil ich davon lebe!


    Ich habe also:
    184euro KiGe
    +630euro Kfw Kredit


    Nun zur Miete: unsere Gesamtmiete beträgt 684 euro. Wir sind eine WG (!!!) aus 2 Personen.
    Von dieser Miete zahle ich allerdings (warm) nur 290 euro, da mein Mitbewohner 2 Zimmer bewohnt und ich nur eins.
    Welche Miete wird jetzt für die Berechnung genutzt? die Hälfte von 684 oder meine tatsächlich bezahlten 290? (der Nachweis davon ist ja mein Kontoauszug).


    Jetzt meine frage: bin ich so mit diesem kfw kredit und wohngeldberechtigt oder nicht? Ich seh echt garnicht mehr durch hier... :/


    Vielen Dank schonmal!

  • Hallo,


    Zitat

    "Einkommensnachweise der vergangenen zwölf Monate und/oder aktueller Arbeitsvertrag, außerdem formlose Bestätigungen über Unterhalt; auch ein Studienkredit zählt als Einkommen, wird jedoch nicht auf dieses angerechnet"


    Der Satz wäre dann wirklich sehr unglücklich formuliert.


    Konkret bedeutet er, daß der Studienkredit bei dem Mindesteinkommen als normales Einkommen angerechnet wird, nicht aber bei dem eigentlichen Wohngeld. Wodurch sich das Wohngeld ungemein erhöht.


    Zitat

    Jetzt meine frage: bin ich so mit diesem kfw kredit und wohngeldberechtigt oder nicht?


    Ja.


    Zitat

    Welche Miete wird jetzt für die Berechnung genutzt?


    Was ist denn das für eine Frage? Warum sollte denn in einer echten WG Dein Mitbewohner mit subventioniert werden? :confused: Natürlich nur Deine anteilige Miete - es sei denn, Du lebst mit Deinem Partner zusammen.


    Zitat

    184euro KiGe


    Das ist i.d.R. kein Kindergeld, sondern Unterhalt.


    Gruß!

  • Hallo!


    Der letzte Beitrag ist leider schon etwas her. Ich hoffe trotzdem auf eine Antwort.


    Meine Situation: 23, Student, kein Baföganspruch, momentan 200 Euro Einkommen als SHK, jedoch auf 3 monate befristet, wohne momentan mietfrei bei meinen Eltern.


    Ich würde aufgrund der Entfernung zur Uni gerne in Uni-Nähe ziehen. Die miete würde 190-250 Euro warm betragen.


    Meine Eltern würde mich weiterhin unterstützen (wie bisher). Wenn sich ein zeitlich machbarer Nebenjob ergibt, würde ich auch diesen machen, jedoch sind viel mehr als 200 wohl zunächst nicht drin.


    Fragen:
    1. Wie viel Unterhalt müssen meine Eltern mir zahlen, damit ich Wohngeld beantragen kann? (je mit oder ohne Nebenjob)
    Stimmt dies? 0,8*(190+391) ~ 465 Euro.
    2. Wie wird diese Unterhaltszahlung nachgewiesen und hat sie (negative) steuerliche oder sonstige Auswirkungen?
    3. Wie viel müsste ich ohne Unterhalt fürs Wohngeld verdienen?


    Grüße

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von fachwechseler () aus folgendem Grund: Rechnung

  • Hallo,


    Zitat

    Der letzte Beitrag ist leider schon etwas her.


    Was damit zu tun hat, daß Du Dich an einen Thread anhängst, der nichts mit Deiner eigentlichen Frage zu tun hat.


    Bitte eröffne ein neues Thema - dann kann ich auch auf Deine Fragen antworten.


    Gruß!