Wohngeld und Mindesteinkommen

  • Hallo,


    Zitat

    Die Frage zielt darauf hin, dass ich wissen will, was ich genau angeben muss


    Selbstverständlich das, was du erhälst.


    Zitat

    Da ich nie einen klar definierten Betrag von meiner Familie erhalten, sondern eher das indem Monat benötigte, um meine Rechnungen zu zahlen.


    Dann errechne Dir den Durchschnittsunterhalt der letzten 12 Monate und gib diesen an.


    Gruß!

  • Hallo Hoppel,


    auch ich habe eine Frage an dich.


    Ich bin Student, 33 jahre alt, nicht mehr bafög berechnet da regelstudienzeit überschritten ist. ich verdiene im monat ca. 360 in einem aushilsjob und ca. 260 als selbständiger promoter. meine eltern bezahlen meine kv in höhe von 145 euro. bin untermieter mit einer miete von 413 insgesamt. wohne in hamburg. Über eine info freue ich mich :)

  • Hallo an alle User,
    Ich habe eine kurze Frage wegen dem Mindesteinkommen!
    Ich habe zunächst mal gelesen dass das mindesteinkommen auf 382€ beläuft (siehe Wohngeld Einkommen - Wohngeldtabelle - Freibeträge)
    und davon soll ich 80 % also 305€ ja vorzeigen also abzuglich miete!
    In meinen Studentenheim musste ich 260€ Miete zahlen ! Da es bei uns hier nicht zwischen warm und kaltmiete unterschieden wird nenne ich hier den kompletten betrag!( Wasser und Strom umsonst #)!!!
    Ach ja bin Student und hab kein bafög anrecht mehr wegen ver..... leistungsnachweis!


    So mein einkommen beläuft sich auf 450 € nebenjob!
    und ich bekomme noch "kindergeld" von meinen eltern :187€
    Also habe ich nun die mindesteinkommensgrenze erreicht oder nicht ?
    weil ich nicht weiss ob das kindergeld hinzugerehnet wird !
    komme aus dem ruhrpott ! kp ob das entscheidend ist!

  • Hallo,


    Zitat

    Ich habe zunächst mal gelesen dass das mindesteinkommen auf 382€ beläuft


    Falsch. 1. sind es 391 € und 2. kommen dazu die Warmmiete und evtl. Mehrbedarfe.


    Zitat

    und davon soll ich 80 % also 305€ ja vorzeigen also abzuglich miete!


    Falsch. Es können 20% angesetzt werden, wenn Deine Angaben zum Lebensunterhalt plausibel sind - ein Rechtsanspruch besteht nicht.


    Zitat

    weil ich nicht weiss ob das kindergeld hinzugerehnet wird !


    Selbstverständlich, da es sich um Unterhalt handelt.


    Zitat

    Also habe ich nun die mindesteinkommensgrenze erreicht oder nicht ?


    Kann ich Dir nicht sagen, da ich Dein Alter nicht kenne.


    Gruß!

  • ok den rest kann ich mir dann selber aussrechnen !
    ne also das mit dem 382 habe ich irgenwo gelesen gehabt kann sein dass ich ier was durcheinander geworfen habe und was diese 80 5 angeht hier meine rechnung :
    391+260 ( miete ) =651 €
    und davon die 80% muss ich ja quasi verdienen und oder monatlich auf dem konto haben! also 80% davonsind 637 denke ich !ja und ich bin 23 jahre alt jung wie man nimmt ! aber danke für die antwort !!!

  • Hallo,


    Zitat

    ok den rest kann ich mir dann selber aussrechnen !


    Kannst Du. Auch wenn Deine Rechnung falsch ist.


    Zitat

    und davon die 80% muss ich ja quasi verdienen und oder monatlich auf dem konto haben!


    Siehe meine vorige Antwort.


    Gruß!

  • Guten Tag,


    ich spiele mit dem Gedanken Wohngeld zu beantragen, da mich das finanziell etwas unterstützen würde.


    Meine Miete beträgt 225€ inkl. aller Nebenkosten (Studentenwohnheim).


    Mein Einkommen: 450€ Unterhalt der Eltern, 100€ Bargeld der Großmutter monatlich.
    Dazu zahlen meine Eltern die private Krankenversicherung, da mein Vater Lehrer ist und ich noch beihilfeberechtigt (sind ca. 80€ Beiträge).


    Achja: Bafög-berechtigt bin ich nicht, da zu später Fachrichtungswechsel unbegründet. Müsste mir da also noch einen Ablehnungsbescheid einhandeln, mit dem ich dann zum Wohngeldamt gehe?


    Wäre ich wohngeld-berechtigt? Wie hoch wäre dies in etwa?


    Gruß

  • Hallo,


    Zitat

    Wäre ich wohngeld-berechtigt?


    Könnte hinhauen.


    Zitat

    Müsste mir da also noch einen Ablehnungsbescheid einhandeln, mit dem ich dann zum Wohngeldamt gehe?


    Du brauchst nicht den Ablehnungs-, sondern einen Negativbescheid.


    Gruß!

  • Danke.


    Ja, einen Negativbescheid.


    Soll ich einen Schriftsatz aufsetzen, den meine Unterstützer dann unterschreiben können, damit ich einen Beweis vorlegen kann? Samt Kontoauszug?


    Was heißt "könnte hinhauen"? Stimmt etwas mit der Höhe des Einkommens nicht, in die eine oder andere Richtung?



    Gruß

  • Hallo,


    Zitat

    Soll ich einen Schriftsatz aufsetzen, den meine Unterstützer dann unterschreiben können, damit ich einen Beweis vorlegen kann? Samt Kontoauszug?


    Häh? Wozu? :confused: Den Negativbescheid bekommst Du vom BaföG-Amt.


    Zitat

    Was heißt "könnte hinhauen"?


    Das es hinhauen könnte. Ich werde ohne konkrete Kenntnisse der Unterlagen niemals schreiben, daß Du auf jeden Fall Wohngeld bekommst.


    Gruß!

  • Hallo,


    ich hab mal eine Frage.


    Ich bin Azubi (24 Jahre werde aber im August 25 somit fällt dann das Kindergeld weg) (2. Lehrjahr) bekomme 599€ Netto und 58€ BAB.


    weitere Fakten:


    Miete warm: 395 €
    Miete Kalt: 294 €
    Heizung: 50 €
    Kein Kindergeld ab August 2014
    Keine sonstigen Einnahmen


    Meine Frage wäre, bin ich berechtigt Mietzuschuss zu beantragen bzw. wie berechne ich meinen Bedarf und den daraus resultierenden Mietzuschuss?
    Ich hab jetzt schon so einige Varianten gesehen nur bin ich mittlerweile so verwirrt, dass ich nicht weis, was ich rechnen soll.


    Vielen Danke schon mal :)

  • Hallo,


    sofern Du allein wohnst, besteht kein Anspruch auf Wohngeld. Unter Umständen kommt die Mietbeihilfe in Betracht, wende Dich dazu an das örtliche Jobcenter.


    Gruß!



    Danke für die rasche Antwort, ich meinte auch Mietzuschuss nach §23 SGB II.
    Laut dem Paragrafen hab ich Anspruch nur weis ich nicht genau wonach sich das berechnen lässt.


    O-Ton Servicemitarbeiter des Jobcenters:


    "Sie haben Anspruch darauf, holen Sie sich einen Antrag!"


    Ist auch bereits erledigt, nur wollte ich vorher schon wissen mit was ich rechnen kann.

  • Hallo,


    das hängt von vielen Parametern ab, vor allem vom Bedarf. Und dazu sind Deine Angaben etwas unvollständig. Bei 58 € BAB dürftest Du eine nicht geringe Summe an Unterhalt bekommen, von denen Du aber nicht schreibst.


    Gruß!

  • Hallo,


    ich bekomme aber keinen Unterhalt, meine Eltern bzw meine Mutter (da es keinen Vater gibt).
    Meine Mutter war geringfügig Angestellt und hatte unter 400 Euro Brutto/Netto raus und dazu stütze vom Amt.


    Wie gesagt, meine Daten sind wie folgt:


    Ausbildungsvergütung: 757 Brutto / 599 Netto
    Urlaubsgeld 400€
    Weihnachtsgeld 500 €
    BAB 58 €
    Miete warm: 395 €
    Miete Kalt: 294 €
    Heizung: 50 €
    Kein Kindergeld ab August 2014
    Keine sonstigen Einnahmen


    Laut BAB Bescheid wird folgendes zu Grunde gelegt:


    Gesamtbedarf des Auszubildenden: 657,50 €
    Anzurechnendes Einkommen des Azubi: 599,44 €
    Einkommen Lebenspartner/Mutter/Vater: 0,00 €


    Gesamtbedarf Azubi: 657,50
    Bedarf für Lebensunterhalt (348+149+75): 572,00€
    Bedarf für Fahrkosten §63 SGB III: 73,50 €
    Arbeitskleidung: 12,00 €


    Anzurechnendes Eikommen des Azubi: 599,44
    1. Summe Ausbildungsvergütung: 15.464,36 €
    Sozialpauschale 21,3%: 3.293,91 €
    Kirchensteuer etc: 336,47 €
    Altersvorsorgebeträge: 0
    Waisenrente: 0
    Unterhalt/Hilfen: 0
    Freibetrag gemäß §67 Abs. 2 Nr. 3 SGB III (58 Euro für 18/18 Monate) : 1044,00 €
    Anzurechnendes Einkommen Azubi: 10.789,98 €


    Einkommen Mutter:


    mtl. Einkommen: 502,96 €
    Grundeinkommen: 7.669,03
    Steuerabzüge: 0
    Sozialpauschale: 1.633,50 €
    Altersvorsorge: 0


    Mehr steht da jetzt nicht.
    Oder ist schon bei der Berechnung evtl was falsch gelaufen?

  • Hallo,


    na gut.


    Die Mietpauschale bei dem BAB beträgt 224 €. Die Differenz wird durch die Mietbeihilfe gezahlt. Allerdings nur dann, wenn Deine Miete den angemessenen Kosten der Unterkunft entspricht, woran ich (ohne Kenntnis Deines Wohnortes) gewisse Zweifel habe: wenn Du nicht gerade in München oder meinetwegen Frankfurt/Main wohnst, dürfte eine Warmmiete von 395 € für eine Person nicht angemessen sein.


    Die Berechnung selbst erfolgt nach dem Schema Regelbedarf - Einkommen, ist aber recht kompliziert. Insofern - stelle einfach den Antrag.


    Gruß!



  • Danke.


    Es geht mir um den Beweis. Da ein Teil ja bar übergeben wird, will das Amt sicherlich einen Nachweis sehen, oder?



  • Hallo,


    laut:
    Kosten der Unterkunft - Angemessener Wohnraum - Leben, Arbeiten und Wohnen - Dresden


    ist meine Kaltmiete (294 €) noch im "angemessenen" Bereich und meine Warmmiete müsste es laut der Rechnung auch sein.


    Wohnung in Dresden / 1 Person / 47 m²


    Umzug ist auch ausgeschlossen, da mein Mietvertrag auf 2 Jahre geschlossen wurde.


    Ich würde es aber gern mal selbst wissen was dort berechnet wird, damit ich dann auch den Bescheid nachvollziehen kann.
    Gibs dazu evtl iwo im Netz Hilfestellungen?


    Grüße

  • Hallo,


    Colonia


    Zitat

    Es geht mir um den Beweis.


    um was für ein Beweis? Es geht erstmal ausschließlich darum, ob Du dem Grunde nach Anspruch auf BaföG hast oder nicht. Erst das ist entscheidend für einen Wohngeldanspruch. Der Unterhalt durch Deine Verwandten ergibt sich dann aus Deinen Kontoauszügen. Eine Barübergabe ist immer schlecht, weil unplausibel. Aber das muß das Amt vor Ort anhand Deiner Unterlagen dann entscheiden.


    MrBrain


    Zitat

    Ich würde es aber gern mal selbst wissen was dort berechnet wird, damit ich dann auch den Bescheid nachvollziehen kann.
    Gibs dazu evtl iwo im Netz Hilfestellungen?


    Neee - anders herum wird ein Schuh daraus. Es bringt doch absolut nichts, über irgendwelche Berechnungen vorab zu spekulieren, die Du nicht kennst. Das ganze ist relativ kompliziert und es ist einfacher, den Bescheid abzuwarten und anhand der dort genannten Zhalen deren Rechtmäßigkeit zu überprüfen. Abgesehen davon wäre eine Vorab-Berechnung auch recht sinnlos: keiner im Internet kennt Deine konkreten Unterlagen - insofern kann Dir kein Mensch vorher sagen, wie dann tatsächlich die Berechnung erfolgt.


    Zitat

    Umzug ist auch ausgeschlossen, da mein Mietvertrag auf 2 Jahre geschlossen wurde.


    Das hat dann nichts mit der Mietbeihilfe zu tun.


    Gruß!


  • ...Das hat dann nichts mit der Mietbeihilfe zu tun.


    Es ging mir dabei nur um den Fakt einer angemessenen Wohnung den du angesprochen hast. Das ggf ein Umzug in eine kleinere Wohnung "angemessener" wäre.


    Vielen dank dennoch.