Wohngeld und Mindesteinkommen

  • Hi,
    mich würde dann mal interessieren, was die Wohngeldbehörden alles akzeptieren um die Zweifel auszuräumen und ob das überhaupt möglich ist und vor Gericht zu gehen.
    Hat es schonmal jemand geschaft Wohngeld zu bekommen unter dieser Einkommensgrenze : 359,- Regelsatz SGB XII + Miete + Belastung.
    Was wurde akzeptiert um die Zweifel auszuräumen?


    lg

  • Hallo,


    eigentlich sind auch diese Fragen in dem bereits oben zitierten Passus beantwortet und ich werde hier keine weiteren Erläuterungen dazu geben (können/wollen), um nicht Anleitungen für den Mißbrauch des Wohngeldes zu geben.


    Nur soviel: das von Dir genannte Mindesteinkommen (MEK)


    Zitat

    359,- Regelsatz SGB XII + Miete + Belastung


    ist das absolute MEK. Hier werden jedoch noch bestimmte Abzüge vorgenommen, womit sich das tatsächliche MEK z.T. erheblich reduziert. Hat jemand jedoch auch dieses reduzierte MEK nicht erreicht, ist ein Wohngeldbezug praktisch nicht möglich.


    Gruß!

  • Interessant für das Wohngeld ist nur das Nettoeinkommen, denn davon bestreitest du ja deinen Lebensunterhalt. Die Zahlungen von Eltern können auch geltend gemacht werden, schließlich stehen sie dir ja auch zur Verfügung;)


    Grundlage der Wohngeldberechnung ist doch immer das Bruttoeinkommen das durch Pauschalen dann auf ein Nettoeinkommen heruntergerechnet wird. Hierzu wird dann der WGA errechnet.

  • Hallo,


    Zitat

    Grundlage der Wohngeldberechnung ist doch immer das Bruttoeinkommen


    Richtig. Aber bei der von Dir zitieren Antwort von Pikary ging es um das Mindesteinkommen - und hier zählt tatsächlich nur das Nettoeinkommen.


    Gruß!

  • Hallo,


    ich habe ein akutes Problem, und zwar habe ich auch den Studiengang gewechselt, allerdings war ich etwas engstirnig, als mir die Bafög-Tante sagte, ich könne immernoch WOhngeld beantragen und ich nur grob einen Rechner hier im Internet nach der höhe des Wohngeldes befragt habe.
    Jetzt bin ich finanziell fast ruiniert. auch wenn ich weiss dass das Wohngeld nicht als Lebensunterhalt zu verstehen ist, macht es als ganzes einen Unterscheid für mich aus.
    einen regulären job finde ich leider nicht.
    egal...
    Folgende Situation:


    Ich bekomme:
    157euro Halbwaisenrente
    184euro Kindergeld
    und Taschengeld von meiner Mutter, hehe...


    sagen wir mal ca. 400 euro monatlich.


    dazu kommen 275euro miete(warm), strom wird nicht mit einkalkuliert, richtig? das wären 25euro gewesen)



    was glaubt ihr, wieviel könnte ich erwarten im besten und schlechtesten fall?

  • Hallo,


    Zitat

    was glaubt ihr, wieviel könnte ich erwarten im besten und schlechtesten fall?


    Da es hier keinen "besten Fall" gibt, zählt nur der schlechteste: Du dürftest bei diesem Einkommen keinen Anspruch auf Wohngeld haben.


    Gruß!

  • kann man das irgendwie genauer erklären?



    ich bin knapp über den 359euro?!?!?!


    Soll ich nicht schreiben dass ich mein Kindergeld bekomme?

  • Hallo,


    Zitat

    Soll ich nicht schreiben dass ich mein Kindergeld bekomme?


    Warum solltest Du das nicht schreiben? :confused:

    Zitat

    ich bin knapp über den 359euro?!?!?!


    Ja und? Von deinen 400 € kannst Du Dir vielleicht den normalen Lebensunterhalt, nicht aber den Lebensunterhalt und die Warmmiete und die Stromkosten und ggf. die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung leisten. Daher dürfte Dein Antrag mangels ausreichendem Einkommen abgelehnt werden.


    Gruß!

  • krankenversicherung zahle ich eh nicht, das wird von der halbwaisenrente abgezweigt.


    bisher zahlen meine eltern auch noch die miete.

  • Hallo,


    Zitat

    krankenversicherung zahle ich eh nicht


    Deswegen ja auch ggf.


    Zitat

    bisher zahlen meine eltern auch noch die miete.


    Davon hast Du bisher nichts geschrieben. Aber egal: dann würde sowieso kein Anspruch auf Wohngeld vorliegen, da Du die Miete nicht selbst zahlst.


    Gruß!

  • ich formuliere es mal anders:


    was bzw wieviel soll ich hinschreiben damit ich wohngeld bekomme?
    meine eltern können mir schon mehr geld geben damit ich (mehr) wohngeld bekomme, denn es läuft ja aufs selbe raus...


    meine eltern sollen mir nur soviel geben müssen wie sein muss, denn die kosten sind ja da.

  • ich will niemanden bescheissen, aber meine eltern können mir nicht das gesamte studium finanzieren, daher, ist es einfacher nochmal soviel geld abzuzweigen, dass es genug für wohngeld ist, was auch weh tut, aber noch lange nicht so weh wie alles zu zahlen!?!?!?!
    meine eltern konnten mir bisher das geld immer überweisen dass ich die meite zahlen kann, aber das geht nicht mehr lange so.


    ich will mir ja von dem auto kein geld kaufen, sondern will sowenig wie möglich miete zahlen damit ich genug geld zum essenkaufen habe.
    ich habe bereits eine der günstigeren wohnungen hier in der stadt.
    und solange ich keinen festen job habe, brauche ich etwas sicherheit.
    ich will nur wissen was ich beachten soll, dass ich nichts falsches schreibe, nicht wo die lücke im system ist.

  • Hallo,


    Zitat

    ich will niemanden bescheissen


    Das wurde auch nicht behauptet.


    Zitat

    aber meine eltern können mir nicht das gesamte studium finanzieren


    Deine Eltern sind Dir gegenüber unterhaltsverpflichtet.


    Zitat

    daher, ist es einfacher nochmal soviel geld abzuzweigen, dass es genug für wohngeld ist, was auch weh tut, aber noch lange nicht so weh wie alles zu zahlen!?!?!?!


    Einfacher mag es sein und es mag Deinen Eltern durchaus auch weh tun. Problem ist nur, daß Du die Verpflichtungen deiner Eltern an die Allgemeinheit (also z.B. an Steuerzahler wie mich) weiter delegieren willst. Dazu stehe ich nicht zur Verfügung.


    Zitat

    ich will mir ja von dem auto kein geld kaufen, sondern will sowenig wie möglich miete zahlen damit ich genug geld zum essenkaufen habe.


    Wie bereits gesagt: Du willst möglichst wenig Miete zahlen, möglichst wenig deine (wahrscheinlich unterhaltspflichtigen) Eltern finanziell beanspruchen und also alle möglichen Kosten auf den Staat/Steuerzahler abwälzen.


    Gruß!

  • nein, ganz sicher will ich keine kosten abwälzen, fakt ist, dass es auf die dauer nicht geht.
    vorher müsste ich eher mein studium abbrechen, und auch ich bin steuerzahler.

  • ich sags nochmal: wären meine mutter und mein stiefvater reich, würde ich hier nicht schreiben. die kosten konnten bisher mit viel mühe und not gedeckt, was ja auch die tatsache das ich bafög bekommen habe, deutlich zeigt.
    ich benötige diesen mietzuschuss, weil aich ich irgendwo wohnen muss, und zurück zu meiner mutter kann ich nicht weil sie weit weg wohnt.


    das mit dem abwälzen ist eine freche unterstellung, denn ich will nur, dass das worauf ich recht habe, auch richtig genutzt werden kann.
    wohngeld ist nunmal zur sicherung meiner wohnsituation da, und die miete macht auch den grössten posten aus, wieso darf ich dann hier nicht wissen, wie ich die fakten richtig darstelle...


    ich schreibe doch ganz genau was ich bekomme und was ich zahle, also was soll das?

  • Hallo,


    wie auch immer: ohne die Mietzahlung Deiner Eltern dürftest Du keinen Anspruch auf Wohngeld haben, weil Dein Einkommen nicht ausreichend ist. Mit Mietzahlung der Eltern ist zwar das Mindesteinkommen erreicht, aber immer noch kein Wohngeldanspruch vorhanden, weil nicht Du selbst die Miete zahlst. Die dritte Variante - Eltern zahlen die Miete an Dich und nicht an den Vermieter - dürfte ebenfalls schief gehen: das wäre einerseits Unterhalt seitens Deiner Eltern und andererseits - ansgesichts der bisherigen Mietzahlungen - als Versuch, einen Wohngeldanspruch bewußt herbeizuführen, gewertet werden.


    Gruß!

  • Hallo,


    Zitat

    das mit dem abwälzen ist eine freche unterstellung, denn ich will nur, dass das worauf ich recht habe


    Weder handelt es sich bei meiner Aussage um eine "freche" noch um eine "Unterstellung". Aus Deiner ganzen Anfrage und Deinen Erläuterungen geht hervor, daß es Dir darum geht, deine Eltern finanziell zu entlasten. Nicht anders kann ich deine Äußerung


    Zitat

    meine eltern können mir schon mehr geld geben damit ich (mehr) wohngeld bekomme, denn es läuft ja aufs selbe raus...


    verstehen.


    Zitat

    wohngeld ist nunmal zur sicherung meiner wohnsituation da


    Blöd nur, daß Du nach deinen eigenen Angaben gar nicht selbst zur Sicherung Deiner eigenen Wohnsituation beiträgst, denn


    Zitat

    meine eltern konnten mir bisher das geld immer überweisen dass ich die meite zahlen kann


    Wie nun? Deine Eltern


    Zitat

    können mir schon mehr geld geben


    andererseits aber


    Zitat

    mir nicht das gesamte studium finanzieren, daher, ist es einfacher nochmal soviel geld abzuzweigen, dass es genug für wohngeld ist,


    Wo, bitte schön, ist also die "freche Unterstellung"?


    Zitat

    denn ich will nur, dass das worauf ich recht habe
    auch richtig genutzt werden kann.


    Oh Mann. Ich hasse dieses Anspruchsdenken :-( Wer hat Dir welches "recht" zugesprochen? Woher kommt Dein Glaube, etwas "richtig" nutzen zu können, was Dir eventuell nicht zusteht?


    Zitat

    wohngeld ist nunmal zur sicherung meiner wohnsituation da


    Nein, dazu ist das Wohngeld nicht da.


    Zitat

    wieso darf ich dann hier nicht wissen, wie ich die fakten richtig darstelle...


    Weil es keine Fakten, sondern nur Behauptungen Deinerseits sind? Weil Du versuchst, einen Wohngeldanspruch zu konstruieren, der angesichts der von dir selbst geposteten Fakten gar nicht vorhanden ist?


    Ich könnte noch ein paar mehr Argumente anfügen, verzichte aber darauf. :D


    Gruß!

  • ????? was ist los mit dir?


    Zitat

    Weil es keine Fakten, sondern nur Behauptungen Deinerseits sind? Weil Du versuchst, einen Wohngeldanspruch zu konstruieren, der angesichts der von dir selbst geposteten Fakten gar nicht vorhanden ist?


    ich konstruiere nichts.
    ich habe wohngeldanspruch, das hat mir die frau von der stadt schon bestätigt.


    du verstehst bloss nicht, dass ich die fakten richtig darstellen will.
    ich habe genau diese einkünfte angegeben, ich habe ihr erklärt woher diese einkünfte kommen und wie ich mein lebensunterhalt decke.


    das einzige was ich wissen will, ist wie ich die fakten schön darstelle damit nichts falsch verstanden werden kann und gegen mich gewendet wird.


    ein beispiel was ich mir gedacht habe ist und ich weiss du wirst das wieder gegen mich verwenden:


    meine eltern können mir entweder 400 euro und das geld für die miete geben oder 750 euro zusammen.


    meine eltern können mir kindergeld, meine halbwaisenrente, taschengeld und das geld für die miete geben.
    was soll ich als sonstiges einkommen angeben, was als Steuer-, Kranken- und Rentenversicherungspflichtiges Brutto-Einkommen?



    ich werde keine zahlen hoch oder runter rechnen oder manipulieren.
    die sehen doch was auf meinem konto ein und ausgeht



    Zitat

    § 1 Zweck des Wohngeldes
    (1) Das Wohngeld dient der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens.
    (2) Das Wohngeld wird als Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zur Belastung (Lastenzuschuss) für den selbst genutzten Wohnraum geleistet.


    nicht mehr und nicht weniger brauche ich.
    ob ich meine eltern oder mich damit entlaste ist doch irrelevant. das sagt sogar die frau von der stadt, denn das ist ein oder das einkommen.


    anstatt hier ein drama zu veranstalten, dass ich "konstruiere" kannst du mich zweideutige aussage hinterfragen.


    ausserdem ob es mir zusteht oder nicht kann die Frau von der stadt mir auch sagen, dazu brauche ich nicht, ich wollte nur ratschläge, was man beachten muss, weil ich nicht weiss welche fakten relavant sind und welche nicht, damit zb nicht solche diskussionen mit der frau von der stadt hervorgerufen werden.


    ich hab wohngeld nicht studiert um das alles zu wissen....

  • ... ich habe heute übrigens meinen Bescheid bekommen.


    POSITIV.


    Mit allen Fakten die ich hier auch genannt habe.
    Qualitative Beiträge sind nunmal nicht jedermanns Sache.