Elternunabhäniges Bafög oder nicht ??? Hilfe

  • Hallo an alle Forumsnutzer,


    Da ich mich für die Aufnahme eines Studiums interressiere, und nicht so hals über Kopf anfangen möchte, Stelle ich mir jetz die Frage der finanziellen Ünterstützung im Falle das ich ein Studium beginne. Leider bin ich da schon bei der Frage "elternabhäniges Bafög oder nicht" schon hängengeblieben und Bitte euch um Hilfe.


    Zu meiner Person:


    25 Jahr


    1. Berufsausbildung 08/2000-06/2004
    anschließende Berufstätigkeit (Schlosser) 07/2004-07/2005


    2. berufliche weiterbildung zum stattl.gepr. Techniker
    08/2005-07/2007
    anschließend Berüfstätigkeit (Techniker) 08/2007 - in Tätigkeit
    (Studium wird frühstens 10/2009 anfangen bis dahin berufstätig)


    Jetz stelle ich mir die Frage ob meine Erwerbs- bzw. Berufstätigen Zeiten nach dem Bafög Verordnungen ausreichen um Elternunabhäniges Bafög zu bekommen ???


    Bzw. ob mir ein Studium überhaupt gefördert wird da meine Technikerausbildung (Fachschule, berufsausbildung und berufserfahrung notwendig) Förderungsfähig war (Schülerbafög Rückzahlungsfrei) (habe damals kein Bafög bezogen) bzw. ich ja dadurch schon eine Zweitausbildung habe ???


    Ich freue mich über eine Auskunft von euch was auf mich mit meinem Fall zutrifft.


    Grüsse
    Frank

  • Hallo Frankie,


    deine Zeiten sind ja folgende:
    Berufsausbildung inkl. Weiterbnildung: fast 4 Jahre + fast 2 Jahre


    Berufstätigkeit:
    Schlosser 1 Jahr
    Wenn du jetzt bis 8/09 konstat weiter beschäftigt bleibst, erfüllst du die Voraussetzungen der 3 jährigen Berufsausbildung + 3 jährige Berufstätigkeit.


    Damit solltest du auch das BAföG elternunabhängig beantragen können;) Ich welche Richtung willst du studieren?


    LG


    Tinchen

  • Danke für deine Antwort Tinchen,


    Wenn es den zum "wirklich" zum Studium gehen sollte wird es wohl in Richtung Maschinenbau gehen, bzw. kann ich nur ein Studium anfangen was man mit der "fachgebundenen Hochschulreife" Studiren kann das wäre ja im meinen Fall auf jedenfall Ingenieurswissenschaften sind.


    Ich habe aber beim meinem Techniker Abschluss keine "Fachhochschulreife" erworben (war der letzte Jahrgang der dies nicht mehr automatisch zur Technikerausbildung bekommen hatt sodern es durch Zusatzprüfungen erworben muss - hab ich aber nicht gemacht, war zuviel Stress damals)


    Aktuell, giebt es aber Beschlüsse der Kultusministerien, wo auch beruflich Qualifizierte Bewerber ein Hochschulstudium aufnehmen können ohne die "allg. Hochschulreife" darunter zählen heut schon an vielen FHs, UNIs usw. Meister. Leider zählt der Techniker aktuell an sehr wenigen Hochschulen als "direkte" Hochschulzugangaberechtigung (was nach meiner Meinung, ungerecht ist da ich den Technikerabschluss sogar noch etwas höher Ansehe als den des Meisters --- wie gesagt ist das meine Meinung ---- soll ja nicht zu ner Grundsatzdiskussion über Meister und Techniker werden ;-))
    So ähnlich wie ich das sehe, sehen es auch die Kultusministerien der Länder das ist auch in einen Beschluss vom 06.03.2009 geregelt indem auch "Abschlüsse von Fachschulen" zu einem "Direkten" Hochschulzugang berrechtigen (also ohne Zugangsprüfungen, die von Hochschulen selber nach einer Prüfungsordnung festgelegen können)


    Da der Beschluss rel. jung ist haben aber die meisten Länder diesen noch nicht in Ihr aktuell gültiges Hochschulgesetz umgesetzt, zb. kann ich mich in Berlin (aktuelles HoSchG. 01/2009) schon als Techniker an in einen zulässungfreien Studiengang einschreiben (probehalber nach 2 erfogreichen Semestern wird man "richtig" immatrikuliert), in Sachsen wiederrum ist dies noch nicht möglich (aktuelles HoSchG 12/2008) zumindest nicht ohne eine zulassungsprüfung abzulegen die nur 1 mal im Jahr stattfindet. (an meiner Wunsch Hochschule)


    Die Länder stehen da Momentan mit Ihren Hochschulen in "konflikt" um diese Beschlüsse gelten zu machen, FHs akzeptieren diese eher, dagegen sind UNIs eher davon abgeneigt derart beruflich qualifizierte "Techniker" zu einen Studium an einer UNI zuzulassen. Was ich auch wiederrum teilweise verstehen kann da an UNIs ja schon halt ein Forschungsorientierters Studium vermittelt wird als das eins an einer FH wo es ja schon mehr praxisbezogen ist.


    Viele Infos.


    Defakto: Muss ich ersteinmal warten bis diese Beschlüsse durch sind in dem Land meiner "Wunschhochschule" da kann mitunter schon ne weile dauern, wie mir die Zentralstelle der Kultusministerien in Bonn verlauten lies ;-( oder ich fange zb. in Berlin an zu studieren und wechsele dann nach 2 Semestern (erfogreichen ;-) ) die Hochschule da mit bestandener Prüfung nach 2 Semestern die allg. Hochschulreife erworben wird mit der dann an jeder Hochschule studiert werden kann.


    Mal schauen wie es bei mir kommen wird, bin ja momentan nicht in dem Zustand "nichts zu tun", leider merke ich aber das der Techniker doch in vielen bereichen eine zu geringe Zugangsqualifikation (beruflich) ist. Ich möchte aber für mich persönlich wie natürlich auch beruflich weiter kommen.



    @ Tinchen,


    die Zeiten der Erwerbsfähigkeit bzw. Berufstätigkeit müssen also nicht in dem Ausbildungsberuf erworben werden (war ja nur 1 Jahr Schlosser die ander Zeit ja Techniker was ja nich der gleich Beruf ist) ???


    Eine für mich wichtige Frage:


    Da ein Studium ja sozusagen meine "Drittausbildung" wäre bin ich mir nicht sicher ob ich dafür noch Bafög bekomme, wie gesagt der Techniker ist Bafög förderungsfähig (ich habe damal keins bekommen, elternabhängig) und ich mit dem Techniker bin ich für den Arbeitsmarkt ja eigendlich ausreichend Qualifiziert und ausdem die Hochschureife auch auf anderen wegen hätte erreichen können Fachabitur, Abendschule usw. also ich ja nicht den direkten weg zum Studium genommen habe bzw. nehme.


    Kann da jemand eine Aussage zu machen ob ich dem Sinne der
    "Förderungsfähigkeit von ersten und weiteren Ausbildungen nach dem BAföG [§§ 2, 3, 7 Abs. 1 und 2 BAföG]" falle.


    Das wäre mir ein sehr wichtiger Punkt !!! dies zu wissen.


    Am besten wäre es wohl mal einen Vorabentscheid zu machen um mir wirklich sicher zu sein das ich Bafög bekommen könnte oder nicht !!!
    Will wenn ich Studieren gehe auf keinen Fall meinen Eltern auf der Tasche liegen, habe bis jetz immer alles alleine gut hinbekommen auch den Techniker, hab da nur Kindergeld bekommen und sehr viel gejobt noch nebenbei um mir das zu finanzieren, bin ja eigendlich kein neidischer Mensch aber Kollegen von mir wärend der Techniker Zeit haben bis zu 650€ Rückzahlungsfreies Bafög bekommen, wo ich nur von hätte Träumen können.
    Wie gesagt will hier kein Neid schürren es wäre nur schön wenn ich auch mal was bekomme von Staatskosten (nagut meine Technikerausbildung war Beitragsfrei, also schon auch Staatlich finanziert) aber habe bis jetz noch nie Arbeitslosengeld oder auch nur irgendeine direkte finanzünterstützung von Staatsseite bekommen (Kindergeld ausgenommen) und wäre froh drüber wenns jetz mit Bafög was wäre.


    Fazit: "Ohne Bafög kein Studium für mich" seh das realistisch brauch nich anfangen wenn ich mir Tag ein Tag aus nur Gedanken machen muss wie ich das alles finanziere und alles mit einem studienkredit einer Bank zu finanzieren is mir zu heftig.



    So die Hände fusslig geschrieben, viel Spaß beim Lesen
    PS: für jedliche Rechschreibfehler, falsche Satzbauten ;-) wird keine Haftung übernommen.


    Grüsse