Datenabgleich Freistellungsauftrag 2003 - Hilfe!

  • Liebe Leute,
    bezüglich des Datenabgleichs mit dem Bundesamt für Steuern, will das Bafög- Amt mein Vermögen für die Bafög Jahre (2003 bis 2007) neu bescheinigt haben, der Hintergrund hierfür lautet:


    „… das Bundesamt teilte mit, dass sie im Jahr 2003 Freistellungsaufträge in Höhe von 228€ in Anspruch genommen habe…“


    Jetzt habe ich natürlich keinerlei Dokumente mehr aus diesem Jahr (ging noch zur Schule und fing dann im Herbst 2003 an zu studieren), aber ich weiß, dass ich einen Sparbrief hatte, den ich auch angegeben hab (ca. 5000€).
    Freistellungsaufträge beziehen sich ja nur auf Zinserträge, und ich weiß absolut nicht, wie dieser Betrag sonst zustande gekommen ist?!
    Hoffentlich können meine Banken darüber Auskunft geben?!
    Nehmen wir mal an, die 228€ warn also Zinsen vom Sparbrief, aber die müssten doch eh mit angegeben sein, da ich ja die Kopie und den Betrag des Vermögens mit eingereicht hatte, und schließlich ist da ja ein fester Zinssatz.
    Was passiert also, wenn ich jetzt mit 5228€ im Jahr 2003 über der Vermögensgrenze lag. Bußgelder, Strafen, Ausweisung?
    Vllt kann mir jemand helfen oder mich zumindest beruhigen!
    Grüße
    Buddy

  • Wichtig ist, dass du genau weißt, wie viel Vermögen zum Antragszeitpunkt vorhanden war und wie viel Vermögen im Antrag angegeben wurden. Hierzu solltest du unbedingt noch die Bank/en anschreiben, bei denen damals Vermögen vorhanden war. Dass du eine Aufforderung zur Stellungnahme bekommen hast, heißt nicht zwingen, dass etwas nicht korrekt gelaufen ist.


    Um nichts falsch zu machen, müssen dir erstmal alle Daten vorliegen, damit du alles genau überprüfen kannst und auch nachvollziehen kannst, wie die 228€ zustande kamen. Wichtig ist das Vermögen zum Zeitpunkt der Antragstellung. Die Zinsen ergeben sich ja im Nachhinein, z.B. am Jahresende.


    Also, erstmal alle Angaben und Dokumente zusammentragen und rechnen;)

  • Hallo und Danke,


    ich habe meine Banken alle beauftragt, was aber noch wochen dauern wird, da die archive durchsucht werden müssen...


    meine bank meinte auch, dass ein freistellungsauftrag aus dem jahre 2003 an dem vermögen der vorausgegangenen jahre orientiert sein kann, wenn der nicht speziell jährlich geändert wird.


    jedenfalls hab ich schon mal einfach vermögenunterlagen aus dem jahre 2003 und komm damit nicht klar, jedenfalls stimmten die angabe zum zeitpunkt der antragsstellung.


    jetzt ist es aber so, dass sparguthaben (sparbuch und eine termineinlage, also keine wertpapiere) im sommer 2003, noch monate vor der antragstellung abliefen und ausgezahlt wurden.


    das geld, was mit ausgezahlt wurde und das vermögen zum zeitpunkt der antragstellung können ja in der summe und über ein Jahr gesehn 228€ zinsen ausgemacht haben.
    so stell ich mir das vor. das bafög amt könnte nun ja fragen, was mit dem im sommer aufgelösten sparguthaben (ca. 3000 bis 4000€) gemacht wurde? das meiste geld ging für umzüge und zimmereinrichtung raus, aber davon hab ich keine belege mehr, ist ja schließlich fast 6 jahre her und ich bin inzwischen 4mal umgezogen.


    auf jeden fall ist das nervenaufreibend, wenn man das selber nicht mehr genau weiß, zumindest ist meine bafög beraterin kooperativ.
    ich mein, ich kann den jetzt alles mit bestem gewissen schildern, inkl. neue bestätigungen der bank, dass die vermögen richtig angegeben wurden und dann einfach abwarten, was aber leicht ist als getan, da ich inzwischen durch einen studiumswechsel mein studium selbst finanzieren muss und nochdazu halbweise bin und eh schon am dispo leben.


    ich habe einfach angst, wie auch immer, dass ich bußgeld zahlen muss, aber was wolln die mir denn unterstellen!?


    beste grüße
    buddy