Vorausleistungsverfahren mit Erflogsaussicht?

  • Hallo,
    habe folgendes Problem:
    Da meine Schwester ausgelernt hat bekomme ich nur noch 30€ Bafög.
    Ich möchte erreichen, dass das Einkommen meiner Eltern nicht mit angerechnet wird.
    Hat das Vorausleistungsverfahren eine Erfolgsaussicht?
    Fakten:
    Ich bin 24 Jahre alt
    War auf dem Gymnasium, bin durchs Abi gefallen. Habe dann ohne elterlichen Zwang eine Ausbildung zum Fremdsprachensekretär(Wirtschaftsassistent für Fremdsprachen) gemacht. Hatte dann auch eine Stelle gefunden, die ausgereicht hätte um mein Lebensunterhalt zu bestreiten. Habe dann jedoch in einem Jahr an der Fachoberschule meine Fachhochschulreife erlangt und anschließen das Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens begonnen. Bin jetzt im 4. Semester.
    Ich weiß, dass die Eltern nach BGB ihr Unterhaltspflich damit abgeleistet haben, dem Kind eine Ausbildung zu finanzieren. Außer es war vorher abgesprochen, dass das Kind erst eine Ausbildung macht und dann studiert, oder es zu der Ausbildung gezwungen wurde.
    Ich denke der Fall ist relativ klar. Aber meine Eltern könnten nach BGB zum Unterhalt gezwungen werden, wenn die Ausbildung und das Studium nicht Fachfremd sind.
    Ich weiß nicht, ob Wirtschaftsassistent für FREMDSPRACHEN und Wirtschaftsingenieurwesen fachfremd sind?!
    Meine Frage ist nun meine Eltern nach dem Vorausleistungsverfahren zum Unterhalt verpflichtet werden, oder nicht?
    Ich freue mich auf Antworten.

  • da die Eltern Dich ja bis jetzt auch unterstützt haben dürfte das Vorausleistungsverfahren in die Hose gehen, Durch die Unterstützung bis jetzt haben die Eltern nämlich ihr Einverständnis dokumentiert, dass Du dieses Studium machst und sind damit bis zum Abschluss unterhaltspflichtig. Ich würde das Risiko des Vorausleistungsantrags nicht eingehen, wenn Dir noch ansatzweise was an gutem Kontakt zu den Eltern liegt.