Altersteilzeitansprüche ausbezahlt - Vermögen?

  • Guten Tag!


    Fallbeispiel:
    Ein Bezieher von elternunabhängigem SchülerBAföG erhält einige Monate nach dem Tod eines Elternteils einen unerwarteten, unangemeldeten Zufluß von Geld auf ihr Konto, daß aus den Altersteilzeit-Restansprüchen des Verstorbenen herrührt. Folgende Fragen resultieren hierraus:
    - Wie ist das Geld anzusehen bezüglich
    a) Erbmasse (weitere potenzielle Erben) [nicht so wichtig]
    b) persönliches Vermögen BAföG (Zuwachs) [übersteigt den Vermögensfreibetrag jedenfalls]


    wenn b) dann: Meldepflichten und mögliche Auswirkungen auf den laufenden Bewilligungszeitraum und/oder folgende; respektive Vermeidung als Waise von Härten auf den nötigen monatlichen BAföG-Bezug?


    Für Ihre raschen und informativen Antworten bedanke ich mich bereits im voraus

  • Wenn Vermögen zufließt, dann ist der BAföG Anspruch weg, schließlich besteht keine Bedürftigkeit mehr. Dafür gibt es ja eben den Vermögensfreibetrag.


    Das es dem BAföG Bezieher zufließt, ist es ihm auch zuzurechnen. Wenn es ihm zufließt (als Bevollmächtigten zur Verteilung), dann ist nur die Quote anzurechnen, die auf seine Person fällt.


    Eine besondere Härte sehe ich aufgrund des zugewachsenen Vermögens nicht, unabhängig von den Umständen.