Bafög - Rückzahlung - Aufschub bei zu geringem Gehalt nach Ablehnung des Antrags auf Freistellung

  • Sehr geehrte Forumsgemeinde,

    ich bin mit der Situation überfordert und ersuche um Hilfe beim Verständnis meiner Situation, um die nächsten sinnvollen Schritte an zu gehen.
    Zur Situation:
    - Ich habe Bafög für ein Bachelor Studium im Zeitraum vor 2010 erhalten.
    - Jenes Studium wurde ohne Abschluss beendet.
    - In den letzten Jahren (2017?) Forderungen der Kasse erhalten, um Aufschub gebeten. Ich nehme an das war damals eine Freistellung, bin aber nicht sicher. Diese wurde wohl gewährt, denn danach war es wieder ruhig.
    - 2019 kam eine erneute Forderung. Auf diese habe ich im November online über Link defekt reagiert und einen Antrag zur Freistellung gestellt.

    - Danach habe ich keine weiteren Nachrichten von der Seite erhalten. Aufgrund der Corona-Situation hatte ich auch keine Gedanken darauf verwendet.

    - Ende März erhielt ich ein Schreiben über die Ablehnung der Freistellung von der Rückzahlungsverpflichtung. Die Begründung war, dass dort trotz Bitte keine Unterlagen zugesendet wurden.
    Ich kann mich nicht an ein Schreiben dazu erinnern - das kann allerdings auch unter gegangen sein. Letztes Jahr war, wie bei vielen anderen ebenfalls, etwas chaotisch.

    - Schon da war ich mit der Situation überfordert. Mir fehlt die Übersicht über die Rechtslage und meine Möglichkeiten dazu.
    Ich versuchte Jemanden in einem lokalen Bafögamt per Email, als auch über die Hotline des Bundesverwaltungsamtes zu erreichen.
    Fehlanzeige.
    - Nun erhielt ich die Mahnung der Bundeskasse. Ein Großteil der Kosten soll samt Verzugszinsen sofort fällig sein. Das sind zusammen mehr als 10.000 €.
    - Finanzielle Situation: diese verbesserte sich in den letzten Jahren kontinuierlich. Ich bekomme seit Sommer letzten Jahres nun knapp 1256 € netto. Davor waren es knapp 200 € weniger im Monat.
    Die Jahre davor _deutlich_ weniger.

    Ich kann diese Summe nicht bezahlen.
    Wie soll ich mich verhalten? Was für Optionen stehen mir offen? Welche Nachweise sind an wen zu verschicken?
    Grundsätzlich möchte ich irgendwann in der Lage sein das Darlehen abzubezahlen. Ich habe auch nichts gegen monatliche Raten sobald ich genug verdiene.

    Doch aktuell ist mir das - in der geforderten Höhe - kaum möglich.

    Kennt sich Jemand hier gut genug mit der Rechtslage aus, um mir weiterzuhelfen?

    Oder könnt ihr mir einen Rat geben an wen ich mich dafür wenden kann?
    Leider half mir die Suchfunktion nicht weiter. Daher habe ich einen neuen Thread erstellt. Ich hoffe das war in Ordnung.

    Danke im Voraus.
    Grüße


    Defekten Link entfernt

  • Nur ein kleiner Hinweis: Die lokalen BAföG-Ämter haben selten was mit Studenten zu tun und sind daher nicht unbedingt in der Thematik der Rückzahlung usw. drin. Versuche es besser bei deinem damaligen Studierendenwerk.