Kindergeld für Schwerbehinderten verheiratetes Kind

  • Hallo,


    Ich habe eine Frage:


    Tochter ist Scschwerbehindert mit H und hat immer Kindergeld bezogen und bezog auch immer Einkünfte unterm Grundfreibetrag. Im Jahr 2014 hat sie geheiratet. Dieses wurde auch umgehend der Familienkasse mitgeteilt und gesagt das sie aufheben sollen. Es wurde schriftlich bestätigt das das Einkommen des Ehemannes unrelevant ist. 2016 die nächste Prüfung. Auch alles angekreuzt verheiratet etc. Und auch dort nochmal mit extra Brief auf die Einkünfte des Ehemannes hingewiesen. KG wurde weiter festgesetzt. Anfang 21. Neue Anfrage. Diesmal neue Anlage dabei. Abfrage Einkommen Ehemann. Diese natürlich ausgefüllt und abgeschickt. 12 Wochen später Aufhebung Kindergeld für die Zunkunft und zur abschließenden Klärung für die frühere Festsetzung sollen alle Anlagen bis 2016 rückwirkend ausgefüllt werden. Haben gegoogelt. Dort hat sich wohl das Behördenauffassung geändert in 16 bzw 17. Einkünfte Ehemann gelten doch. Jetzt ist die Frage. Das vorgehen klingt ja schon fast nach Rückforderungsbescheid. Höhe wäre ja über 12k. Der Ehemann verdient mehr als in der Berechnung zulässig wäre. Jedoch ist die Frage kann überhaupt geändert werden. 70 (3) nur für die Zukunft . Und 70(2) EStg nur wenn sich was geändert hat in den Verhältnissen. Es hat sich nichts geändert. Die Familienkasse wusste das die Tochter verheiratet ist und hat dieses bestätigt das das Einkommen des Ehemannes unrelevant ist. Dies wurde dann ja bei der zweiten Prüfung durch Weiterzahlung und Neufestsetzung weiter bestätigt. 172 bis 175 AO passen auch nicht nicht unter Vorbehalt und keine neuen Tatsachen für die FK. Heirat und Einkünfte schon seit 2014 bekannt. Wie ist eure Einschätzung. Die Familienkasse hätte meiner Meinung nach schon nach deren geänderter Rechtsauffassung ändern müssen und nicht über 4 Jahre weiter zahlen dürfen. Seit der Einrichtung der Unterlagen sind alkuell wieder 10 Wochen vergangen...


    Viele Dank für die Antworten.