Wie viel Mindesteinkommen muss ich für Wohngeld nachweisen?

  • Guten Abend,


    ich habe auf Grund eines Negativbescheids vom Bafög-Amt Anrecht auf Wohngeld.


    Nun möchte ich gerne wissen, wie viel ich mindestens verdienen muss, damit ich Wohngeld bekomme.


    Meine Kosten im Monat belaufen sich auf: Miete: 210,47 (inklusive Miete, da Studentenwohnheim, ist eine 2er WG, sind aber nicht verwandt o.ä.), Krankenkasse 110,26

    Die Mietstufe meiner Stadt ist Mietstufe 5, Studiengebühr(falls relevant) ca. 260 Euro jedes halbe Jahr, Kindergeld bekomme ich keines mehr.


    Wäre mega lieb, wenn mich jemand aufklären könnte, ich lese im Internet viele verschiedene verwirrende Aussagen.


    Liebe Grüße,

    Tojo

  • Danke schonmal für die Antwort :)


    Echt? So viel? Kannst du mir sagen, wie du das berechnet hast? Also deiner Meinung nach müsste ich mindestens ca. 720 Euro verdienen. Und wie viel darf ich höchstens verdienen dürfte?


    Finde als Student 720 Euro Einkommen ist ganz schon viel, ich lebe im Moment von deutlich weniger..


    Liebe Grüße

  • Dir müssen nach Abzug der Sozialversicherung und der Miete rund 432 € (ALG II-Regelbedarf) für den Lebensunterhalt verbleiben (sgn. Plausibilitätsprüfung).

    Die Wohngeldstelle hat einen kleinen Ermessensspielraum, so dass dieser Betrag leicht unterschritten werden kann, wenn die Angaben insgesamt plausibel sind.


    Wie hoch ist dein Einkommen derzeit und woraus setzt es sich zusammen?


    Zitat

    Und wie viel darf ich höchstens verdienen dürfte?


    Das kann man nicht genau sagen, da hier viele Faktoren eine Rolle spielen.

    Wohngeld ist keine fester Betrag, sondern hängt von der Höhe deines Einkommens ab.


    Ganz grob dürfte deine Höchsteinkommensgrenze bei ca. 950-1.000 € brutto liegen.

  • Ich verdiene im Moment im Monat ca. 600 Euro durch meinen Nebenjob, bekomme 50 Euro von meinen Eltern und dazu kommt eine Aufwandsentschädigung von ca. 75 Euro im Monat durch Plasmaspenden. Kann ich das zum Einkommen dazurechnen? Dann sollte das ja ungefähr hinkommen mit den 720 Euro...

  • Könnte reichen. Stell am besten morgen direkt den Antrag, dann gilt er noch für März.


    Die Aufwandsentschädigung zählt in der Wohngeldberechnung zwar nicht als Einkommen, sie wird aber in der Plausibilitätsprüfung berücksichtigt, wenn du nachweist, dass es sich um regelmäßiges Einkommen handelt.