Kindergeld bei schwerbehindertem Sohn über 25

  • Hallo zusammen,


    ich habe eine etwas speziellere Frage. Mein Sohn (28) ist aufgrund seiner zahlreichen Autoimmunerkrankungen schwerbehindert, weshalb wir als Eltern noch immer Kindergeld beziehen. Er studiert via Fernstudium (ein Studium an einer normalen Uni wäre aufgrund seiner Einschränkungen nicht möglich). Bei dem Studium handelt es sich noch immer um seine Erstausbildung, da ein Studium oder eine Ausbildung lange krankheitsbedingt nicht möglich war. Neben dem Studium arbeitet er als Werkstudent als Programmierer, teils zu Hause, teils in der Firma, wenn es ihm gut genug geht.


    Wenn ich die Informationen, die ich bisher auf verschiedenen Seiten zusammengesucht habe, richtig verstehe, darf er im Jahr den Grundfreibetrag plus den behinderungsbedingten Mehrbetrag verdienen, ohne, dass uns das Kindergeld gestrichen wird. Das wären in seinem Fall für dieses Jahr 9408€ Grundfreibetrag plus die 570€ behinderungsbedingter Mehrbedarf.


    Bisher verdiente er stets unter dieser Grenze, sodass es von Seiten der Familienkasse nicht zu Problemen kam. Nun möchte sein Arbeitgeber ihm jedoch eine Gehaltserhöhung geben, mit der er etwa 500 Euro über die etwa 10.000€ Freigrenze kommen würde. Dies würde sich für uns nicht lohnen, da in dem Fall ja das Kindergeld wegfiele.


    Nun bin ich jedoch auf die Info gestoßen, dass Krankenkassenbeiträge (in seinem Fall gut 100 Euro monatlich) nochmals als Extraposten gelten, da sie ja kein Einkommen sind. Heißt das, mein Sohn darf den Grundfreibetrag + Behindertenmehrbedarf + Krankenkassenbeiträge verdienen, OHNE, dass uns das Kindergeld gestrichen würde? Kennt sich hiermit jemand aus?


    Danke schonmal :)