Bafög und Zuflussprinzip - Bitte um HILFE!

  • Hallo,

    ich habe folgende Frage:

    Ich bin Student und arbeite zurzeit auf Honorarbasis als Lernförderkraft und werde also, je nachdem wie viele Stunden ich erteilt habe, vom Bildungs- und Teilhabe-Amt (BuT-Amt) bezahlt. Gleichzeitig beziehe ich BAföG (welches im Juni dieses Jahr endet) und darf mit meiner selbstständigen Tätigkeit im Bewilligungszeitraum nicht mehr als 4410 € verdienen. Voraussichtlich werden meine Einnahmen höher als der Freibetrag ausfallen. Meine Stundenabrechnungsformulare kann ich beim BuT-Amt monatlich, vierteljährlich oder auch halbjährlich abgeben. Nun frage ich mich, ob ich aufgrund des Zuflussprinzips diese Freibetragsgrenze umgehen kann, indem ich meine letzte halbjährliche Stundenabrechnung erst nachdem der Bewilligungszeitraum geendet ist, abgebe? Auf den Abrechnungsbögen stehen natürlich die Monate, in denen ich die Lernförderstunden erteilt habe. Aber mein Gehalt würde mir so erst nach dem Bewilligungszeitraum ausgezahlt werden.


    P.S. Um unnötige Diskussionen zu vermeiden, es geht nicht darum, dass ich nach Möglichkeiten suche um die Leistungen voll auszunutzen. Viel mehr geht es darum, dass es sehr kompliziert ist diese Tätigkeit als Übungsleiterpauschale abrechnen zu lassen, warum auch immer! Denn alle Kriteriem treffen zu, jedoch will keiner eine Bescheinigung darüber ausstellen und meine Sachbearbeiterin beim Bafög kennt sich damit gar nicht aus und kann mir auch nicht helfen (Hab schon alles versucht glaubt mir). Deshalb dachte ich, dass es vielleicht nicht nötig wäre weiterhin Kraft darauf zu verschwenden, wenn ich mir mein Einkommen nach Ende des BWZ auszahlen lassen.

    Vielen Dank Euch im Voraus!