Förderung über Höchstdauer hinaus trotz Klausur-Zweitversuch?

  • Liebe Leute,


    die Regelstudienzeit meines Studiums wird am 29.02.2020 enden (Hochschule). Am 20.01.20 habe ich einen Klausurtermin für eine Klausur aus dem 1. Studienabschnitt. Bis ich diese bestanden habe, kann ich laut Prüfungsordnung nicht meine BA-Arbeit anmelden. Am ursprünglichen Datum der Klausur im WS 2018 war ich krank, in meinem Erstversuch im WS 2019 habe ich sie nicht bestanden. Diese Klausur wird belegbar nur alle zwei Semester angeboten. Nun habe ich letzte Woche leider einen Brief erhalten, dass ich zum Zeitpunkt der Klausur kurzfristig vor Gericht eine Zeugenaussage tätigen soll, mein Erscheinen sei daher zwingend erforderlich. Daraus ergeben sich folgende Fragen:


    1. Ist ein Gerichtstermin ein vom Studentenwerk anzuerkennender Grund?


    2. Nach kurzer Schilderung in einem Telefongespräch merkte die Sachbearbeiterin an, dass eine Verlängerung der Förderung von Ihrer Seite aus sowieso nicht mehr in Frage käme, da ich es durch das nicht bestehen der Klausur selbstverschuldet hätte.

    Ist dies korrekt? Mein Gedankengang ist der, dass hier neben meinem Verschulden durch Nichtbestehen aber auch ein Verschulden der Hochschule zu tragen käme, da sie diese Klausur nur jährlich anbietet. Andernfalls hätte ich die Klausur ja auch im SS 2018 oder SS 2019 wiederholen können. Eine Klausur im Zweitversuch zu bestehen, ist ja nichts tragisches und müsste doch eigentlich gefördert werden?


    3. Sofern eine weitere Förderung in Betracht käme, wäre diese lediglich bis zur Benotung der Klausur im WS 2021 möglich oder bis zur Abgabe der BA-Arbeit im SS 2021?


    4. Falls keine weitere Förderung in Betracht käme, hätte ich uneingeschränkten Anspruch auf Studienabschlusshilfe (wie lange)?


    Der Leitungsnachweis war damals positiv und die Hochschule würde eine Prognosebescheinigung ausstellen.


    Ganz vielen Dank!