BAföG unter Vorbehalt bewilligt und dann?

  • Hallo zusammen,


    mein Sohn hat einen Antrag auf Aktualisierung seines Schüler BAföG gestellt da mein Einkommen sich verringert hat. Für den Antrag habe ich mein wahrscheinliches Bruttoeinkommen schätzen müssen. Auf diesen Zahlen wurde nun sein BAföG unter Vorbehalt bewilligt da sich mein reales Einkommen für den Bewilligungszeitraum noch nicht abschließend feststellen lässt. Weiß jemand wie das zuständige BAföG Amt das Ganze dann weiter bearbeitet?


    Gruß Vejun

  • Am Ende des Bewilligungszeitraums musst du deine Einkommensnachweise und Steuerbescheid einreichen. Dann wird das Bafög korrekt nachberechnet. Wenn er dann zuviel erhalten hat, muss er das zurückzahlen. Es wäre dann fair, wenn du das übernimmst.

  • Das es nachgeprüft wird habe ich mir schon gedacht. Ich frage mich nur, werde ich angeschrieben oder wird wieder alles über meinen Sohn laufen? Der ist nämlich ein Trödel. Es ist jetzt schon so das ich für seinen Unterhalt hinterherlaufe damit der mal anständig berechnet werden kann.

  • Das es nachgeprüft wird habe ich mir schon gedacht. Ich frage mich nur, werde ich angeschrieben oder wird wieder alles über meinen Sohn laufen? Der ist nämlich ein Trödel. Es ist jetzt schon so das ich für seinen Unterhalt hinterherlaufe damit der mal anständig berechnet werden kann.


    Auf dem Aktualisierungsantrag (Erklärung des Einkommensbeziehers) hast du u.a. folgendes unterschieben:


    Mir ist bekannt,

    • dass ich verpflichtet bin, die für die endgültige Feststellung des Einkommens im Bewilligungszeitraum erforderlichen Unterlagen (insbesondere Steuer- und Rentenbescheide und Leistungsbezugsbescheinigungen) unverzüglich und unaufgefordert dem Amt für Ausbildungsförderung vorzulegen;
  • Heißt das dann, man muss jeden Monat seine Gehaltsabrechnung einreichen?

    Mir wurde gesagt, dass das am Ende des Bewilligungszeitraums gemacht wird, also am Ende des Semesters.

    Früher hat man ja auch gar nicht seinen Steuerbescheid.

  • Weder zum Ende des Bewilligungszeitraums, noch zum Ende des Semesters, auch nicht monatlich.

    Du reichst die Unterlagen (z.B. Steuerbescheid) unaufgefordert ein, sobald du sie hast. Möglichst alle Unterlagen für einen BWZ gemeinsam.

    Ihr solltet nicht darauf warten, dass das BAföG-Amt dich oder dein Kind anschreibt (>>klick<<).

  • D.h. also am Ende des BWZ passiert gar nichts, wenn man die Unterlagen nicht von sich aus einreicht?

    Erst irgendwann mal, wenn es einem Mitarbeiter auffällt, dass da noch was fehlt?


    Das muss doch früher auffallen, denn man reicht ja für den nächsten BWZ wieder alles ein (inkl. Steuerbescheide), so dass sie dann die Unterlagen sowieso bekommen.

  • Mein Plan ist jetzt meinen Lohnsteuer- und Einkommenssteuerbescheid für 2019 unaufgefordert hinzuschicken wenn diese da sind. Bei dem was mein Sohn für den vorherigen Zeitraum bewilligt wurde als ich noch Vollzeit gearbeitet habe ist das was er jetzt hat hat wo ich Teilzeitarbeite, habe ich eher den Eindruck das dies zu wenig ist.