BAB...etwas kompliziert

  • Hallo erstmal aus Hannover


    Ich hoffe ich finde einige kompetente Helfer, die mir vielleicht schon etwas helfen können.


    Folgender Fall...


    Ich habe, mit meinen 33 Lenzen, nun eine Umschulung an einem Weiterbildungsinstitut begonnen das 24 Monate dauern wird.

    Vor kurzem habe ich schon den Bescheid bzgl. der Monatskarte erhalten, die vollständig übernommen wird und die Kosten der Weiterbildungsmaßnahme.


    Zu diesem Zeitpunkt lief der vor wenigen Wochen gestellte ALG I Antrag, da ich die Voraussetzungen für ALG I durch Arbeit nachweislich erfüllt habe.


    Nun kam gestern ein Schreiben von der Agentur für Arbeit


    Darin heißt es, dass man mir die Förderung an der Umschulung zusichert und man mir Ausbildungsbeihilfe bewilligt, desweiteren Weiterbildungskosten nach §§ 77 ff


    Ist das so üblich ? Ich meine der errechnete ALG I Betrag läge höher, als das was man mir jetzt bewilligt hat (obwohl gar kein entsprechender BAB Antrag gestellte wurde)

    In dem Schreiben war desweiteren gar kein Betrag genannt den man mit seitens der ARGE bewilligt nur das Schreiben ohne Werte, ist das normal ?


    Jedenfalls ergeben sich noch mehr Fragen


    1. Ich habe gelesen, dass wenn der ALG I Betrag höher wäre, man ein an diesen angeglichenen BAB Betrag erhält?

    2. Was ist mit der Krankenversicherung, bei ALG I wäre die ja übernommen werden was geschieht nun, bekommt man die Kosten bezahlt ?

    3. Ähnliches gilt für die Rentenversicherung, wäre ja auch bei ALG I übernommen worden


    Ich werde auch versuchen die Sachbearbeiterin zu erreichen nur das wird sicherlich wieder nicht so einfach....mglw hat ja jemand schon einige Infos...


    DANKESCHÖN:)

  • Zitat

    Nun kam gestern ein Schreiben von der Agentur für Arbeit

    Darin heißt es, dass man mir die Förderung an der Umschulung zusichert und man mir Ausbildungsbeihilfe bewilligt,


    Ich vermute, dass mit Ausbildungsbeihilfe nicht die Berufsausbildungsbeihilfe (§§ 56 ff SGB III), sondern ALG I nach § 144 SGB III gemeint ist.


    Woher weißt du, dass "das was man mir jetzt bewilligt hat", geringer ist als "der errechnete ALG I Betrag", wenn um Bescheid "gar kein Betrag genannt" wird?


    Zitat

    In dem Schreiben war desweiteren gar kein Betrag genannt den man mit seitens der ARGE bewilligt


    Im Bescheid der Agentur für Arbeit stehen keine Leistungen von Dritten. Zumal die ARGE seit 2010 nicht mehr existiert.

  • .....

    Jedenfalls ergeben sich noch mehr Fragen


    1. Ich habe gelesen, dass wenn der ALG I Betrag höher wäre, man ein an diesen angeglichenen BAB Betrag erhält?

    .....

    Hallo,


    es gibt tatsächlich sowas ähnliches. Und zwar können ALG-Bezieher, wenn diese nahtlos in eine berufsvorbereitende Maßnahme (BvB) wechseln, BAB in Höhe ALG erhalten, soweit dieses höher ist. Ist ALG niedriger als der gesetzlich normierte Bedarf für den Lebensunterhalt, erhalten diese den BAB-Bedarf.


    Da du aber nicht in einer BvB bist, trifft dies nicht zu.

    Im übrigen gibt es BAB nur auf Antrag.

    Deine Ausbildung wäre höchstwahrscheinlich nicht förderfähig, soweit doch wäre dennoch eine Ablehnung fällig, da du die Voraussetzungen für die Weiterbildungsförderung anscheinend erfüllt hast.


    dms