Wohngeldberechtig nach Fachrichtungswechsel

  • Hallo,

    ich gebe zu, das Thema Wohngeld verwirrt mich noch sehr.
    Also 1. Ich bin 26 und habe knapp 3 Jahre auf Lehramt studiert, um dann (bereits 2014) auf Medizin zu wechseln. Einfach, weil ich keine Lust mehr auf Lehramt hatte und mich Medizin mehr interessiert hat.

    Ist das nun ein triftiger Grund oder ist es keiner? Also macht mich das Wohngeldberechtig?

    2. Wenn ich Wohngeldberechtig bin, reicht zum Nachweis des Studiumswechsels einfach, dass auf meiner Immatrikulationsbescheining ein wesentlich höheres Hochschulsemester steht als Fachsemester?

    3. wenn ich in eine WG ziehe, dann bin ich ein eigener Haushalt, richtig? Wenn ich mit meinem Partner zusammen ziehen würde (er: 1.800 netto) würde dann sein Einkommen bei mir mit dazu gezählt werden?

    und zuletzt: 4. verdiene ich selbst mit durchschnittlich 850€ Netto im Monat als Werksstudent zu viel für Wohngeld, wenn meine Warmmiete ca. 450€ beinhalten wird?


    DIe Fragen habt ihr sicher schon 10000 mal gelesen aber ich finde zu diesen Fragen so viele sooooo unterschiedliche Antworten, dass ich wirklich nicht mehr weiß, was stimmt

    Schönen Abend Euch

    Babsi

  • Hallo Babsi,


    zu 1.: Ja, bist du. Sobald du nicht mehr dem Grunde nach Anspruch auf BAföG hast, bist du nicht mehr vom Wohngeld ausgeschlossen. Das ist bei dir der Fall, da du durch den Fachrichtungswechsel nach 6 Semestern deinen BAföG-Anspruch verloren hast.


    zu 2.: Du benötigst einen BAföG-Negativbescheid vom BAföG-Amt, deine Imma alleine reicht nicht als Nachweis.


    zu 3.: Ja, es ist genau so, wie du es geschrieben hast.


    zu 4.: Dafür musst du erst Hoppels Fragen beantworten. :-) Die Mietstufe müsstest du auch noch nennen bzw. wo du wohnst.


    Gruß

    Simone

  • Entschuldigt. Ich hatte die Seite aus den Augen verloren... Danke schon mal für die Antworten!

    Mein Bruttoeinkommen schwankt. Zwischen 1300 (jetzt zu Weihnachten mit feiertagszuschlägen z.B.) und 800 Euro ist alles dabei. Deswegen kann ich es immer nur im Schnitt sagen.

    Mein Freund verdient 2600 Brutto, wir leben aber noch garnicht zusammen. Es ist für mich die Überlegung zusammen zu ziehen oder in eine WG zu gehen.


    450 ist der Anteil, den ich mir daher bisher nur theoretisch für mich überlegt habe.

    Muss ich schon eine Weile Miete bezahlen, bis ich es beantragen kann?


    Achja und ich wohne in Hamburg :)

    LG von hier

  • Also da muss ich gar nicht erst rechnen, um sagen zu können, dass ihr ZUSAMMEN definitiv zu viel verdient. (Dein Freund verdient alleine schon mit 2.600,00 € zu viel, um genau zu sein.)


    Du kannst Wohngeld beantragen ab dem 1. Monat, in dem du Miete zahlst.


    Wieviel bei dir alleine rauskäme, kann ich nicht sagen, dafür sind die Angaben einfach zu vage.


    Gruß

    Simone

  • Zitat

    Mein Freund verdient 2600 Brutto, wir leben aber noch garnicht zusammen. Es ist für mich die Überlegung zusammen zu ziehen oder in eine WG zu gehen.


    Daher würde mich vorallem das WG Szenario interessieren. Dass er zu viel verdient, ist mir bereits bewusst ;)