Einkommensunterdrückung auf BAföG Bescheid

  • Hallo,


    ich habe ein ähnliches Problem. Ich habe gerade mit meiner Ex-Frau BaföG für unser Kind beantragt und alle relevanten Unterlagen eingereicht. Ich bat bei der Erstellung des Bewilligungsbescheides, um eine Einkommensunterdrückung. Ich möchte nicht, das meine Ex über meinen Verdienst bescheid weiß und habe ausserdem datenschutzrechliche Bedenken. Immerhin könnte auch der neue Mann meiner Ex auf den Bewilligungsbescheid zugreifen, da alle mit meiner Tochter in einem Hausstand leben.


    Nun schrieb mir das BAföG Amt an, das dieses keine berechtigte Begründung sei und es nur in Ausnahmefällen möglich ist, auf eine Einkommensunterdrückung zu verzichten. Was kann ich noch als Begründung schreiben? Im Internet ist nichts zu finden.


    Ich weise nochmals darauf hin, das ich gerne bereit bin zu unterstützen - nur muss die "halbe Welt" nicht über mein Verdienst bescheid wissen.


    vielen lieben Dank.

  • Hallo,


    die Angabe des Einkommens der Eltern ist durchaus eine wichtige Grundlage für den Auszubildenden: nur so kann er ggf. überprüfen, ob der Bescheid von der Höhe richtig ist und auch Ausbildungsunterhalt (nicht Kindesunterhalt!) vom Elternteil fordern.


    Die Nennung des Einkommens kann daher nur bei wichtigen Gründen beantragt werden - wozu das Argument, man möchte nicht, daß die oder der Ex nicht wissen solle, was ich verdiene, nicht gehört. Da diese Gründe immer im Einzelfall begründet sind, kann hier keine pauschale Begründung vorgegeben werden - solche Anträge werden immer gesondert geprüft.


    Von daher ist ggf. die Beratung mit einem Fachanwalt anzuregen.


    Gruß!