Bafög abgelehnt

  • Hallo!


    Mein Bafög Antrag wurde 'dem Grunde nach' abgelehnt, da ich die vorgegebenen Leistungen nicht eingehalten hab, meine Sachbearbeiterin meinte, dass ich es mit Wohngeld probieren sollte. Ich bin bereits ins Amt gegangen, aber der Mann hat mir wenig helfen können. Ich zahle 550€ warm Miete, bekomme 200€ Kindergeld und hab einen Job auf 450€ Basis und zudem von Oktober bis Januar noch einen Job der mir 284€ einbringt. Ich weiß bereits, dass man seinen Lebensunterhalt theoretisch selbst stemmen müsste, um Wohngeld zu bekommen. Jetzt müsste ich aber noch einen dritten Job anfangen um auf genügend Geld zu kommen oder?

    Gibt es denn noch andere Möglichkeiten für meinen Fall, ohne dass ich Vollzeit studieren muss und drei Jobs nebenbei hab? Ansonsten muss ich das wohl machen.

    Kann ich den Antrag auf Wohngeld mit den folgenden Daten stellen ohne, dass das Konsequenzen auf die folgenden Anträge hat? (also bspw wenn dieser abgelehnt wird, weil ich zu wenig Einkommen hab; ich mir nen neuen Job such und der dann nochmals abgelehnt wird, weil er bereits abgelehnt wurde?


    Ich danke für die Hilfe!


    Jessy

  • Hallo,


    also Wohngeld müsste theoretisch klappen, da die Voraussetzung dafür gegeben sind. Soweit ich weiß, erhält man Wohngeld, wenn die Einnahmen nicht reichen, um die Miete zahlen zu können. Was du an Einnahmen hast, musst du natürlich vorlegen. Es wird dann berechnet, was dir zustünde. Viel wird es nicht sein, aber ich denke, selbst bei 150 Euro würde man nicht nein sagen.

    Wieso hast du kein Bafög erhalten? Wegen des Verdienstes deiner Eltern? ... Kannst du deine Eltern um ein wenig Beitrag bitten? Eigentlich sind sie dazu ja verpflichtet bis zu einer gewissen Altersgrenze. Aber oft können die Eltern das nicht stemmen.

    Ansonsten sind Studien- und Bildungskredite tatsächlich eine Option - aber Achtung hohe Zinsen! Und es gibt Stipendien bereits für Studenten, vielleicht hast du da Chancen??


    LG

  • Hallo,

    Soweit ich weiß, erhält man Wohngeld, wenn die Einnahmen nicht reichen, um die Miete zahlen zu können.

    sorry - aber Du weißt recht wenig vom Wohngeld.


    Wieso hast du kein Bafög erhalten? Wegen des Verdienstes deiner Eltern?

    Lesen kannst Du offensichtlich auch nicht. BaföG wird wegen fehlendem Zwischenzeugnis nicht (mehr) gewährt...

    aber Achtung hohe Zinsen!

    Unter "hohe Zinsen" verstehe ich nun nicht unbedingt 0,72 % p.a. beim Bildungs - und 4,17 % p.a. bei einem durchschnittlichen Studienkredit.


    Fazit: viel blabla, wenig Inhalt.


    Gruß!

  • Autsch, du bist ja ein wunderbarer Administrator... richtig nett und hilfreich ... hast du schon Vorschläge oder Tipps mit viel Inhalt gegeben?


    Ja aus irgendwelchen Gründen habe ich den Teil mit dem Zwischenzeugnis überlesen bzw. scheinbar das mit den Leistungen anders gelesen.

    Zu diesem Thema: die Leistungen wären nicht alsbald nachholbar/vorlegbar? Oder geht es nur noch komplett im Folgesemester? Als mir ein aktueller Stand fehlte, habe ich meine Modulbögen nachgereicht als die Kontrollen durch waren und dann eben BaföG nachgezahlt bekommen. Das betraf aber Klausuren und Hausarbeiten, die länger als die normale BaföG Gewährfrist kontrolliert wurden. Wichtig war erstmal, dass man den Antrag gestellt hat, Nachweise aber nachreichen muss, dann wird abgelehnt und man bittet um eine Verlängerung. Wenn komplett Studienpunkte nicht erreicht wurden und nicht erreicht werden können demnächst, kann natürlich abgelehnt werden.


    Zum Thema Wohngeld: wow, wenn ich so wenig Ahnung habe, weiß ich gar nicht, wie ich es geschafft habe, zweimal Wohngeld zu beantragen und genehmigt zu bekommen. Voraussetzung ist: kein BaföG (oder sonstiger Anspruch auf Sozialleistungen). Sprich die Ablehnung sollte man schwarz auf weiß vorlegen können. Und zu wenig Einkommen oder gar keines (auch ohne Familie) - das hatte ich beides - um die Miete stemmen zu können. Ich habe mich vorher hier schlau gemacht: https://service.berlin.de/dienstleistung/120656/ natürlich. Vielleicht ist es auch unterschiedlich in den Städten...


    Ich finde die Zinsen von Studienkrediten schon hoch. Eingerechnet der Tatsache, dass die BaföG-Rückzahlungen und die Darlehen-Rückzahlungen später zusammen kommen. Scheinbar ist das subjektiv. Ich kenne nur Leute, die kaum was vom Einkommen übrig haben, weil sie BaföG und Studienkredit zurückzahlen müssen. Das Kfw BaföG-Darlehen ist in der Rückzahlung annähernd gleich hoch wie BaföG, das ist dagegen wahr. Aber auch hier bin ich davon ausgegangen, dass bereits mal BaföG gezahlt wurde. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man auf die Zinsen achten sollte, damit es sich lohnt. Ich habe es damals wegen der hohen Zinsen und der Bedingung, innerhalb eines Jahres nach Studienabschluss zurückzahlen zu müssen, den Kredit, den man mir vorgeschlagen hat, abgelehnt. Ich hätte den Kredit komplett einbehalten müssen, um ihn gleich wieder zurückzahlen zu können.


    Ein Administrator ist nicht dazu da, Diskussionen in Threads mit negativen Kommentaren zu belasten. Dann sei du halt hilfreich und gehe mit besten Beispiel voran.

  • Hallo,

    Voraussetzung ist: kein BaföG

    und auch das ist mal wieder eine falsche Aussage

    Und zu wenig Einkommen oder gar keines (auch ohne Familie)

    Noch eine falsche Behauptung.


    Ich bleibe dabei: Du hast wenig Ahnung von Wohngeld, glaubst aber, dennoch Antworten geben zu können.

    Ein Administrator ist nicht dazu da, Diskussionen in Threads mit negativen Kommentaren zu belasten.

    Nichts davon mache ich. Ich mache darauf aufmerksam, wenn jemand ohne jegliches Wissen irgendwas schreibt und damit bei Hilfesuchenden den Eindruck erweckt, es wäre ein Wohngeldanspruch vorhanden. Was mit Deinem Wissen eben nicht der Fall ist. So einfach ist das...


    Gruß!