Bafög Rückforderung auf Grund Fehler beim Amt

  • Hallo,


    mir ist gestern ein Brief ins Haus geflattert, indem ich zu einer Rückforderung in Höhe von € 4000,- aufgefordert wurde!


    Der Grund ist folgender:
    Vor einem Jahr hat die Sachbearbeiterin bei der Eingabe des Einkommens meiner Mutter einen Tipfehler gemacht. Anstatt 2100€ hat sie 210€ berechnet. Mir ist das ganze nicht aufgefallen und dem Bafög-Amt scheinbar auch nicht. Also bekam ich ein Jahr lang zu viel Bafög augrund dieses Fehlers! Ich bekam 377€, obwohl mir nur 52€ zustehen würden.


    Es handelt sich ganz klar um einen Fehler der Sachbearbeiterin und ich sehe mich nicht dazu verpflichtet diese ganzen Bescheide die ich bekomme nochmals durchzurechnen, geschweige denn als Leihe alles zu verstehen. Wozu gibt es denn diese Sachbearbeiterin?? Wenn ich das alles gegenprüfen sollte, dann kann ich mir mein Bafög auch selbst errechnen!


    Meine Frage nun: bin ich dazu verpflichtet ALLES (4000€) zurückzuzahlen?? Der Fehler liegt ja eindeutig auf der Seite des Amts!


    Vielen Dank
    Grüße

  • der Fehler hätte Dir auffallen müssen denn damit der Auszubildende die Eingaben prüfen kann stehen auf dem Bescheid die Einkommensdaten. Prüft er die nicht muss er auch für einen Fehler der SB haften da gibt es einige Urteile dazu.


    Gruss Andy

  • Danke für die Antwort.. jedoch ist das keine allzu positive Nachricht für mich!


    Ich habe derzeit nicht die finanziellen Mittel dafür. Könnte man z.b. den Betrag aufschieben bis Ende des Studiums??


    Und wenn man dann noch sehr gut abschließt, kann man die 25% "Rabatt" dort mit hinein rechnen? Oder geht das nicht weil es ja eine Rückforderung bedingt durch einen Fehler ist?


    danke

  • also Stundung oder Ratenzahlung sollte auf alle Fälle drin sein. Einfach mal dort nachfragen wie das gehen könnte, denn Deine weitere Ausbildung darf ja dadurch nicht gefährdet werden.


    Gruss Andy