Überstunden und Wohngeld

  • Hallo zusammen


    Durch häufige Überstunden im vergangenen Jahr wird der Wohngeldanspruch meiner Tochter um monatlich 50 Euro sinken und nur noch ein geringer Anspruch da sein. Interessant ist das Wohngeld aber allein schon wegen Bildung und Teilhabe.

    Der geringe Wohngeldanspruch (20 bis 25 Euro) kommt aber nur zustande, wenn sie nachweist, dass sie keine Überstunden mehr leistet. Ob und in welcher Höhe Überstunden anfallen, weiß natürlich niemand im Voraus. Deshalb versuche ich zu rechnen, was besser ist 20 Euro Wohngeld oder eventuell 50 Euro Überstunden.


    Meine Frage hier: ist es zulässig, von einem Antragsteller zu verlangen auf Überstunden zu verzichten? Darf man dafür Bescheinigungen des Arbeitgebers anfordern?


    Danke und ein schönes Wochenende

  • Hallo,

    ist es zulässig, von einem Antragsteller zu verlangen auf Überstunden zu verzichten? Darf man dafür Bescheinigungen des Arbeitgebers anfordern?

    wohngeldrechtlich wäre das Mißbrauch des Wohngeldes, da durch den Verzicht auf Überstunden erst die Bedürftigkeit hergestellt wird. Von daher wird das Wohngeldamt keinen Antragsteller auffordern, keine Überstunden mehr zu machen.


    Gruß!

  • Hallo Hoppel,

    wie schon bei meinem ersten Beitrag habe ich auch hier Fehler gemacht. Ich habe es nicht richtig beschrieben.

    Natürlich verlangt die Wohngeldstelle nicht, auf Überstunden zu verzichten. Es geht eher darum von unserer Seite abzuschätzen, ob und wieviel Überstunden in Zukunft geleistet werden.

    Aber du hast sehr mit deinem Hinweis geholfen und ich habe verstanden.

    Danke und Gruß zurück