Kopf überlastet, 3 einfache Dinge zu klären, bitte um eure Hilfe :)

  • Servus,


    ich bin 28 Jahre . Ende Dezember wurde ich mit meinem Studium fertig. Seit April bin ich in der Selbstständigkeit. Nun wollte ich mir Wohngeld beantragen.



    - Antrag zum 01.01.2018

    - Freiburg (Mietstufe 6)

    - Kaltmiete (ohne Warmwasser und Heizung) 221€

    - Warmmiete (mit Warmwasser und Strom) 265 €

    - Alleinstehend Regelsatz 416€



    1. Meine Rechnung sieht jetzt in ca. so aus:


    416€ + 265€ = 681€


    Ich habe das so aufgefasst, dass ich mindestens 80% dieses Betrages verdienen muss. Stimmt das, oder ist das ein Ausnahmefall?





    2. Da ich selbstständig geworden bin kann ich noch auf keine Prognose aus früheren Jahren zurückgreifen. Das möchte aber das Wohngeldamt.


    Da mich jetzt einen arbiträren Betrag angeben muss (den ich nur grob absehen kann) möchte ich mich informieren, sodass ich am Ende nicht mit viel weniger Geld da stehe.


    Dazu wurde mir gesagt, dass ich bei Einkommensschwankungen einen Erhöhungs- bzw. Änderungsantrag einreichen soll. Ich bin damit überfordert.


    Muss ich in jedem Monat, in dem ich meine Gewinnprognose nicht halten kann, dann einen Antrag stellen, oder orientiere ich mich da am Jahreseinkommen (meine Selbständigkeit ist saisonalen Schwankungen unterworfen).





    3. Nach meinem Studium war ich einige Monate unterwegs und habe dementsprechend nicht gearbeitet.


    Das Geld für Miete und andere Kosten hatte ich dabei gespart. Jetzt die Frage ich beantrage ja für die Monate Januar, Februar, März mit Wohngeld.


    Dort hatte ich aber kein monatliches Einkommen. Ist das für die Berechnung des monatlichen Einkommens relevant, oder zählt da der Jahresdurchschnitt? Um meine Frage besser zu erklären. Wenn ich bis April von Ersparnissen lebte und im Jahr ca. 7000 € verdiene abe ich dann ein durchschnittliches monatliches Einkommen von 583€, oder fallen die ersten 4 Monate weg und h muss ein monatliches Einkommen von 875 € angeben?



    So ich hoffe das war verständlich :)


    Wenn ihr mir weiterhelfen könntet wäre ich euch mehr als verbunden !!

  • Hallo,

    dass ich mindestens 80% dieses Betrages verdienen muss. Stimmt das, oder ist das ein Ausnahmefall?

    weder die Annahme von Dir noch die Summe stimmt. Erstens kommen noch die Beiträge für die Krankenversicherung hinzu und zweitens können bei entsprechender Plausibilität 20% von den 416 € abgezogen werden, nicht aber von der Gesamtsumme. Ein Rechtsanspruch auf diese 20% besteht nicht.


    Muss ich in jedem Monat, in dem ich meine Gewinnprognose nicht halten kann, dann einen Antrag stellen, oder orientiere ich mich da am Jahreseinkommen (meine Selbständigkeit ist saisonalen Schwankungen unterworfen).

    Entscheidend ist das Jahreseinkommen.


    Gruß!