Wohngeld Mischhaushalt

  • Hallo!

    Ich bin Student. Ich habe keinen Anspruch auf Bafög, da die maximale Förderungsdauer überschritten ist. Um mein Studium (samt einem Parallelstudium) abzuschließen, brauche ich noch zwei Jahre. Ich wohne zusammen mit meiner Freundin. Sie ist berufstätig und verdient normales Einkommen. Ich kann natürlich nicht erwarten, dass meine Freundin für mich die Miete zahlt und mich versorgt. Deswegen möchte ich Wohngeld beantragen, da ich nur gelegentlich und wenig Einkommen habe.


    Gibt es Anspruch auf Wohngeld?

    Spielt es eine Rolle, ob ich angebe, dass ich in einer Wohngemeinschaft wohne oder in gemeinsamer Wohnung mit meiner Freundnin?


    Danke!

  • Leben seit zwei Jahren zusammen. Ich habe kein festes Einkommen. Bin Musikstudent und habe mal da einen GelegenheitsJob, mal dort. Freiberuflich. Im Jahr geschätzt etwa 4000€. Die Miete teilen wir durch zwei. Mein Anteil liegt bei 392€ (Warmmiete).

    Danke!

  • Bis März dieses Jahres habe ich den vollen Bafög-Satz bekommen. Davon habe ich die Miete und die Unterhaltungskosten gezahlt. Seit zwei Monaten lebe ich von dem Ersparten (das aber bald weg ist). Außerdem habe ich etwas Unterstützung von meinen Eltern bekommen. Allerdings auch von ihrem Erspartem. Sie verdienen wenig (weshalb bei mir zuvor auch der volle Bafög-Satz genehmigt wurde). Auf Dauer können mich meine Eltern aber nicht unterstützen. Ich bin 29, werde dieses Jahr 30. Allerdings habe ich gute Gründe, warum ich "so alt" noch studiere (Migrationshintergrund: Sprache erlernen, G9-Abitur, Pflicht-Zivildienst, lange Regelstudienzeit).


    Danke Theo!

  • Ich kann natürlich nicht erwarten, dass meine Freundin für mich die Miete zahlt und mich versorgt.

    Seit zwei Monaten lebe ich von dem Ersparten (das aber bald weg ist).


    Deinem Monatseinkommen von 333 € stehen 392 € Mietanteil, ca. 90 € KV/PV und mind. 300 € (sehr sparsam geschätzt) für Lebensmittel, Studium, Kleidung, Hygieneartikel etc. gegenüber.


    Wohngeld allein kann diese Differenz nicht ausgleichen. Zumal nicht sicher ist, ob ihr überhaupt Anspruch habt oder das Einkommen deiner Freundin zu hoch (oder zu gering) ist.


    Entweder erhöhst du dein Einkommen anderweitig, z.B. mit einem KfW-Studienkredit oder einem zusätzlichen Job, oder deine Freundin wird für dich aufkommen müssen.


    PS: Mit deinem 30. Geburtstag endet die studentische KV/PV, d.h. dein Beitrag wird steigen.