Wohngeld trotz hoher Pendlerkosten?

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  • Hallo zusammen,


    ich hatte vor einer Weile das Problem, dass ich kein Wohngeld erhalten habe, weil mein Einkommen leider nach Abzug der Miete zu gering war, obwohl ich mit dem "Restbetrag" immer noch über die Runden gekommen bin. Laut Auffassung der Wohngeldstelle würde das aber nicht zum leben reichen, darum wurde ich an die ALG2-Stelle verwiesen. Nur leider hatte ich keinen Anspruch auf ALG2, da ich Azubi (in Zweitausbildung) bin. Konkret betrug die Miete 450 EUR und mein Netto war 757 EUR.


    Dadurch konnte ich mir leider vor Ort keine Wohnung mehr leisten und bin nun gute 60km weiter weg gezogen und muss täglich pendeln. Die Mietkosten sind nun deutlich geringer, dafür habe ich jetzt exorbitante Kosten für eine Monatskarte, was in Summe ungefähr auf das gleiche raus läuft. Konkret: Miete 250 EUR, Fahrkarte 220 EUR, Nettogehalt bleibt bei 757 EUR.


    Nun frage ich mich aber, ob ich denn JETZT Anspruch auf Wohngeld hätte? Soweit ich verstanden habe scheiterte es das letzte mal nur daran, dass meine Miete gemessen an meinem Einkommen zu hoch war. Diese ist nun ja deutlich geringer. Zieht die Wohngeldstelle nun im Nächsten Schritt auch die Pendelkosten in Betracht, oder gilt hier wirklich nur der Mietbetrag?


    Beste Grüße


    Thani