Ermittlung der Anschrift - Wohnsitz im Ausland, Abmeldung in D nicht übermittelt

  • Hallo zusammen,

    habe schon etwas gesucht, aber nichts wirklich passendes zu meinem konkreten Fall gefunden.

    Es sieht folgendermassen aus:

    Ich habe im Januar 2017 mein Studium mit dem Master beendet, letztes mal Bafög habe ich ca 2015 bekommen (müsste das nachschauen, könnte auch 2014 gewesen sein). Vor einem Jahr (April 2017) bin ich nach Argentinien gezogen und habe meinen Wohnsitz in Deutschland abgemeldet (Adressänderung hab ich nicht ans BVA gemeldet, hatte das nicht im Kopf).

    Nun kam ein Brief an die Adresse meiner Eltern zur "Ermittlung der Anschrift".

    Nun meine Frage:

    Habt ihr Empfehlungen wie ich am besten antworten soll? Soll ich direkt meine Anschrift im Ausand angeben? Habe gehört die kassieren 25 Eur für die Ermittlung, lohnt es sich diese zurückzuweisen oder andersweitig drumrum zu kommen? Bin für alle Tips dankbar, auch was die kommende Rückzahlung betrifft.


    Ich dachte, ich frage lieber bevor ich antworte, die können einem ja aus vielem einen Strick drehen.

    Viele Grüsse und vielen Dank,

    Manu

  • Hallo,


    Du hast eine Leistung bezogen, die Dir Dein Studium erst ermöglicht hat und von der Du bei Antragstellung wußtest, daß Du einen Anteil davon zurück zahlen mußt. Da Du das BaföG offensichtlich angenommen hast und dadurch Dein Studium finanzieren konntest, stellt sich für mich nur eine einzige Frage: wie kann man nun ernsthaft eine Auskunft darüber verlangen, wie diese Rückzahlung umgeht werden kann?


    Gruß!

  • *hust*

    nun mal ganz langsam, ich beziehe mich auf die 25 Eur! Sollte ich die bezahlen müssen, wäre das kein grosses Thema, höchstens ein bisschen unnötig. Was hast du eigentlich für ein Menschenbild?

    Nun zurück zum Thema bitte ;)

  • Hallo,

    nun mal ganz langsam, ich beziehe mich auf die 25 Eur!

    klar - weswegen Du ja schließlich auch schreibst

    Habe gehört die kassieren 25 Eur für die Ermittlung, lohnt es sich diese zurückzuweisen oder andersweitig drumrum zu kommen? Bin für alle Tips dankbar, auch was die kommende Rückzahlung betrifft.

    Hört sich genau so an, wie ich es verstanden habe...


    Die Gebühren für die Adressermittlung wirst Du wohl zahlen müssen, denn Du hast ja gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen und Deine aktuelle Adresse nicht angegeben.


    Gruß!

  • Hallo Hoppel,


    erstmal danke für deine Hinweise. Die 25 Öre Gebühren sind nicht das Hauptthema, hatte nur irgendwo gelesen, dass die wohl rechtlich auch schon infrage gestellt wurden. Ich wollte nur wissen, ob die Gebühren noch rechtlich aktuell sind oder schon erfolgreich angefochten wurden. Bei Unklarheiten wärs mir lieber, du würdest nachfragen anstatt direkt auf Angriff zu schalten. Wie gesagt, ich danke dir dennoch für die Bereitschaft zu antworten.


    Die Hauptanfrage bezieht sich darauf welche Adresse ich angeben sollte, in welcher Form antworten, usw. Hat dazu jemand Hinweise oder Erfahrungen?

    Kann ich die Adresse meiner Eltern angeben, obwohl ich dort nicht gemeldet bin? Wie gesagt, ich bin nicht mehr in Deutschland gemeldet.

    Viele Grüsse!