Anspruch auf Wohngeld?

  • Hallo ihr hilfsbereiten Forenmitglieder,

    Ich bin mir nahezu sicher keinen Anspruch auf Wohngeld zu haben aber evtl kann mir jemand genaueres sagen.

    Kurz meine Daten.

    Alg 1 bis 03.2019 (Umschulung) Eur 867,90

    1 Kind 3Jahre lebt bei mir,

    der Vater (und Nochehemann) ist zum 31.12. 2017 aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen.

    Angeblich wird er 250 ,- zahlen was ja der minimalste Betrag laut DDT wäre.

    Miete 654,- (65,- Hk 65,-Bk Nkm 524,-) Mietstufe 6

    Viele Grüße :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Tilly ()

  • Du bist auf den 1. Blick bestimmt nicht über dem maximalen Einkommen. Zwar werden das ALG I sowie der Unterhalt voll angerechnet, aber du erhältst ja noch einen Alleinerziehenden-Freibetrag. Lass es dir einfach mal von der Wohngeldstelle genau durchrechnen, die können normal auch gleich sagen, ob du auch das nötige Mindesteinkommen hast.

  • Vielen Dank Euch beiden.

    Versuch macht klug werde es nächste Woche mal alles einreichen.

    simone 81 das ich nicht wegen Reichtum abgewiesen werde dachte ich mir es ist eher die Befürchtung dass es am Ende 10,-(oder so) sind die zum Mindesteinkommen fehlen.

  • Na ja, wenn nur 10 € bzw. halt wenige Euro fehlen, hat der Sachbearbeiter auch noch Spielraum. Z. B. darf man auch 80% der Regelbedarfssätze als Mindesteinkommen ansetzen, wenn der Antragsteller plausibel darlegt, wie er das auch mit ein paar Euro weniger im Monat schafft.


    Ich weiß nicht, ob wenigstens ein bisschen Vermögen vorhanden ist - 90.000 € dürft ihr zu zweit haben beim Wohngeld. Da kann man Fehlbeträge auch mit Guthaben ausgleichen, hat den Vorteil, dass das nicht zum Einkommen gerechnet wird, aber das fehlende Mindesteinkommen ausgleichen kann.

  • Hallo noch einmal,

    Antrag ist gestellt bis auf 2-3Unterlagen die noch nachzuweisen sind. Eine Verständnisfrage, Auszug meines Ehemannes erfolgte am 01.01. Umgemeldet hat er sich erst letzte Woche. Finanzamt hat anstandslos zum 01. die Steuerklassen geändert. Jetzt sagt mir mein Wohngeld Sachbearbeiter obwohl ich im Januar den Antrag gestellt habe kann ich erst am Februar Leistung erhalten.

    Das ist zwar nicht dramatisch aber ich bin etwas ungläubig ob es tatsächlich korrekt ist? Zumal ja auf Grund der Kontoauszüge zu sehen ist was gezahlt wurde(bzw eher was nicht).

    Grüße

  • Also ich als Wohngeld-Sachbearbeiterin würde mich nicht so anstellen.^^ Kommt öfter vor, dass bei frischen Trennungen der Partner sich erst zu spät abmeldet. Hat dein Ehemann zum 1.1. einen Mietvertrag für eine andere Wohnung abgeschlossen? Vielleicht das als Beweis, dass er schon früher ausgezogen ist, vorzeigen? Ich würde da nochmal freundlich nachhaken.