Steht mir Wohngeld bei geringem Einkommen zu wenn meine Ausgaben sehr hoch sind?

  • Hallo,


    ich bin leider völlig Ahnungslos und wollte mich ein wenig informieren bevor ich zum Amt gehe.

    Bisher habe ich bei meinen Eltern gewohnt.


    Auf Grund der Scheidung meiner Eltern möchte ich nun mit meiner Mutter in eine Mietwohnung umziehen.

    Dies kann ich mir von meinem jetzigen Gehalt ohne Unterstützung nicht leisten.

    Ich bin aber schon 25+ und komme aus NRW (falls das eine Rolle spielt)


    Mein einkommen ist ca 1.100 Euro Netto


    Die Miete der Wohnung beträgt rund 360 Euro.

    Nebenkosten 120 Euro.

    Heizkosten 80 Euro.


    Die zählt dann natürlich noch durch 2, da ich schätzungsweise die Hälfte davon nur tragen muss.


    Jetzt habe ich als weitere Ausgaben noch:

    ca. 80 Euro Handy

    120 Euro Versicherungen (Lebens-, Unfall, Haftpflicht)

    120 Euro Autoversicherung (umgerechnet von vierteljährlich zu monatlich)

    259 Euro Rate für das Auto

    25 Euro Auto Steuern (umgerechnet von jährlich zu monatlich)

    + Benzin (Ich benötige etwa 200 Euro)

    +Essen + Trinken (Lebensunterhalt)


    Für den Lebensunterhalt kann ich leider keine Vermutung anstellen, da ich dafür bisher noch nicht aufkommen musste. Würde aber mit ca. 150 Euro rechnen.


    Alles in Allem ist mein Gehalt nach der Berechnung schon nach dem Benzin leer.


    280 Euro (Mein anteil zur Miete Nebenkosten etc.)

    80 Euro Handy

    120 Euro Versicherungen

    120 Euro Autoversicherung

    259 Euro Rate für das Auto

    25 Euro Steuern

    200 Euro Benzin


    1084 Gesamt.

    + 150 Lebensunterhalt

    1234 Euro


    Das bedeutet jedoch das ich kein Geld für anfallende Reparaturen oder Sonstiges, kein Geld um mal essen zu gehen oder Sonstiges zurücklegen kann / über habe.

    Im Gegenteil.

    Es fehlen sogar noch 134 Euro, damit ich dem Amt nicht auf der Tasche liegen muss, bzw. Für mein Leben alleine aufkommen kann.


    Entschuldigt bitte, meine Wortwahl und die ggf. Falsche Verwendung von Fachausdrücken und / oder Unverständlichkeit.

    Vielleicht stelle ich mich auch einfach nur doof an.


    Wäre sehr dankbar für Tipps oder Hinweise, was ich tuen kann um das auto behalten zu dürfen und dennoch mit den Kosten klar kommen kann.

    Wobei ich eigentlich nicht einmal weiß, ob mir Hilfe vom Amt zusteht.


    Vielen Dank im voraus.


    Liebe Grüße,


    Holzkopf