Wohngeld wurde abgelehnt

  • Hallo,
    ich benötige dringend Rat.
    Ich habe im letzten Jahr Wohngeld bekommen.
    Habe auch fristgerecht einen Weiterbewilligungsantrag gestellt, welcher aber abgelehnt wurde.
    Mir ist es allerdings ein Rätsel wieso.
    Ich arbeite seit Anfang des Jahres nur noch zu 80%, bekomme somit weniger Gehalt, als im letzten Jahr.
    Habe auch Einspruch eingelegt, dieser wurde wieder abgelehnt, mit der Begründung, dass mein AG ZVK Beiträge zahlt. Diese fließen mit in die Berechnung.
    Im letzten Jahr wurden diese allerdings nicht berücksichtigt, obwohl ich die schon immer bekomme.
    Auch ist mein Jahreseinkommen für dieses Jahr um einiges geringer, als im letzten und dennoch wurde der Antrag abgelehnt.
    Kann mir jemand weiterhelfen und sagen, was ich machen kann?
    Viele Grüße

  • Hallo,


    sorry - aber dafür, daß Du "dringend Rat" brauchst, bist Du etwas zurückhaltend mi Deinen Infos. Es macht keinen Spaß, für Dich etwas in Erfahrung zu bringen, wenn du kaum etwas schreibst.


    Also nochmal: Du schreibst "für die Rente". Das kann alles oder auch nichts bedeuten. Handelt es sich um eine freiwillige Rente in der gesetzlichen Rentenversicherung, um eine Betriebsrente oder um etwas anderes? Wird in dem entsprechenden Vertrag mit dem AG irgendein Paragraph des EStG genannt?


    Gruß!

  • Ich weiss auch nicht ganz genau, für was die Beiträge sind.
    Die sind jetzt durch den Ablehnungsbescheid erst aufgefallen, weil die ja auch nicht ausgezahlt werden, sondern gesondert auf der Monatsabrechbung stehen. Da steht: ZV SV-Hinz- Betrag und ZV-Umlage, allgemein.
    Im Arbeitsvertrag steht nur, dass ich "zusätzlich bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse Köln nach Maßgabe der Satzung dieser Anstalt versichert" werde.

  • mit der Begründung, dass mein AG ZVK Beiträge zahlt.


    Ich tippe mal, du meinst die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes.
    Eine betriebliche Altersversorgung, bei der Versicherungspflicht für Beschäftigte im öffentlichen Dienst besteht.


    Die Arbeitgeberbeiträge zur Zusatzversorgung führen zu einer Erhöhung des steuerpflichtigen sowie des sozialversicherungspflichtigen Bruttogehalts.

  • Hallo,


    schließe mich der Aussage von Theo an. Wenn es sich um diese betriebliche Altersvorsorge handelt, werden die Arbeitgeberbeiträge als Einkommen mit angerechnet und die Nichtanrechnung in der Vergangenheit wäre falsch gewesen.


    Gruß!

  • Fakt ist, dass mein Jahresbrutto dieses Jahr um ca. 2000€ niedriger ist, als im letzten Jahr und der Antrag wurde abgelehnt.
    Auch, dass meine Miete um 50€ teurer ist, hat den Bescheid nicht beeinflusst.

  • Dein Einkommen ist entweder zu hoch oder zu niedrig um Anspruch auf Wohngeld zu haben.
    Ohne konkrete Zahlen kann man dazu aber nichts sagen.


    Hast du deine Daten mal in einen Wohngeldrechner eingegeben?
    Hast du deinen Ablehnungsbescheid geprüft? Wurde die Reduzierung deiner Arbeitszeit berücksichtigt?