Wohngeld berechnen mit Partner?

  • Hallo,
    wir versuchen gerade herauszufinden, welchen Anspruch auf Wohngeld wer von uns hat.
    Mein Freund ist nicht Bafög berechtigt, verdient ca 850€ im Monat und ich bin theoretisch Bafög berechtigt, obwohl ich es wohl nicht bewilligt bekäme, verdiene knapp 400€ im Monat. Wir ziehen zusammen in eine Wohnung, die 850€ im Monat kostet. Nun ist die Frage, wie der Mietvertrag aufgesetzt werden soll - soll mein Freund der "alleinige" Mieter sein, damit er mehr Anspruch hat? Gelte ich als nicht zu berücksichtigende Person, da wir ja nicht verwandt oder verheiratet sind? Was ist die beste Lösung? Wir blicken bei all dem Beamtendeutsch nicht mehr durch.


    Vielen Dank für eure Hilfe,
    Viele Grüße

  • Hallo,


    Zitat

    soll mein Freund der "alleinige" Mieter sein, damit er mehr Anspruch hat?


    Wodurch soll denn "mehr" Anspruch entstehen? Abgesehen davon - er ist kein "alleiniger" Mieter und alle anderen Angaben wären somt Betrug.


    Zitat

    Was ist die beste Lösung?


    Auf den Antrag verzichten. Die Wohnung ist angesichts Eures Einkommens vollkommen überteuert, weswegen kein Anspruch auf Wohngeld bestehen dürfte.


    Gruß!

  • Hallo,
    Angesehen davon - er ist kein "alleiniger" Mieter und alle anderen Angaben wären somt Betrug.


    solange ich auch in der Wohnung gemeldet bin, können wir uns die Miete doch aufteilen wie wir wollen, oder? Außerdem habe ich inzwischen erfahren, dass das Geld, das man von den Eltern erhält, ebenfalls zum Einkommen zählt. Somit wären es bei ihm dann etwa 1000, bei mir etwa 800€ im Monat. Ändert das was an Ihrem "Urteil"?


    Dass die Wohnung teuer ist können wir leider nicht ändern, die Münchner Mietverhältnisse sind eben ziemlich bescheiden.


    Danke und VG

  • Da ich die ganz genaue Zahl, die er von seinen Eltern bekommt, nicht kenne, kann ich das nicht sagen.. ich vermute, das ist schon der Nettobetrag. Würde das einen Unterschied machen? Der Betrag, den unsere Eltern uns zahlen, kann ja verringert werden, wenn wir stattdessen dann Wohngeld bekommen könnten.

  • Hallo,


    Zitat

    Der Betrag, den unsere Eltern uns zahlen, kann ja verringert werden, wenn wir stattdessen dann Wohngeld bekommen könnten.


    Aja. Schon mal was von gesetzlicher Unterhaltspflicht gehört? Und von Mißbrauch des Wohngeldes?


    Nachdem Du nun auch noch mit dem Unterhalt herausgerückt bist (wovon in der Eröffnungsfrage nichts zu lesen war), ist nicht von einem Wohngeldanspruch auszugehen.


    Gruß!

  • Hallo Hoppel,
    danke, trotzdem ist das kein Grund, unhöflich zu werden. Die Beschreibungen, die man überall findet, sind nunmal oft schwammig formuliert und da dies mein erster Auszug wird, habe ich keine Erfahrungen mit so etwas (ua dass das Taschengeld zum Unterhalt gehört zB.). Einen Mißbrauch hatte ich absolut nicht vor und hängen lassen würden mich meine Eltern ganz bestimmt nicht. Also danke, aber in freundlicherem Tonfall wäre nett.
    Viele Grüße.

  • Hallo,


    Zitat

    Einen Mißbrauch hatte ich absolut nicht vor


    Stimmt. Eher Betrug:


    Zitat

    soll mein Freund der "alleinige" Mieter sein, damit er mehr Anspruch hat?


    Zitat

    trotzdem ist das kein Grund, unhöflich zu werden.


    Ich bin absolut nicht unhöflich. Dir wurde nun an den verschiedensten Stellen im Internet erklärt, daß eine Anspruch auf Wohngeld unwahrscheinlich ist. Ich habe Dir beschrieben, warum Deine "Ideen", an Wohngeld heran kommen, nicht hinhauen. Und deswegen bin ich also "unhöflich"?


    Du hast seltsame Ansichten von Unhöflichkeit und scheinbar Probleme mit Ehrlichkeit.


    Gruß!