Mietpauschale für eigene Wohnung nicht berücksichtigt. Richtig?

  • Hallo, ich habe im Mai Schülerbafög für die Ausbildung zur Sozialassistentin beantragt. Nun beschäftigt mich die Sache mit der pauschale für die Miete.
    Dazu muss ich ausholen.


    Ich lebe seit 12 Jahre alleine bzw nicht mehr im Elternhaus, bin 27 Jahre alt 2010 begann ich eine Ausbildung.... zur Sozialassistentin.....
    Damals berechnete man mich als "Bei den Eltern wohnend" mit 216 Euro Grundbedarf plus KV und PV. Ich lebte NICHT bei meinen Eltern! Mein Mietvertrag sowie Meldebescheinigung lag vor.
    Anrechnbares Einkommen meinerseits oder der Eltern war nicht vorhanden. Trotzdem erhielt ich nicht mal diese Pauschale für die Miete (49 Euro?)
    September 2011 wurde dann endlich akzeptiert das ich nicht zu meiner Mutter ziehen kann und mir mit einem 5 Jährigen als 21 Jährige ein 15qm Zimmer teilen kann.
    Der Betrag wurde auf 465 Euro - nicht bei den Eltern wohnend - abgeändert. Eine Nachzahlung für die 12 Monate davor erhielt ich nie und auch ab September 2011 gab es keine pauschale für die Miete für eigene Wohnung (224 Euro?)
    Meine Bescheide von damals weißen immer nur den Grundbetrag von 465 Euro aus und KV + PV.
    Bei "Internats-/Unterkunftskosten" steht nie eine Summe im Feld.


    Ist hier damals etwas schief gelaufen? Am Ende musste ich die Ausbildung abbrechen...
    Man kann doch nicht von mir mit 27 verlangen mit einem heute 11 Jährigen im 15qm Zimmer zwischen Logos und Autos zu leben?
    Was soll ich machen wenn ich wieder keine Pauschale für die Miete bekomme? Oder war das richtig? Bescheinigung des Vermieters wurde eingereicht sowie Meldebescheinigung wo auch erkennbar ist das ich seit 2013 in dieser Wohnung hier wohne

  • Hallo,


    Dein Beitrag ist, nun ja, etwas undurchsichtig.


    Zitat

    und mir mit einem 5 Jährigen als 21 Jährige ein 15qm Zimmer teilen kann.


    Zitat

    Man kann doch nicht von mir mit 27 verlangen mit einem heute 11 Jährigen im 15qm Zimmer zwischen Logos und Autos zu leben?


    Wieso das alles? Was hat ein minderjähriges Kind, irgendwelche seltsamen Logos und undefinierbare Autos mit Deiner Wohnsituation zu tun?


    Zitat

    Am Ende musste ich die Ausbildung abbrechen...


    Warum?


    Zitat

    Was soll ich machen wenn ich wieder keine Pauschale für die Miete bekomme?


    Heißt das, daß Du eine neue Ausbildung machst?


    Gruß!

  • Meine Bescheide von damals weißen immer nur den Grundbetrag von 465 Euro aus und KV + PV.


    Das ist gem. § 12 BAföG der Gesamtbedarf für Schüler, die nicht bei ihren Eltern leben. Die Unterkunftskosten sind hier bereits enthalten, es gibt keine zusätzlich Pauschale.

  • Hallo, ich versuche es noch einmal :-)
    Ich lebe seit 2004 nicht mehr bei den Eltern.
    2010 beantragte ich Schülerbafög, reichte Nachweise bei das ich nicht bei den Eltern lebe.
    Ich wurde dann anfangs mit 216 Euro Grundbedarf berechnet. Es hieß, ich müsse wieder zu meiner Mutter ziehen wo nur 1 Kinderzimmer vorhanden ist und darin llebteein damals 5 Jähriger der heute 11 Jahre ist.
    Nach 12 Monate hin und her akzeptierte man das ich nicht zu meiner Mutter ziehen kann und bewilligte mir den damaligen Höchstsatz in Höhe von 465 Euro Grundbedarf - jedoch nie eine Pauschale für die Miete.
    Eine Nachzahlung für die 12 Monate wo man mich mit 216 Euro ja anscheinend falsch berechnete gab es nie. In den 12 Monaten als ich falsch berechnet wurde gab es ebenfalls nie eine Mietpauschale (49 Euro?) - ich lebte doch "angeblich bei meinen Eltern oder habe dort zu wohnen.


    Nun ist meine Frage ob es damals richtig war obwohl man mir letztendlich doch den Höchstsatz zahlte - keine Pauschale für die Miete zu gewähren?!
    Ich kann doch nicht mit 27 zu meiner Mutter ziehen und dort mit einem 11 Jährigen auf 15qm zusammen leben....


    Ich habe die Ausbildung damals abgebrochen da ich nicht mehr wusste wie ich meine Miete bezahlen soll und bereits die Kündigung meines Vermieters im Briefkasten hatte.
    Nochmals Ausbildung zur Sozialassistentin

  • Ich glaube ich habs verstanden.
    Wurde bedeuten ich soll von 505? Euro Grundbetrag 400 Euro Miete zahlen und von 200 Euro Leben bzw 150?
    (Habe noch 100 Euro verdienst)
    Was günstigeres gibt es nicht meine Wohnung ist schon so günstig das meine Miete (eigentlich) das Jobcenter voll übernimmt. Gegen die läuft aber momentan ein Verfahren wegen pro Kopf Aufteilung mit "der unsichtbaren Person" weshalb ich dann nicht mal einen Zuschuss zu den Unterkunftskosten beantragen kann.
    Momentan erhalte ich noch 200 Euro für Miete, was schon schwer ist. Aber mit Bafög und keine Möglichkeit vom JC einen Zuschuss zu bekommen stehe ich ja dann imprinzip vor der Klippe

  • keine Möglichkeit vom JC einen Zuschuss zu bekommen


    Bezieher von Schüler-BAföG können beim Jobcenter einen Zuschuss zu den ungedeckten Unterkunftskosten nach § 27 SGB II beantragen.


    Gegen die läuft aber momentan ein Verfahren wegen pro Kopf Aufteilung mit "der unsichtbaren Person"


    Wer ist die "unsichtbare Person"?

  • Theo die unbekannte Person ist mein Freund der hier lediglich mal zu Besuch is. Mal abends auf n Film oder zbs am Wochenende.
    Er verdient und soll für mich aufkommen wozu er nicht bereit ist da er hier nicht wohnt. Zudem sind wir nicht verheiratet. Steht seit 1 Jahr in mein Bescheid drin (Ausgenullt) obwohl nachgewiesen is das er nicht mal im selben Ort wohnt. Laut JC bilde ich mit ihm eine Bedarfsgemeinschaft und "er hat hier einzuziehen"
    Klage läuft seit über 1 Jahr. Miete erhalte ich seit 12 Monate lediglich noch 50% und Regelbedarf 364 Euro.


    Nun könnte man überlegen eine WG zu gründen samt Kostenbeteiligungsvereinbarung also jeder zahlt 50% Miete, Strom, wäscht seine Wäsche ect.
    Er würde sich am besten dazu eignen da er nicht "fremd" ist. Die 50% Miete wäre für ihm nicht teurer als das was er jetzt für seine Wohnung zahlt und ich könnte mir mit meine ca 120-150 Euro zuverdienst die 225 Euro Miete leisten. Allerdings würde das ziemlich blöd für die noch ausstehende Verhandlung aussehen so das es heißt "Sie waren also auch damals eine BG.
    Ich würde mich mit dieser Möglichkeit vermutlich um tausende Euro verschulden da rückwirkend dann irgendwas festgestellt wird was nie vorhanden war

  • Hallo Ella,


    ab dem kommenden Schuljahr liegt der Grundbedarf einer Schülerin einer Berufsfachschule, die nicht bei den Eltern wohnt bei 504,00 Euro. Zusätzlich bewilligt werden Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung pauschal in Höhe von 86,- Euro.
    Gem. §27 SGB II hast du zudem einen Anspruch auf einen Zuschuss zu ungedeckten Miet- und Heizkosten vom Jobcenter.
    Wie kommt das Jobcenter darauf, dass dein Freund bei dir wohnt? Ist er dort gemeldet? Oder war er es mal? Hat er dir nachgewiesener Weise Geld überwiesen oder gegeben als Mietanteil? Woher weiß das Jobcenter überhaupt von ihm? Er wird ja dann mit vollem Namen im Bewilligungsbescheid des Jobcenters stehen. Woher haben die diese Daten? Normalerweise muss das Jobcenter stichhaltige Gründe haben, um das Einkommen des Freundes anzurechnen. Niemand wird euch dazu "zwingen" zusammen zu ziehen, wenn nicht der Verdacht besteht, dass ihr "nur" um Sozialleistungen zu erhalten, nicht "offiziell" zusammen wohnt.
    Du kannst beim Bezug von Ausbildungsförderung einer geringfügigen Tätigkeit nachgehen und bis zu 450,00 Euro dazu verdienen, ohne dass die Förderung gekürzt wird. Dies würde zwar bedeuten, dass der KdU Zuschuss entfällt, aber insgesamt würdest du dann auf monatliche Einnahmen von 954,00 Euro + 86,00 Euro für KV und PV kommen, womit der Lebensunterhalt bestritten werden könnte.