Das Meister-Bafög und ich.

  • Guten Abend,


    würde gerne meinen Meister machen. Ich wollte den Meister als Externer probieren, das heißt, hätte daheim gelernt und mir die ganzen Bücher bestellt und wäre nur zu den Prüfungen (IHK) gegangen.
    Für den Teil 1 habe ich die Zulassungsvoraussetzung, für Teil 2 benötige ich den AdA (Ausbildung der Ausbilder). Diesen kann man in Teilzeit machen. Aber, die Abendkurse fangen unter der Woche zwei mal um 17 Uhr an, meine Arbeitszeit ist immer bis 18 Uhr - ich müsste zwei mal in der Woche insgesamt vier Stunden früher von der Arbeit verschwinden - was der Arbeitgeber nicht erlaubt.


    Nun bleibt mir eigentlich nichts anderes mehr übrig als den Meister in Vollzeit zu machen.


    Der Lehrgang würde ab August 2016 beginnen, dann würde das "neue" Meister-Bafög in Kraft treten (768 Euro). Der Lehrgang würde knapp 6000 Euro kosten. Muss ich den Lehrgang mit diesen 768 Euro finanzieren, oder wie läuft das ab? Von der KfW-Bank könnte man noch einmal 300 Euro im Monat als Darlehen bekommen und beim Meister-Bafög könnte ich noch Wohngeld beantragen, da das Schüler-Bafög hier nicht greift - bin 32 Jahre.


    Wenn man alles zusammenrechnet (ausgenommen das Wohngeld) würden das 1068 Euro sein. Wenn ich z.B. kein Wohngeld bekommen würde, müsste ich mit diesen 1068 Euro die Miete bzw. alle meine Fixkosten und den Lehrgang bezahlen?


    Ich möchte unbedingt meinen Meister machen, das war mein Vorsatz für das Jahr 2016.