BAB & Wohngeld abgelehnt

  • Hallo,


    ich bin zur Zeit am verzweifeln.


    Ich habe in 12/14 einen Antrag auf BAB gestellt. Dieser wurde jedoch abgelehnt, mit der Begründung meine Eltern verdienen zu viel. Hierbei sei zu erwähnen, dass meine Eltern geschieden sind und mein Vater eine neue Frau hat.


    Er musste die Einkommenverhältnisse aus 2012 (!!) eingeben. Das ist ja schon 2 Jahre her gewesen..
    Meine Mutter verdient nur 900 Euro oder so.. und muss voll viel zahlen.. die kommt mit dem Geld nicht mal hin.
    Bis zu Beginn der Ausbildung von mir hat mein Vater auch noch Unterhalt für mich gezahlt.


    Nun jedoch nicht mehr!


    Mittlerweile hat mein Vater sich auch von der Frau getrennt mit der er nochmal 3 Kinder hat. Er muss nun für die Unterhalt zahlen.. seit 2014 und kann mir garkein Geld geben. Bloß wenn der Antrag was nun Einkommenverhältnisse zur Grunde legt die schon 2 Jahre alt sind - was soll ich dann machen?


    Im Ablehnungsbescheids des BAB stand drin, das ich Wohngeld beantragen soll...


    Wurde abgelehtn wegen der Begründung mir steht BAB zu.... ?!?
    Aber da der Antrag abgelehnt wurde mi der Begründung man hat genügend Eigenmittel. gillt daann auch kein Wohlgeld..


    Ich habe jedoch keine Eigenmittel!


    Mein Vater hat kein Geld.. meine Mutter auch nicht und ich verdiene nur 650 Euro brutto und meine Miete kostet 450 Euro... wie soll das funktionieren ?


    Ich mach meine Ausbildung in 2014 nicht in 2012!!! :mad::mad::mad:


    EDIT:


    Und Widerspruch kann ich auch nicht einlegen.. sondern muss gleich Klagen... Wie soll ich das denn noch bezahlen?!?


    Vielen Dank lieber Staat - Hauptsache die Ämter können den Kram gleich von sich zum Verwaltungsgericht abschieben.. .Super!


  • Hallo,
    dann versuche ich das mal zu trennen:
    Um BAB geht es in diesem Abschnitt:



    Und um Wohngeld geht es im folgenden Abschnitt:


    dms

  • Hallo,


    ich bin zur Zeit am verzweifeln.


    Ich habe in 12/14 einen Antrag auf BAB gestellt. Dieser wurde jedoch abgelehnt, mit der Begründung meine Eltern verdienen zu viel. ......


    § 67 Einkommensanrechnung


    (1) Auf den Gesamtbedarf sind die Einkommen der folgenden Personen in der Reihenfolge ihrer Nennung anzurechnen:
    1. der oder des Auszubildenden,
    2. der Person, mit der die oder der Auszubildende verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden ist und von der sie oder er nicht dauernd getrennt lebt, und
    3. der Eltern der oder des Auszubildenden.



    ... Dieser wurde jedoch abgelehnt, mit der Begründung meine Eltern verdienen zu viel. Hierbei sei zu erwähnen, dass meine Eltern geschieden sind und mein Vater eine neue Frau hat.


    Er musste die Einkommenverhältnisse aus 2012 (!!) eingeben. Das ist ja schon 2 Jahre her gewesen.....


    § 67 Einkommensanrechnung SGB III


    (2) Für die Ermittlung des Einkommens und dessen Anrechnung sowie die Berücksichtigung von Freibeträgen gelten § 11 Absatz 4 sowie die Vorschriften des Vierten Abschnitts des Bundesausbildungsförderungsgesetzes mit den hierzu ergangenen Rechtsverordnungen entsprechend....


    § 24 Berechnungszeitraum für das Einkommen der Eltern und des Ehegatten BAföG


    (1) Für die Anrechnung des Einkommens der Eltern und des Ehegatten oder Lebenspartners des Auszubildenden sind die Einkommensverhältnisse im vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums maßgebend.
    .....


    Zu Absatz 1 des § 25 BAföG (Auszug aus der Verwaltungsvorschrift)


    25.1.1 Maßgebend sind für die Berechnung der anrechnungsfreien Beträge


    nach Absatz 1 die Einkommensverhältnisse im Berechnungszeitraum und die persönlichen Verhältnisse im Bewilligungszeitraum,
    nach den Absätzen 3 bis 6 die Einkommens-, Ausbildungs- und persönlichen Verhältnisse im Bewilligungszeitraum.



    ....
    Er musste die Einkommenverhältnisse aus 2012 (!!) eingeben. Das ist ja schon 2 Jahre her gewesen..
    Meine Mutter verdient nur 900 Euro oder so.. und muss voll viel zahlen.. die kommt mit dem Geld nicht mal hin.
    Bis zu Beginn der Ausbildung von mir hat mein Vater auch noch Unterhalt für mich gezahlt.


    Nun jedoch nicht mehr!
    ...


    Um hier evtl. Aktualisierung oder Vorausleistung einzuleiten, müsste man sich mal die Ablehnung genauer anschauen. Das heißt, man bräuchte mal den Berechnungsbogen, der dem Ablehnungsbescheid beigefügt war.
    Aus diesem sollte hervorgehen, ob und wieviel anzurechnendes Elterneinkommen vorlag.


    ....


    Nun jedoch nicht mehr!


    Mittlerweile hat mein Vater sich auch von der Frau getrennt mit der er nochmal 3 Kinder hat. Er muss nun für die Unterhalt zahlen.. seit 2014 und kann mir garkein Geld geben. Bloß wenn der Antrag was nun Einkommenverhältnisse zur Grunde legt die schon 2 Jahre alt sind - was soll ich dann machen?
    ...


    Auch dafür brauchen wir den Berechnungsbogen, ob beim Vater evtl. die 3 Kinder als Freibetrag mit berücksichtigt sind. die 3 Kinder sind noch im Schulalter oder jünger?


    ....


    Im Ablehnungsbescheids des BAB stand drin, das ich Wohngeld beantragen soll...


    Wenn dieser Hinweis tatsächlich so drin stand, dann sollte unser wohngeldspezi sich dazu äußern, wenn jemand dem Grunde nach Anspruch auf BAB hat, ob dann ein Wohngeldanspruch vorliegen kann.


    dms

  • Hallo,


    ein Wohngeldanspruch liegt nicht vor und die Ablehnung ist rechtens.


    Zitat

    Vielen Dank lieber Staat - Hauptsache die Ämter können den Kram gleich von sich zum Verwaltungsgericht abschieben.. .Super!


    Wo ist Dein Problem? Ein Widerspruch kostet Dir wieder nur Zeit (bis zu 3 Monate) und wenn er auch abgelehnt wird, mußt Du dann erst zum Gericht, womit Du weitere Monate bis zu einer Entscheidung warten mußt. Abgesehen davon - glaube mir, das Amt will sowas nicht "abschieben" - ganz einfach, weil der Aufwand und das Risiko einer gerichtlichen Berichtigung des Bescheides viel zu hoch wäre...


    Gruß!