BAB nach Ablehnung neu beantragen

  • Hallo,


    meine Lage ist folgende:


    Als ich meine Ausbildung begann, bekam ich für eine Weile BAB. Das waren damals 96 EUR.
    Nach dem Ablauf des Bewilligungszeitraumes musste ich einen neuen Antrag stellen. Das war im Februar 2014. Dieser Antrag wurde aufgrund eines Fehlers meinerseits abgelehnt. Anstatt der Heimfahrt mit dem Auto gab ich an, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Leider blieb ich auch nach einer Klage beim Sozialgericht erfolglos. Daraufhin stellte ich im September 2014 einen neuen Antrag. Dieser wurde nun wieder abgelehnt, da im Antrag zuvor der Bewilligungszeitraum bis Februar 2016 (was auch das Ende meiner Ausbildung ist) angegeben war.


    Ist es nicht möglich, nach einem Formfehler einen neuen Antrag zu stellen? Ich weiß, dass mir BAB zusteht und finde das Verhalten der Arge einfach nur traurig.


    Ich würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könnt.


    Schöne Grüße,
    Olli

  • Hallo,


    Hallo,


    .....
    Nach dem Ablauf des Bewilligungszeitraumes musste ich einen neuen Antrag stellen. Das war im Februar 2014. Dieser Antrag wurde aufgrund eines Fehlers meinerseits abgelehnt. Anstatt der Heimfahrt mit dem Auto gab ich an, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Leider blieb ich auch nach einer Klage beim Sozialgericht erfolglos.
    ...
    Schöne Grüße,
    Olli


    Da Du keine Zahlen genannt hast, eine Familienheimfahrt mit ÖPNV ist nicht begrenzt,
    fährt man jedoch mit dem Auto, so ist die Höhe begrenzt.


    Also wenn da selbst das Gericht keinen Fehler gefunden hat, kann man doch davon ausgehen,
    dass alles i.O. ist.


    ....
    Ist es nicht möglich, nach einem Formfehler einen neuen Antrag zu stellen? ...
    Olli


    Formfehler - worin soll der bestehen?


    Du willst doch lediglich eine Änderung mitteilen.



    ....
    Ich weiß, dass mir BAB zusteht ....
    Schöne Grüße,
    Olli


    Kann schon sein, aber deinen Ausführungen nach Anspruch nur dem Grunde nach.
    Für einen Anspruch der Höhe nach scheint es nicht zu reichen.


    Auf die Unterscheidung Anspruch dem Grunde nach und der Höhe nach evtl googlen oder hier im Forum suchen.
    Ich hatte dazu schon mal was geschrieben.


    ... Leider blieb ich auch nach einer Klage beim Sozialgericht erfolglos. Daraufhin stellte ich im September 2014 einen neuen Antrag. Dieser wurde nun wieder abgelehnt, da im Antrag zuvor der Bewilligungszeitraum bis Februar 2016 (was auch das Ende meiner Ausbildung ist) angegeben war.
    ...
    Olli


    Die Behörde - übrigens nicht die ARGE, die hat damit gar nichts zu tun - hat nunmal für den Zeitraum bis Ende Februar
    entschieden. Treten in diesem Zeitraum Änderungen in den Verhältnissen, welche zur Bewilligung herangezogen wurden, ein,
    so wird lediglich die Änderung berücksichtigt.
    Es kann für einen deckungsgleichen Zeitraum (Bewilligungszeitraum bis Ende Februar) nur einen Bescheid geben.
    Dies kann auch ein Änderungsbescheid sein. Aber der erstmalige Bescheid legt den Bewilligungszeitraum fest.


    Ich kann daher kein "Formfehler" erkennen.


    Wenn Du willst, können wir mal die Ablehnung rechnerisch abklopfen.




    Was genau für Hilfe erwartest Du?


    dms

  • Vielen Dank erstmal für die Antwort.


    Da ich für die Heimfahrt die öffentlichen Verkehrsmittel angegeben hatte, wurde dies mit 60 oder 80 EUR berechnet (bin mir da gerade nicht ganz sicher). Für meine Heimfahrten lege ich mit dem Auto ca 800km zurück. Wenn ich das jetzt mit der km-Pauschale von 20 Cent hochrechne, dann erreiche ich den Maximalbetrag von 130 EUR locker.
    Aber darauf will ich jetzt nicht hinaus. Es steht quasi fest, dass mir BAB zusteht.


    Meine Frage ist nur: Kann ich, nachdem bereits ein Antrag abgelehnt wurde, einen neuen Antrag...bzw eine Änderung einreichen?
    Dies betrifft natürlich nur die Geschichte mit den Familienheimfahrten.


    Gruß, Olli

  • .... Es steht quasi fest, dass mir BAB zusteht.


    Meine Frage ist nur: Kann ich, nachdem bereits ein Antrag abgelehnt wurde, einen neuen Antrag...bzw eine Änderung einreichen?
    Dies betrifft natürlich nur die Geschichte mit den Familienheimfahrten.


    Gruß, Olli


    Hallo,


    mit welcher Begründung wurde denn abgelehnt?


    Bei einer Ablehnung der Höhe nach, kannst Du die Änderung der Fahrkosten einreichen und dann wird neu berechnet.
    Aber nicht von Anfang an (!), sondern ab dem Zeitpunkt der (mitgeteilten) Änderung.


    Ob sich das lohnt, kann ich mangels Informationen nicht beurteilen.


    Bei einer Ablehnung dem Grunde nach, kann ein neuer Antrag gestellt werden, weil dann auch die gesetzlichen Voraussetzungen
    ab dem (neuem) Zeitpunkt der Änderung geprüft werden.


    Verändert aber total das anzurechnende Einkommen zu deinen Ungunsten (!).


    Wie ich bereits erwähnte, können wir dir anbieten, die Berechnung zu prüfen.
    Dazu brauchen wir aber die Zahlen aus dem Berechnungsbogen und einige weitere Angaben.


    dms

  • Hey,


    mir wurden 707,99 EUR Einkommen angerechnet. Mein Gesamtbedarf wurde mit 717,30 EUR berechnet.
    Und solche niedrige Differenzbeträge werden nicht ausgezahlt.
    Ich habe die Unterlagen noch einmal durchgeschaut. Im abgelehnten Antrag wurden mir für Heimfahrten mit der Bahn 85 EUR angerechnet. Mit dem Auto komme ich da halt auf die 130 EUR. Das wären dann schon mal 45 EUR mehr, die noch draufgerechnet werden würden.
    Aber was hilft mir das alles, wenn die Agentur für Arbeit sich gegen eine neue Berechnung wehrt?
    Das ist der Punkt, der mich so unheimlich sauer macht.


    Beste Grüße

  • ...
    Da ich für die Heimfahrt die öffentlichen Verkehrsmittel angegeben hatte, wurde dies mit 60 oder 80 EUR berechnet (bin mir da gerade nicht ganz sicher). Für meine Heimfahrten lege ich mit dem Auto ca 800km zurück. ....
    Gruß, Olli



    ....
    Im abgelehnten Antrag wurden mir für Heimfahrten mit der Bahn 85 EUR angerechnet. Mit dem Auto komme ich da halt auf die 130 EUR. Das wären dann schon mal 45 EUR mehr, die noch draufgerechnet werden würden.
    Aber was hilft mir das alles, wenn die Agentur für Arbeit sich gegen eine neue Berechnung wehrt?
    ....


    Hallo,


    so ganz kann ich das Problem nicht nachvollziehen, weil nicht bekannt ist, was in der Gerichtsverhandlung genau geprüft wurde und Gegenstand letztendlich des Urteils war.


    Allerdings habe ich bereits geschrieben, reiche eine Änderung der Familienheimfahrten ein.
    In etwa so:


    Seit dem xx.xx.xxxx führe ich mit Auto meine Familienheimfahrt durch. Ich beantrage hiermit eine Überrechnung.
    Die einfache Fahrstrecke von xxxxxxx nach xxxxxx beträgt ca. xxx Kilometer.
    Ich bitte um einen neuen Bescheid.


    Datum, Unterschrift


    Die Angaben müssen natürlich der Wahrheit entsprechen.


    dms

  • Hey,


    mir wurden 707,99 EUR Einkommen angerechnet. Mein Gesamtbedarf wurde mit 717,30 EUR berechnet.
    Und solche niedrige Differenzbeträge werden nicht ausgezahlt.
    .....


    Hallo,
    dies steht so im Gesetz (SGB III):

    Zitat

    § 71 Auszahlung


    Monatliche Förderungsbeträge der Berufsausbildungsbeihilfe, die nicht volle Euro ergeben, sind bei Restbeträgen unter 0,50 Euro abzurunden und im Übrigen aufzurunden. Nicht geleistet werden monatliche Förderungsbeträge unter 10 Euro.




    dms

  • Mir ist bewusst, dass Beträge unter zehn Euro nicht gefördert werden. Das habe ich ja auch geschrieben. Und wenn's zehn Euro wären, dann könnten die die gleich behalten.


    Zitat

    so ganz kann ich das Problem nicht nachvollziehen, weil nicht bekannt ist, was in der Gerichtsverhandlung genau geprüft wurde und Gegenstand letztendlich des Urteils war.


    Ich hatte gegen das Urteil an sich geklagt, da ich gar nicht wusste, warum mein Antrag abgelehnt wurde. Erst nachdem die Verhandlung schon weit vorangeschritten war, meinte die Arge, dass ich angegeben hatte, dass ich meine Familienheimfahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durchführe. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum ich das angegeben habe. Ein wenig zweifele ich auch daran.
    Ein Urteil des Gerichtes habe ich bis heute nie bekommen. Das Gericht hat immer nur dien Schriftverkehr zischen den beiden Parteien gemanaged.
    Ich werde jetzt versuchen, eine Änderungsmitteilung einzureichen (mit Beginn meines letzten Antrages im September) und wenn das nicht klappt, dann werde ich die öffentliche Rechtsberatung aufsuchen.

  • Hallo,


    leider werden deine Aussagen immer verworrener.

    Hallo,


    meine Lage ist folgende:


    ....Leider blieb ich auch nach einer Klage beim Sozialgericht erfolglos. Daraufhin stellte ich im September 2014 einen neuen Antrag. .....
    Schöne Grüße,
    Olli


    Daraus konnte ich schließen, dass die Klage wohl mit Urteil oder einer Klagerücknahme abgeschlossen war.


    ...
    Ich hatte gegen das Urteil an sich geklagt, da ich gar nicht wusste, warum mein Antrag abgelehnt wurde. Erst nachdem die Verhandlung schon weit vorangeschritten war, meinte die Arge, dass ich angegeben hatte, dass ich meine Familienheimfahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durchführe. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum ich das angegeben habe. Ein wenig zweifele ich auch daran.
    Ein Urteil des Gerichtes habe ich bis heute nie bekommen. Das Gericht hat immer nur dien Schriftverkehr zischen den beiden Parteien gemanaged.
    Ich werde jetzt versuchen, eine Änderungsmitteilung einzureichen (mit Beginn meines letzten Antrages im September) und wenn das nicht klappt, dann werde ich die öffentliche Rechtsberatung aufsuchen.


    Gegen das Urteil geklagt? - dies wäre ja schon die nächste Instanz, wo Anwaltspflicht besteht.
    Ist die Gerichtsverhandlung nun noch laufend oder ist das Verfahren abschließend erledigt?
    Soweit die Klage noch laufend ist, kannst Du den Änderungsantrag auch in die Verhandlung einbringen.


    Rechtsberatung kann Kosten verursachen !!!


    Mir ist bewusst, dass Beträge unter zehn Euro nicht gefördert werden. Das habe ich ja auch geschrieben. Und wenn's zehn Euro wären, dann könnten die die gleich behalten.
    ...


    Du kannst jederzeit auf die Auszahlung von 10 Euro verzichten. Der Verzicht ist jedoch schriftlich zu erklären.
    Andererseits reden wir hier über ca 50 Euro monatlich, soweit nicht noch anzurechnendes Elterneinkommen vorliegen sollte.


    Aber auch bei 10 Euro würde schon die Ersparnis bei der GEZ (rund 18 Euro) noch auf Deiner Guthabenseite stehen.


    Sollten die Familienheimfahrten umgestellt werden, beachte den Hinweis im Bescheid.
    Du bist verpflichtet mitzuteilen, wenn Du mal in einem Monat nicht nach Hause fährst.


    dms