Fragen bezüglich BAB Antrag auf Weiterbewilligung

  • Hallo zusammen,


    heute erhielt ich das Schreiben für den Weiterbewilligung Antrag für BAB, da dieser Ende Februar ausläuft.


    Dann kurze Übersicht, was ich zur Zeit bezüge habe:


    Ausbildungsgehalt: 578 EUR netto
    BAB: 185 EUR
    Kindergelt welches meine Mutter bekommt ca 180 EUR


    Anschließend noch kurz zu meiner Ausbildungssituation.
    Zurzeit bin ich in dem Mietvertrag von meiner Mutter mit eingetragen und lebe sogesehen in NRW.
    Zudem verdient meine Mutter nicht mehr wie der Freibetrag und wird daher nicht in der Rechnung berücksichtigt.
    Nun zum schwierigen Teil und zwar lebe ich in BW (Ulm) und mache dort auch meine ausbildung seit 1,5 Jahren zum Bürokaufmann.
    Wohnen tuhe ich bei den Eltern von meiner Freundin, die mir ein Zimmer zur verfügung stelen und ich dafür 100 EUR jeden Monat bezahle. Also das Essen und paar andere Sachen muss ich selber bezahlen, da ich den Leuten nicht auf den Kosten liegen will.
    Eine Wohnung wäre für mich unmöglich zu bezahlen und eine unnötige Belastung.
    Meine Ausbildungsstelle befindet sich 10 km von meiner aktuellen Unterkunft d.h ca 20km täglich muss ich mit dem Auto fahren.
    Zur Schule dagegen sind es insgesamt 30 km, wenn ich meine Eltern besuchen will sind es ca 480km, was ich daher sehr selten machen kann.


    Meine Fragen:


    1. Im Antrag lese ich das man Mieten nur die 149 EUR übersteigen eintragen muss heißt das die 100 EUR gar nicht berücksichtigt werden von der AG?
    Sollte ich der Familie mehr zahlen wollen ggf. 160 EUR im Monat, da die 100 eher wenig sind würde es Probleme bereiten, da ich keinen Miet-/Untermietervertrag habe ?


    2. Kann ich überhaupt mit einem Anspruch rechnen, wenn ich im ersten Jahr 503 EUR verdient ahbe und nun 70 EUR mehr ?


    3. Im letzten Antrag habe ich Kosten für eine Busfahrkarte angegeben und nun für das Auto, da es für mich zeitlich einfach schneller ist zur Arbeit und zur Schule zu kommen. Sonst musste ich ca 30km hin und zurück zur ARbeit mit dem Bus fahren.
    Wird es ein Problem darstellen oder eher nicht?


    4.In dem Schreiben wo der BAB genämigt wurde sind folgende Kosten errechnet worden:
    Zeitraum von 01.09.2013-28.02.2015 /Bedarf für den Unterhalt: 497 EUR /Bedarf für Fahrtkosten und sonstige Aufwendungen: 153,30 EUR: Bedarf = 650,30 - 464,83 (Einkommen, obwohl ich im ersten eher 503 EUR bekommen habe) = 185 EUR BAB jeden Monat.


    Wenn ich jetzt die Mietkosten, der Familie geben würde auf 160 erhöhe und diese im Antrag angebe, wäre das negativ für mich und ich sollte lieber unter den 149 EUR einfach bleiben wie im letzten ANtrag?



    Ich hoffe es ist nicht zu viel Text, da meine Lage aber bissel eigen ist wollte ich viele Fragen vermeiden und hoffe auf Hilfe.


    Danke


    Gruß
    WLad


  • Hallo,
    bevor ich auf deine Fragen eingehe, weise ich Dich ausdrücklich darauf hin, dass Du evtl. deinen alten Bescheid
    nochmals zur Hand nimmst.
    Da gibt es eine Seite, wo fast nur Text ist (deswegen haben viele die seite gar nicht gelesen). Dort steht u.a., wenn
    Familienheimfahrten berücksichtigt sind und man keine Familienheimfahrt durchführt, man dies der Agentur mitteilen musst.


    Kommt dies heraus, so wäre dies neben der Rückzahlung der zuviel erhaltenen BAB auch noch ein Vergehen, welches
    mit Bußgeld oder Strafanzeige wegen Betruges geahndet werden kann.


    dms


  • Hallo,


    wenn Du die Kosten über 149 euro geltend machen willst, musst du die Dir enstehenden Kosten nachweisen.
    Ein Mietvertrag ist da eine der gängisten Möglichkeiten/ Belege.


    Zitat

    [h=3]§ 61 Bedarf für den Lebensunterhalt bei Berufsausbildung[/h] (1) Ist die oder der Auszubildende während der Berufsausbildung außerhalb des Haushalts der Eltern oder eines Elternteils untergebracht, wird der jeweils geltende Bedarf für Studierende nach § 13 Absatz 1 Nummer 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes zugrunde gelegt. Der Bedarf erhöht sich für die Unterkunft um 149 Euro monatlich. Soweit Mietkosten für Unterkunft und Nebenkosten nachweislich den Betrag nach Satz 2 übersteigen, erhöht sich der dort genannte Bedarf um bis zu 75 Euro monatlich.


    Die 149 Euro werden also pauschal angesetzt im Bedarf, soweit Du anderweitig untergebracht bist (Satz 1 und 2).

    ....
    4.In dem Schreiben wo der BAB genämigt wurde sind folgende Kosten errechnet worden:
    Zeitraum von 01.09.2013-28.02.2015 /Bedarf für den Unterhalt: 497 EUR /......


    So ist es ja auch bei Dir bei der letzten Bewilligung geschehen.


    Würdest Du jetzt mit Nachweis (!) Mietkosten in Höhe von 160 euro geltend machen,
    dann würde sich dein Bedarf von 497 Euro um 11 Euro (160 abzgl. 149=11) erhöhen.



    Richtig die 100 Euro werden nicht berücksichtigt, stattdessen werden 149 Euro fiktiv angenommen.;)


    dms


  • Hallo,


    soweit du während des letzten Bewilligungszeitraumes das Verkehrsmittel gewechselt hast, wäre eine
    Veränderungsanzeige angebracht gewesen.


    Ich verweise wieder mal auf die Seite des Bescheides, wo nur Text steht. Da steht auch was zum Thema Mitwirkungspflicht(Mitteilungspflicht).


    Unter Umständen hätte es auch mehr BAB gegeben.


    Ansonsten glaube ich nicht, dass es ein Problem geben sollte, die Fahrkosten so anzugeben, wie sie auch tatsächlich entstehen.


    dms

  • Vielen Dank für die Antworten.
    Dann werde ich diese Veränderungen an die AG mitteilen und anschließend das Schreiben bezüglich der Weiterbewilligung raussenden.
    Bezüglich der Miete werde ich es so lassen, wie bereits im letzten Antrag, da sonst ein extra Untermietervertrag erstellt werden muss.


    Danke nochmals und ein schönes Wochenende.


    Gruß
    Wlad